Asymmetrisches Messer "epalang" - Mbuun/Yanzi - DR Kongo






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Seltenes asymmetrisches Scheibenmesser «épalang» Mbuun / Yanzi / Ngul / Hungaan\n\nDemokratische Republik Kongo\n\nMaße : 29 × 16 cm\n\nEpoche : Ende des 19. Jahrhunderts – Anfang des 20. Jahrhunderts\n\nProvenienz : Auktionshaus Hessink’s, Maastricht, Niederlande\n\nZustand : Sehr guter Zustand für ein Épalang aus dieser Periode. Nur ein leichter Abplatzer sichtbar am Ende des Griffs.\n\n— Beschreibung und ethnographischer Kontext :\n\nDer Épalang zeichnet sich durch sein eigenständiges Design aus: eine asymmetrische Scheibenklinge, oft mit wellenförmigen und übertriebenen Formen, Merkmale der schönsten bekannten Exemplare. Die verfügbaren Forschungen — noch begrenzt — deuten darauf hin, dass es sich um Prestigobjekte handelte, die bei Zeremonien oder von Heilern verwendet wurden.\n\nAsymmetrische Scheibenmesser des Épalang-Typs wurden bei Dzing, Hungaan, Lwer, Mbuun, Ngul, Pindi und Yanzi gesammelt (Elsen, De fer et de fierté, 2003).\n\n— Merkmale des Exemplars :\n\nDieses Messer ist sehr gut ausbalanciert, mit einem angenehmen Gewicht trotz seiner 29 cm. Der durchgehende Erl ragt am Griffende heraus, dort, wo das Holz nicht von Kupferdraht oder Eisenplatten überzogen ist, was es ermöglicht, das Holz zu betrachten und sein Alter zu würdigen.\n\nDer Griff weist, wie bei den ältesten Exemplaren, eine entlang seiner ganzen Länge gravierte Rille auf, ein typisches Merkmal authentischer Épalang.\n\n— Die drei letzten Fotografien zeigen einen identischen Épalang, der im British Museum aufbewahrt wird und 1907 im Kongo von dem ungarischen Anthropologen Emil Torday gesammelt wurde. Zwischen 1907 und 1909 leitete Torday eine umfangreiche Mission in das Kasaibassin für das British Museum und sammelte mehr als 3000 Objekte, darunter zahlreiche Meisterwerke des Kuba-Königreichs.\n\nDas Exemplar des British Museum weist dieselbe Form der Klinge auf, mit einer leicht abgeschnittenen Spitze, original geschmiedet; derselbe Grifftyp, bedeckt mit geschmiedeten Eisenplatten, gelb- und rotfarbigen Kupferdraht und einer weiteren geschmiedeten Eisenapplikation zum Abschluss. Die gleiche zentrale, gravierte Rille findet sich auch an unserem Messer, was eine sehr seltene Besonderheit ist.\n\nDieser Vergleich stärkt die Authentizität unseres Exemplars, höchstwahrscheinlich datiert auf das Ende des 19. Jahrhunderts.\n\n— Dokumente : Verkauft mit der Originalrechnung des Hauses Hessink’s.\n\n— Versand : Sorgfältige, versicherte Lieferung mit Sendungsverfolgung.
Seltenes asymmetrisches Scheibenmesser «épalang» Mbuun / Yanzi / Ngul / Hungaan\n\nDemokratische Republik Kongo\n\nMaße : 29 × 16 cm\n\nEpoche : Ende des 19. Jahrhunderts – Anfang des 20. Jahrhunderts\n\nProvenienz : Auktionshaus Hessink’s, Maastricht, Niederlande\n\nZustand : Sehr guter Zustand für ein Épalang aus dieser Periode. Nur ein leichter Abplatzer sichtbar am Ende des Griffs.\n\n— Beschreibung und ethnographischer Kontext :\n\nDer Épalang zeichnet sich durch sein eigenständiges Design aus: eine asymmetrische Scheibenklinge, oft mit wellenförmigen und übertriebenen Formen, Merkmale der schönsten bekannten Exemplare. Die verfügbaren Forschungen — noch begrenzt — deuten darauf hin, dass es sich um Prestigobjekte handelte, die bei Zeremonien oder von Heilern verwendet wurden.\n\nAsymmetrische Scheibenmesser des Épalang-Typs wurden bei Dzing, Hungaan, Lwer, Mbuun, Ngul, Pindi und Yanzi gesammelt (Elsen, De fer et de fierté, 2003).\n\n— Merkmale des Exemplars :\n\nDieses Messer ist sehr gut ausbalanciert, mit einem angenehmen Gewicht trotz seiner 29 cm. Der durchgehende Erl ragt am Griffende heraus, dort, wo das Holz nicht von Kupferdraht oder Eisenplatten überzogen ist, was es ermöglicht, das Holz zu betrachten und sein Alter zu würdigen.\n\nDer Griff weist, wie bei den ältesten Exemplaren, eine entlang seiner ganzen Länge gravierte Rille auf, ein typisches Merkmal authentischer Épalang.\n\n— Die drei letzten Fotografien zeigen einen identischen Épalang, der im British Museum aufbewahrt wird und 1907 im Kongo von dem ungarischen Anthropologen Emil Torday gesammelt wurde. Zwischen 1907 und 1909 leitete Torday eine umfangreiche Mission in das Kasaibassin für das British Museum und sammelte mehr als 3000 Objekte, darunter zahlreiche Meisterwerke des Kuba-Königreichs.\n\nDas Exemplar des British Museum weist dieselbe Form der Klinge auf, mit einer leicht abgeschnittenen Spitze, original geschmiedet; derselbe Grifftyp, bedeckt mit geschmiedeten Eisenplatten, gelb- und rotfarbigen Kupferdraht und einer weiteren geschmiedeten Eisenapplikation zum Abschluss. Die gleiche zentrale, gravierte Rille findet sich auch an unserem Messer, was eine sehr seltene Besonderheit ist.\n\nDieser Vergleich stärkt die Authentizität unseres Exemplars, höchstwahrscheinlich datiert auf das Ende des 19. Jahrhunderts.\n\n— Dokumente : Verkauft mit der Originalrechnung des Hauses Hessink’s.\n\n— Versand : Sorgfältige, versicherte Lieferung mit Sendungsverfolgung.
