Petri a Castro - Febris Maligna Puncticularis - 1685

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Ilaria Colombo
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Petri a Castro Bayonatis.
Febris maligna puncticularis. Aphorismen dargestellt.
Patavii (Padova), Typis Iacobi de Cadorinis, (1685).

Format klein in-12° (ca. 14,6 × 9 cm), Seiten (10), 148, (8).

Exemplar in zeitgenössischer, weicher Bindung mit handschriftlichem Titel am Rücken (Gebrauchsspuren, kleines antikes Etikett am Vorderdeckel). Innen frisch, mit einigen normalen Zeitspuren und leichten, der Epoche typischen Verfärbungen. Gutes vollständiges Exemplar, mit Titelblatt, Holzschnittfriesen und dekorierten Initialen.

Traktat medizinischer Natur in Latein über die "Febris maligna puncticularis" (malignes petechiales Fieber oder fleckiges Typhusfieber), eine der wichtigsten epidemischen Fieberkrankheiten der Epoche (heute hauptsächlich identifiziert mit dem fleckigen Typhus/ Typhus exanthematicus).

Der Autor, Pedro de Castro (Bayonne, ca. 1603-1657), jüdisch-christlicher Mediziner christlicher Herkunft aus Portugal/ Spanien, aktiv in Verona und in Italien, beschreibt in aphoristischer Form: Ursachen (nach humoral-galenischer Medizin), Symptome (petechiale Punkte wie Flohstiche, Delir, Prostration, usw.), Prognose, differentieller Diagnose und Therapien (Diät, Aderlative, Blutegeln, Abführmittel, alexipharmaka wie Bezoar, Unicornshorn, Quecksilber und alchemistische Gegenmittel). Enthält Abschnitte zu Chirurgie, Pharmakopöe und prognostische Zeichen.

Wichtige Veröffentlichung der italienischen Barockmedizin, die die klinische Beobachtung der Epidemien des Typhus im 17. Jahrhundert dokumentiert (insbesondere Verona). Castro war einer der ersten, der diese ansteckende Krankheit detailliert beschrieb und zur Literatur über die „febbri maligne“ vor den microbiologischen Entdeckungen beitrug. Der Text hatte verschiedene Ausgaben (1653 und andere), doch dieses padovanische Exemplar von 1685 ist am Markt wenig verbreitet.

Exemplare dieses Werks sind im Handel selten, vor allem in gutem Erhaltungszustand; es handelt sich um ein Stück, das von Sammlern der Medizingeschichte, incunabula/seicentine medizinischer Natur und epidemologischer Texte gesucht wird. Antiquarisch hoher Wert wegen wissenschaftlich-historischem Gehalt und geringer Verfügbarkeit.

Perfekt für Sammler antiker wissenschaftlicher Bücher und historischer Medizin. Allgemeiner Zustand gut für einen Band aus dem Jahr 1685.

Petri a Castro Bayonatis.
Febris maligna puncticularis. Aphorismen dargestellt.
Patavii (Padova), Typis Iacobi de Cadorinis, (1685).

Format klein in-12° (ca. 14,6 × 9 cm), Seiten (10), 148, (8).

Exemplar in zeitgenössischer, weicher Bindung mit handschriftlichem Titel am Rücken (Gebrauchsspuren, kleines antikes Etikett am Vorderdeckel). Innen frisch, mit einigen normalen Zeitspuren und leichten, der Epoche typischen Verfärbungen. Gutes vollständiges Exemplar, mit Titelblatt, Holzschnittfriesen und dekorierten Initialen.

Traktat medizinischer Natur in Latein über die "Febris maligna puncticularis" (malignes petechiales Fieber oder fleckiges Typhusfieber), eine der wichtigsten epidemischen Fieberkrankheiten der Epoche (heute hauptsächlich identifiziert mit dem fleckigen Typhus/ Typhus exanthematicus).

Der Autor, Pedro de Castro (Bayonne, ca. 1603-1657), jüdisch-christlicher Mediziner christlicher Herkunft aus Portugal/ Spanien, aktiv in Verona und in Italien, beschreibt in aphoristischer Form: Ursachen (nach humoral-galenischer Medizin), Symptome (petechiale Punkte wie Flohstiche, Delir, Prostration, usw.), Prognose, differentieller Diagnose und Therapien (Diät, Aderlative, Blutegeln, Abführmittel, alexipharmaka wie Bezoar, Unicornshorn, Quecksilber und alchemistische Gegenmittel). Enthält Abschnitte zu Chirurgie, Pharmakopöe und prognostische Zeichen.

Wichtige Veröffentlichung der italienischen Barockmedizin, die die klinische Beobachtung der Epidemien des Typhus im 17. Jahrhundert dokumentiert (insbesondere Verona). Castro war einer der ersten, der diese ansteckende Krankheit detailliert beschrieb und zur Literatur über die „febbri maligne“ vor den microbiologischen Entdeckungen beitrug. Der Text hatte verschiedene Ausgaben (1653 und andere), doch dieses padovanische Exemplar von 1685 ist am Markt wenig verbreitet.

Exemplare dieses Werks sind im Handel selten, vor allem in gutem Erhaltungszustand; es handelt sich um ein Stück, das von Sammlern der Medizingeschichte, incunabula/seicentine medizinischer Natur und epidemologischer Texte gesucht wird. Antiquarisch hoher Wert wegen wissenschaftlich-historischem Gehalt und geringer Verfügbarkeit.

Perfekt für Sammler antiker wissenschaftlicher Bücher und historischer Medizin. Allgemeiner Zustand gut für einen Band aus dem Jahr 1685.

Details

Anzahl der Bücher
1
Thema
Heilkunde, Wissenschaft
Buchtitel
Febris Maligna Puncticularis
Autor/ Illustrator
Petri a Castro
Zustand
Gut
Erscheinungsjahr (ältestes Objekt)
1685
Höhe
14,6 cm
Auflage
Andere Auflage
Breite
9 cm
Sprache
Latein
Originalsprache
Ja
Verlag
Typis Iacobi de Cadorinis, Patavii
Anzahl der Seiten
150
ItalienVerifiziert
328
Verkaufte Objekte
100 %
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