Observation binoculars - 1900–2000 - Frankreich - Dumont, Paris






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Dumont, Paris Army & Navy Fernglas im Vintage-Galilei-Design mit Leder- und Messingausstattung, ca. 1900–1918 hergestellt in Frankreich, Maße 12,5 × 16,5 × 4,5 cm, Gewicht 960 g, guter Zustand, funktionsgeprüft, mit Originaletui.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Objekt-Identifikationsblatt
Typ des Objekts: Historische zivil-militärische Feld- und Tourenferngläser (bekannt als „Feldgläser“ oder „Operngläser“).
Hersteller: Dumont, Paris (Frankreich).
Modell / Handelsname: Army & Navy Binocular.
Datum: Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert – die Edwardianische Periode / der Erste Weltkrieg (ca. 1900–1918).
Herstellungsland: Frankreich (mit der Aufschrift „Made in France“ auf der unteren Brücke) – eine Version für den Exportmarkt hergestellt (daher die englischen Beschriftungen).
Beschriftungen an den Tuben: „Prisma Paris“ und „Extra Power“.
Detaillierte technische und visuelle Beschreibung
1. Optisches System und Bauweise: Trotz des eingravierten Namens „Prisma“ verfügen diese Ferngläser nicht über interne Porro- oder Dachprismen. Sie sind ein klassisches, einfaches Design basierend auf dem Galilei-System (gerade Tuben, Objektivlinse und Okular befinden sich in einer Geraden). Zu jener Zeit nutzten Hersteller häufig das Wort „Prisma“ oder formten den Körper so, dass er teureren prismatischen Ferngläsern ähnelte – eine gängige Marketingtaktik.
2. Scharfstellung/Fokusmechanismus: Die Ferngläser sind mit einem effizienten Zentralfokus-System ausgestattet. Mittels eines großen, zahnigeren Knopfs, der sich auf der Zentralachse befindet, verlängern sich beide Tuben (aus nickelfreiem oder chrombeschichtetem Messing) gleichmäßig, wodurch der Fokus auf die Entfernung eingestellt wird. Neben den Okularen befinden sich tiefe, ergonomische Augenmuscheln aus schwarzem Kunststoff (Ebony/ Bakelit), die die Augen vor Streulicht schützen.
3. Ästhetik und Gehäuseausführung: Das Hauptgehäuse der Ferngläser war mit natürlichem Leder überzogen, das eine markante schuppige Textur aufwies und an Reptilienhaut erinnerte. Die übrigen Metallkomponenten sind mit schwarzer Ofenemaille beschichtet, deren Kanten feine, natürliche Gebrauchsspuren zeigen, die das darunterliegende Messing freilegen.
4. Originalkoffer: Das Set umfasst einen originalen, starren Koffer aus dickem, gegerbtem Leder in honigbrauner Farbe. Innenraum: Mit elegantem schwarzen Samt ausgekleidet, mit einer goldreliefierten Inschrift: „Dumont, Paris. ARMY & NAVY BINOCULAR“.
Design: Der Koffersaum ist mit einem Leder-Schulterriemen integriert (Durch Schlaufen geführt und genietet), der verhinderte, dass der Deckel verloren geht, sobald der Koffer geöffnet wird.
Historischer Kontext: Der Name „Army & Navy“ verweist direkt auf britische und amerikanische Traditionen der Versorgung der oberen Klassen und Offiziere (oft assoziiert mit den Elite-Warenhäusern der Army & Navy Co-operative Society). Obwohl die Dumont-Ferngläser ein kommerzielles Produkt für den zivilen Markt (Pferderennen, Tourismus, Theater) waren, wurden solche privaten Optikinstrumente zu Kriegsbeginn des Ersten Weltkriegs in großen Stückzahlen von britischen und französischen Offizieren erworben, aufgrund massiver Engpässe bei offiziellen Militärlieferungen.
Objekt-Identifikationsblatt
Typ des Objekts: Historische zivil-militärische Feld- und Tourenferngläser (bekannt als „Feldgläser“ oder „Operngläser“).
Hersteller: Dumont, Paris (Frankreich).
Modell / Handelsname: Army & Navy Binocular.
Datum: Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert – die Edwardianische Periode / der Erste Weltkrieg (ca. 1900–1918).
Herstellungsland: Frankreich (mit der Aufschrift „Made in France“ auf der unteren Brücke) – eine Version für den Exportmarkt hergestellt (daher die englischen Beschriftungen).
Beschriftungen an den Tuben: „Prisma Paris“ und „Extra Power“.
Detaillierte technische und visuelle Beschreibung
1. Optisches System und Bauweise: Trotz des eingravierten Namens „Prisma“ verfügen diese Ferngläser nicht über interne Porro- oder Dachprismen. Sie sind ein klassisches, einfaches Design basierend auf dem Galilei-System (gerade Tuben, Objektivlinse und Okular befinden sich in einer Geraden). Zu jener Zeit nutzten Hersteller häufig das Wort „Prisma“ oder formten den Körper so, dass er teureren prismatischen Ferngläsern ähnelte – eine gängige Marketingtaktik.
2. Scharfstellung/Fokusmechanismus: Die Ferngläser sind mit einem effizienten Zentralfokus-System ausgestattet. Mittels eines großen, zahnigeren Knopfs, der sich auf der Zentralachse befindet, verlängern sich beide Tuben (aus nickelfreiem oder chrombeschichtetem Messing) gleichmäßig, wodurch der Fokus auf die Entfernung eingestellt wird. Neben den Okularen befinden sich tiefe, ergonomische Augenmuscheln aus schwarzem Kunststoff (Ebony/ Bakelit), die die Augen vor Streulicht schützen.
3. Ästhetik und Gehäuseausführung: Das Hauptgehäuse der Ferngläser war mit natürlichem Leder überzogen, das eine markante schuppige Textur aufwies und an Reptilienhaut erinnerte. Die übrigen Metallkomponenten sind mit schwarzer Ofenemaille beschichtet, deren Kanten feine, natürliche Gebrauchsspuren zeigen, die das darunterliegende Messing freilegen.
4. Originalkoffer: Das Set umfasst einen originalen, starren Koffer aus dickem, gegerbtem Leder in honigbrauner Farbe. Innenraum: Mit elegantem schwarzen Samt ausgekleidet, mit einer goldreliefierten Inschrift: „Dumont, Paris. ARMY & NAVY BINOCULAR“.
Design: Der Koffersaum ist mit einem Leder-Schulterriemen integriert (Durch Schlaufen geführt und genietet), der verhinderte, dass der Deckel verloren geht, sobald der Koffer geöffnet wird.
Historischer Kontext: Der Name „Army & Navy“ verweist direkt auf britische und amerikanische Traditionen der Versorgung der oberen Klassen und Offiziere (oft assoziiert mit den Elite-Warenhäusern der Army & Navy Co-operative Society). Obwohl die Dumont-Ferngläser ein kommerzielles Produkt für den zivilen Markt (Pferderennen, Tourismus, Theater) waren, wurden solche privaten Optikinstrumente zu Kriegsbeginn des Ersten Weltkriegs in großen Stückzahlen von britischen und französischen Offizieren erworben, aufgrund massiver Engpässe bei offiziellen Militärlieferungen.
