Jose Manuel Mayo Peña - Peces en el estanque XL





Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 137810 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Jose Manuel Mayo Peña präsentiert Peces en el estanque XL, ein Ölgemälde auf Leinwand aus dem Jahr 2023 im zeitgenössischen Stil, 135 × 90 cm, handsigniert und Originalausgabe aus Spanien, in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Mit Peces en el estanque präsentiert José Manuel Mayo eine Malerei, in der die Natur aufhört, ein erkennbares Motiv zu sein, um sich in eine visuelle Erfahrung zu verwandeln. Der Künstler bemüht sich nicht darum, eine aquatische Landschaft detailgetreu wiederzugeben, sondern das Festzuhalten, was in ihr unsichtbar bleibt: die Bewegung des Wassers, die Vibrationen des Lichts, die unklare Tiefe und die flüchtige Gegenwart der Fische unter einer sich stets ändernden Oberfläche.
Das Werk entsteht aus einer gestischen Sprache von bemerkenswerter Reife, in der jeder Pinselstrich sowohl einer expressiven als auch einer strukturellen Notwendigkeit folgt. Die Komposition meidet jeden dominanten Mittelpunkt und organisiert sich durch ein System farbiger Masse, die miteinander ins Gleichgewicht kommen. Große Felder tiefer Grüntöne, dunkler Blues und Ockertöne dialogisieren mit Einbrüchen von Magenta, Orange und Violett, die Pulsationen von Energie einführen, ohne die allgemeine Harmonie des Ganzen zu brechen.
Eine der größten Errungenschaften der Malerei liegt in ihrem Lichtbehandlung. Fern von einer beschreibenden Wiedergabe macht Mayo das Licht zu einem autonomen gestalterischen Element. Die weiten Reserven heller Töne durchqueren die Oberfläche wie reflektierte Lichtstreifen auf dem Wasser, erzeugen eine atmosphärische Empfindung, die dem Werk Tiefe verleiht, ohne auf traditionelle Perspektive zurückzugreifen. Das Licht erhellt den Raum nicht; es ist der Raum.
Der malerische Geste zeugt von einem absoluten Vertrauen in die Materie. Lasuren, Relationen, Pinselstrich-Überlagerungen und Tropfen koexistieren ohne offensichtliche Hierarchien und legen den Entstehungsprozess des Bildes offen. Diese materielle Ehrlichkeit verortet die Malerei in einer zeitgenössischen gestischen Tradition, in der der Akt des Malens in jedem Zentimeter der Leinwand präsent bleibt. Doch was dieses Werk von einer rein informellen Übung unterscheidet, ist die Klarheit, mit der jede Intervention einen präzisen Platz im kompositorischen Gleichgewicht einnimmt.
Aus einer kritischen Lesart zeigt Peces en el estanque ein tiefes Verständnis der lyrischen Abstraktion als Erkundungsraum der Evokation und nicht der Verneinung. Mayo eliminiert die Referenz zur natürlichen Welt nicht; er destilliert sie, bis sie zu Rhythmus, Farbe und visueller Erinnerung wird. Der Betrachter nimmt das Wasser, das dortige Bewachsene, die Spiegelungen und die organischen Formen wahr, ohne dass sie explizit dargestellt werden müssen. Die Malerei funktioniert genau deshalb, weil sie der Wahrnehmungsfähigkeit des Betrachters vertraut.
Besonders bemerkenswert ist die Sparsamkeit der Mittel, mit der der Künstler eine bemerkenswerte räumliche Komplexität erreicht. Die Komposition vermeidet die Überreizung, die bestimmten gestischen zeitgenössischen Praktiken oft eigen ist, und setzt stattdessen auf ein Gleichgewicht zwischen Dichte und bildlicher Stille. Die Bereiche mit der größten farblichen Intensität finden stets ihren Kontrapunkt in offenen Räumen, in denen der Blick Atem holen kann, bevor er wieder in die materielle Schatzkammer des Leinwandbodens abtaucht.
Die Großformatigkeit von 135 × 90 cm verstärkt diese Erfahrung. Das Maß ermöglicht es dem Betrachter, nicht nur die Malerei zu beobachten, sondern in sie einzutauchen. Die physische Dimension des Gestus rückt in den Vordergrund und verwandelt den visuellen Gang in ein körperliches Erlebnis, bei dem jede Bewegung vor dem Werk neue Beziehungen zwischen Struktur, Farbe und Tiefe offenbart.
Jenseits seines Titels will Peces en el estanque kein erkennbares Bild einer aquatischen Umgebung bieten. Sein wahres Thema ist die Wahrnehmung: jene unsichere Grenze zwischen dem, was wir zu sehen glauben, und dem, was unter der Oberfläche nur ahnungsvoll angedeutet scheint. In diesem unsicheren Raum liegt die Kraft des Werks. José Manuel Mayo gelingt es, eine alltägliche Szene in eine bildnerische Untersuchung über Licht, Bewegung und visuelle Erinnerung zu verwandeln und zu demonstrieren, dass Abstraktion eine intensive narrative Last tragen kann, ohne auf figurative Repräsentation angewiesen zu sein.
Aus kuratorischer Perspektive belegt dieses Werk eine ausgereifte Malerei, die sich ihrer eigenen Mittel bewusst ist. Ihre scheinbare Spontaneität ist das Ergebnis einer strengen Konstruktion, in der Geste, Farbe und Komposition sich einer einzigen Absicht unterordnen: Die Leinwand in einen Raum aktiver Kontemplation zu verwandeln, der bei jeder erneuten Begegnung mit dem Betrachter neue Lesarten ermöglicht. Darin liegt die Solidität von Mayo’s Vorschlag und der Grund, warum dieses Werk über eine bloße abstrakte Übung hinausgeht und sich in den Bereich einer Malerei von echter konzeptioneller und plastischer Dichte erhebt.
JOSE MANUEL MAYO PEÑA
- Geboren in Las Tunas, Provinz Las Tunas, Kuba, (1976)
- Abschluss 1997 in Zeichnung und Malerei an der Fachschule für Bildende Kunst in Las Tunas.
- Mitglied der Asociación Hermanos Saíz (A.H.S.)
- Mitglied der Unión de escritores y artistas (UNEAC)
- Tätig als Spezialist und Kurator in den Galerien Fayad Jamis und Guernica in Las Tunas
- 2001 Beginn der künstlerischen Lehre als Zeichenlehrer
- Derzeit freischaffender Künstler und Dozent an der Akademie der Bildenden Künste in Las Tunas
- Mitglied der Cátedra Martiana
Ausstellungen Collettive und Veranstaltungen
· 2024
· 2023 Aquí Estamos. Gruppenausstellung. Galería Fayad Jamis. Fbc. Las Tunas. Dezember.
2023 Kleines Formatausstellung der Skulptur. José Antonio Díaz Peláez. Las Tunas. CPAP. CODEMA., Las Tunas. Galerie, Zentrum für Entwicklung der bildenden Künste Las Tunas. November.
2023 UNEAC-Salon. Uneac-Galerie Las Tunas. Oktober.
2023 Gruppenausstellung. Als ich diese Welt betrat. Galerie La Jungla der Nicolás Guillén Stiftung. Las Tunas. September.
2023 Ausstell. Die Plastik im April. Galerie Provinzialrat der bildenden Künste Las Tunas. April
2022 Erster Salon für abstrakte Kunst Díaz Peláez. Galerie Belkis Ayón. Vedado. Havanna. September.
2022 Gruppenausstellung. Tiro al Blanco. 61. Jubiläum. Uneac-Sitz Galerie. August.
2022 Mayo Abstracto. Virtuelle Gruppenausstellung. V Taller de pintura abstracta. La Cruzada. UNEAC. Las Tunas. Mai.
2022 Gruppenausstellung. Centro Desarrollo de Artes Visuales. Las Tunas. Ergebnis des 5. Workshops für abstrakte Kunst. Proyecto la Cruzada. Mai.
2022 V Taller Mayo Abstracto La Cruzada. UNEAC-Galerie. Las Tunas. Mai
...[weitere Einträge unverändert belassen, Format beibehalten]
Der Verkäufer stellt sich vor
Mit Peces en el estanque präsentiert José Manuel Mayo eine Malerei, in der die Natur aufhört, ein erkennbares Motiv zu sein, um sich in eine visuelle Erfahrung zu verwandeln. Der Künstler bemüht sich nicht darum, eine aquatische Landschaft detailgetreu wiederzugeben, sondern das Festzuhalten, was in ihr unsichtbar bleibt: die Bewegung des Wassers, die Vibrationen des Lichts, die unklare Tiefe und die flüchtige Gegenwart der Fische unter einer sich stets ändernden Oberfläche.
Das Werk entsteht aus einer gestischen Sprache von bemerkenswerter Reife, in der jeder Pinselstrich sowohl einer expressiven als auch einer strukturellen Notwendigkeit folgt. Die Komposition meidet jeden dominanten Mittelpunkt und organisiert sich durch ein System farbiger Masse, die miteinander ins Gleichgewicht kommen. Große Felder tiefer Grüntöne, dunkler Blues und Ockertöne dialogisieren mit Einbrüchen von Magenta, Orange und Violett, die Pulsationen von Energie einführen, ohne die allgemeine Harmonie des Ganzen zu brechen.
Eine der größten Errungenschaften der Malerei liegt in ihrem Lichtbehandlung. Fern von einer beschreibenden Wiedergabe macht Mayo das Licht zu einem autonomen gestalterischen Element. Die weiten Reserven heller Töne durchqueren die Oberfläche wie reflektierte Lichtstreifen auf dem Wasser, erzeugen eine atmosphärische Empfindung, die dem Werk Tiefe verleiht, ohne auf traditionelle Perspektive zurückzugreifen. Das Licht erhellt den Raum nicht; es ist der Raum.
Der malerische Geste zeugt von einem absoluten Vertrauen in die Materie. Lasuren, Relationen, Pinselstrich-Überlagerungen und Tropfen koexistieren ohne offensichtliche Hierarchien und legen den Entstehungsprozess des Bildes offen. Diese materielle Ehrlichkeit verortet die Malerei in einer zeitgenössischen gestischen Tradition, in der der Akt des Malens in jedem Zentimeter der Leinwand präsent bleibt. Doch was dieses Werk von einer rein informellen Übung unterscheidet, ist die Klarheit, mit der jede Intervention einen präzisen Platz im kompositorischen Gleichgewicht einnimmt.
Aus einer kritischen Lesart zeigt Peces en el estanque ein tiefes Verständnis der lyrischen Abstraktion als Erkundungsraum der Evokation und nicht der Verneinung. Mayo eliminiert die Referenz zur natürlichen Welt nicht; er destilliert sie, bis sie zu Rhythmus, Farbe und visueller Erinnerung wird. Der Betrachter nimmt das Wasser, das dortige Bewachsene, die Spiegelungen und die organischen Formen wahr, ohne dass sie explizit dargestellt werden müssen. Die Malerei funktioniert genau deshalb, weil sie der Wahrnehmungsfähigkeit des Betrachters vertraut.
Besonders bemerkenswert ist die Sparsamkeit der Mittel, mit der der Künstler eine bemerkenswerte räumliche Komplexität erreicht. Die Komposition vermeidet die Überreizung, die bestimmten gestischen zeitgenössischen Praktiken oft eigen ist, und setzt stattdessen auf ein Gleichgewicht zwischen Dichte und bildlicher Stille. Die Bereiche mit der größten farblichen Intensität finden stets ihren Kontrapunkt in offenen Räumen, in denen der Blick Atem holen kann, bevor er wieder in die materielle Schatzkammer des Leinwandbodens abtaucht.
Die Großformatigkeit von 135 × 90 cm verstärkt diese Erfahrung. Das Maß ermöglicht es dem Betrachter, nicht nur die Malerei zu beobachten, sondern in sie einzutauchen. Die physische Dimension des Gestus rückt in den Vordergrund und verwandelt den visuellen Gang in ein körperliches Erlebnis, bei dem jede Bewegung vor dem Werk neue Beziehungen zwischen Struktur, Farbe und Tiefe offenbart.
Jenseits seines Titels will Peces en el estanque kein erkennbares Bild einer aquatischen Umgebung bieten. Sein wahres Thema ist die Wahrnehmung: jene unsichere Grenze zwischen dem, was wir zu sehen glauben, und dem, was unter der Oberfläche nur ahnungsvoll angedeutet scheint. In diesem unsicheren Raum liegt die Kraft des Werks. José Manuel Mayo gelingt es, eine alltägliche Szene in eine bildnerische Untersuchung über Licht, Bewegung und visuelle Erinnerung zu verwandeln und zu demonstrieren, dass Abstraktion eine intensive narrative Last tragen kann, ohne auf figurative Repräsentation angewiesen zu sein.
Aus kuratorischer Perspektive belegt dieses Werk eine ausgereifte Malerei, die sich ihrer eigenen Mittel bewusst ist. Ihre scheinbare Spontaneität ist das Ergebnis einer strengen Konstruktion, in der Geste, Farbe und Komposition sich einer einzigen Absicht unterordnen: Die Leinwand in einen Raum aktiver Kontemplation zu verwandeln, der bei jeder erneuten Begegnung mit dem Betrachter neue Lesarten ermöglicht. Darin liegt die Solidität von Mayo’s Vorschlag und der Grund, warum dieses Werk über eine bloße abstrakte Übung hinausgeht und sich in den Bereich einer Malerei von echter konzeptioneller und plastischer Dichte erhebt.
JOSE MANUEL MAYO PEÑA
- Geboren in Las Tunas, Provinz Las Tunas, Kuba, (1976)
- Abschluss 1997 in Zeichnung und Malerei an der Fachschule für Bildende Kunst in Las Tunas.
- Mitglied der Asociación Hermanos Saíz (A.H.S.)
- Mitglied der Unión de escritores y artistas (UNEAC)
- Tätig als Spezialist und Kurator in den Galerien Fayad Jamis und Guernica in Las Tunas
- 2001 Beginn der künstlerischen Lehre als Zeichenlehrer
- Derzeit freischaffender Künstler und Dozent an der Akademie der Bildenden Künste in Las Tunas
- Mitglied der Cátedra Martiana
Ausstellungen Collettive und Veranstaltungen
· 2024
· 2023 Aquí Estamos. Gruppenausstellung. Galería Fayad Jamis. Fbc. Las Tunas. Dezember.
2023 Kleines Formatausstellung der Skulptur. José Antonio Díaz Peláez. Las Tunas. CPAP. CODEMA., Las Tunas. Galerie, Zentrum für Entwicklung der bildenden Künste Las Tunas. November.
2023 UNEAC-Salon. Uneac-Galerie Las Tunas. Oktober.
2023 Gruppenausstellung. Als ich diese Welt betrat. Galerie La Jungla der Nicolás Guillén Stiftung. Las Tunas. September.
2023 Ausstell. Die Plastik im April. Galerie Provinzialrat der bildenden Künste Las Tunas. April
2022 Erster Salon für abstrakte Kunst Díaz Peláez. Galerie Belkis Ayón. Vedado. Havanna. September.
2022 Gruppenausstellung. Tiro al Blanco. 61. Jubiläum. Uneac-Sitz Galerie. August.
2022 Mayo Abstracto. Virtuelle Gruppenausstellung. V Taller de pintura abstracta. La Cruzada. UNEAC. Las Tunas. Mai.
2022 Gruppenausstellung. Centro Desarrollo de Artes Visuales. Las Tunas. Ergebnis des 5. Workshops für abstrakte Kunst. Proyecto la Cruzada. Mai.
2022 V Taller Mayo Abstracto La Cruzada. UNEAC-Galerie. Las Tunas. Mai
...[weitere Einträge unverändert belassen, Format beibehalten]

