Georgisches Taschensiegel aus Sardonyx und bronziertem Bronze, mit Quecksilber vergoldet, von Hand - Rollsiegel - Exklusiv





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Seltenes georgianisches Taschensiegel aus Sardiniaschalkedon und vergoldetem Bronze mit handgraviertem Monogramm, datiert auf das späte 18. bis frühe 19. Jahrhundert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Rares georgianisches Taschensiegel in Sardonyx-Sarda und goldenem Bronze – Ende des XVIII. Jh. / Anfang des XIX. Jh. (Spätes 18. Jahrhundert)
BESCHREIBUNG DES OBJEKTS
Willkommen in dem Zauber alter Schreibkultur. Dieser prächtige Miniatur-Taschensiegel- oder Chatelaine-Anhänger ist ein echtes Meisterwerk der Mikrowert- und Glittik-Schmiedekunst, datiert auf das späte XVIII. Jahrhundert oder den frühen XIX. Jahrhundert (voller Georgischer Zeitraum). Ein seltenes, intaktes und nie restauriertes Stück, das die feinsten und faszinierendsten Herstellungstechniken des gelebten 18. Jahrhunderts in sich vereint.
Die Analyse des Zustands und die Zeichen der Zeit
Der Gegenstand präsentiert sich in einem außergewöhnlich guten Erhaltungszustand für über zwei Jahrhunderte Geschichte und bewahrt seine Integrität unauslöschlich:
Der Edelstein (Sarda): Der ovale Rahmen aus hochwertiger Sardonyx-Varietät (ein Stein von tief rotröter, magnetischer Farbe) ist strukturell perfekt. Keine Absplitterungen, Risse oder Faserungen an der Front.
Der Gravur (Manuell Ausgeführt): Das Monogramm mit kunstvoll verflochtenen kursiven Buchstaben (mit einer markanten dominanten „P“ oder „R“) wurde vollständig freihändig mit außergewöhnlicher Miniaturkunst graviert. In den tieferen Einschnitten sind noch mikroskopische historische Rückstände alter Wachsvisoren zu sehen: der greifbare Beleg für seine tatsächliche Nutzung über Jahrhunderte.
Die Struktur und die Patina: Das panzerförmige Lochgitter in Form einer Leier bewahrt seine ursprüngliche Mercur-Überzugsgoldbeschichtung (fein gemahlenes Gold), erstaunlich glänzend auf der runden Basis. In den Vertiefungen des Griffs hat sich mit der Zeit eine prächtige dunkle Patina abgesetzt, die erfahrene Sammler sorgsam vermeiden, um die antike Seele und die Authentizität des Stücks nicht zu verwischen.
Drei historische Kuriositäten zu diesem Stück:
Der Trick der „Geschlossenen Kassette“ (Closed-Back): Die Rückseite des Steins ist vollständig vom Metall versiegelt, eine Konstruktionstechnik, die im 18. Jahrhundert entstand und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufgegeben wurde. Zur damaligen Kerzenzeit legten Handwerker eine hauchdünne Blättchen aus Silber oder spiegelblankem Kupfer (foil) hinter dem Edelstein an, bevor er geschlossen wurde. Dies schuf einen künstlichen Reflektor: Bewegt man das Objekt im Kerzenlicht, erstrahlt die dunkle braune Steinfarbe plötzlich in einem intensiven, blutroten, durchscheinenden Glanz.
Der Edelstein der Adligen und Schriftsteller: Im 18. Jahrhundert war die Wahl von Sardonyx gegenüber der gewöhnlichen orangefarbenen Carniola nicht nur eine Frage schlichter Eleganz. Die Graveure liebten ihn, weil seine außergewöhnliche molekulare Kompaktheit verhinderte, dass das geschmolzene Wachs am Stein haftet, sodass der Siegelabdruck sauber und fleckenfrei blieb und eine makellose Unterschrift auf dem Dokument hinterlassen konnte.
Die „Soziale Medien“ des 18. Jahrhunderts: Dieses Siegel gehörte zum täglichen Leben eines Gentlemans der oberen Gesellschaft. An der Kette der Taschenuhr oder an einer Chatelaine am Gürtel hängend, wurde es mit Stolz gezeigt und ausschließlich für formale Korrespondenz oder offizielle Angelegenheiten verwendet; für private Liebesbotschaften bevorzugte man austauschbare Siegel mit Motiven oder geheimen Symbolen.
Technische Spezifikationen:
Materialien: Sardonyx-Varietät Sard und Bronze mit originaler zeitgenössischer Mercurial-Beschichtung.
Herstellung: Europäisches Werk in einer geschlossenen Kassette (Closed-Back), manuelle Gravur.
Höhe: ca. 2,5 – 3 cm (Miniatur-Taschensiegel / Fob seal).
Der Verkäufer stellt sich vor
Rares georgianisches Taschensiegel in Sardonyx-Sarda und goldenem Bronze – Ende des XVIII. Jh. / Anfang des XIX. Jh. (Spätes 18. Jahrhundert)
BESCHREIBUNG DES OBJEKTS
Willkommen in dem Zauber alter Schreibkultur. Dieser prächtige Miniatur-Taschensiegel- oder Chatelaine-Anhänger ist ein echtes Meisterwerk der Mikrowert- und Glittik-Schmiedekunst, datiert auf das späte XVIII. Jahrhundert oder den frühen XIX. Jahrhundert (voller Georgischer Zeitraum). Ein seltenes, intaktes und nie restauriertes Stück, das die feinsten und faszinierendsten Herstellungstechniken des gelebten 18. Jahrhunderts in sich vereint.
Die Analyse des Zustands und die Zeichen der Zeit
Der Gegenstand präsentiert sich in einem außergewöhnlich guten Erhaltungszustand für über zwei Jahrhunderte Geschichte und bewahrt seine Integrität unauslöschlich:
Der Edelstein (Sarda): Der ovale Rahmen aus hochwertiger Sardonyx-Varietät (ein Stein von tief rotröter, magnetischer Farbe) ist strukturell perfekt. Keine Absplitterungen, Risse oder Faserungen an der Front.
Der Gravur (Manuell Ausgeführt): Das Monogramm mit kunstvoll verflochtenen kursiven Buchstaben (mit einer markanten dominanten „P“ oder „R“) wurde vollständig freihändig mit außergewöhnlicher Miniaturkunst graviert. In den tieferen Einschnitten sind noch mikroskopische historische Rückstände alter Wachsvisoren zu sehen: der greifbare Beleg für seine tatsächliche Nutzung über Jahrhunderte.
Die Struktur und die Patina: Das panzerförmige Lochgitter in Form einer Leier bewahrt seine ursprüngliche Mercur-Überzugsgoldbeschichtung (fein gemahlenes Gold), erstaunlich glänzend auf der runden Basis. In den Vertiefungen des Griffs hat sich mit der Zeit eine prächtige dunkle Patina abgesetzt, die erfahrene Sammler sorgsam vermeiden, um die antike Seele und die Authentizität des Stücks nicht zu verwischen.
Drei historische Kuriositäten zu diesem Stück:
Der Trick der „Geschlossenen Kassette“ (Closed-Back): Die Rückseite des Steins ist vollständig vom Metall versiegelt, eine Konstruktionstechnik, die im 18. Jahrhundert entstand und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufgegeben wurde. Zur damaligen Kerzenzeit legten Handwerker eine hauchdünne Blättchen aus Silber oder spiegelblankem Kupfer (foil) hinter dem Edelstein an, bevor er geschlossen wurde. Dies schuf einen künstlichen Reflektor: Bewegt man das Objekt im Kerzenlicht, erstrahlt die dunkle braune Steinfarbe plötzlich in einem intensiven, blutroten, durchscheinenden Glanz.
Der Edelstein der Adligen und Schriftsteller: Im 18. Jahrhundert war die Wahl von Sardonyx gegenüber der gewöhnlichen orangefarbenen Carniola nicht nur eine Frage schlichter Eleganz. Die Graveure liebten ihn, weil seine außergewöhnliche molekulare Kompaktheit verhinderte, dass das geschmolzene Wachs am Stein haftet, sodass der Siegelabdruck sauber und fleckenfrei blieb und eine makellose Unterschrift auf dem Dokument hinterlassen konnte.
Die „Soziale Medien“ des 18. Jahrhunderts: Dieses Siegel gehörte zum täglichen Leben eines Gentlemans der oberen Gesellschaft. An der Kette der Taschenuhr oder an einer Chatelaine am Gürtel hängend, wurde es mit Stolz gezeigt und ausschließlich für formale Korrespondenz oder offizielle Angelegenheiten verwendet; für private Liebesbotschaften bevorzugte man austauschbare Siegel mit Motiven oder geheimen Symbolen.
Technische Spezifikationen:
Materialien: Sardonyx-Varietät Sard und Bronze mit originaler zeitgenössischer Mercurial-Beschichtung.
Herstellung: Europäisches Werk in einer geschlossenen Kassette (Closed-Back), manuelle Gravur.
Höhe: ca. 2,5 – 3 cm (Miniatur-Taschensiegel / Fob seal).

