Reliquiar - Mahongwé / Kota / Bakota - Gabun






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Kota-Reliquiarfigur aus Gabun, Holz mit Messingplatten, Abmessungen 420 × 140 × 80 mm, Mahongwé/Bakota-Kultur, guter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Gabon
Kota
Metall, Holz
Höhe: 420 mm
Breite: 140 mm
Tiefe: 80 mm
Statue einer Reliquiarfigur afrikanischen Kota-Stammes aus Gabun, aus Holz, mit Messingplatten überzogen
Geografische geografische und stilistische Herkunft
• Ethnie: Mahongwé (oder Mahongoué), eine Untergruppe des Kota-Kulturkomplexes.
• Region: Hauptsächlich im Nordosten Gabons (insbesondere in der Mekambo-Region) und in der Republik Kongo.
• Stilistische Besonderheit: Im Gegensatz zu traditionellen Kota-Reliquien (oft Mbulu-ngulu genannt), die große glatte Kupfer- oder Messingplatten tragen, zeichnet sich der Mahongwé-Stil (Bwété) durch eine konvexe Gesichtsfläche aus, die vollständig von einer dichten Verschlingung aus Fäden oder feinen Messing-/Kupferplättchen bedeckt ist, die auf einen Holzkern aufgebracht sind. Die Augen sind als Halbkugeln oder Knöpfe dargestellt, und die Nase bildet oft eine einfache dreieckige Reliefform, wie deutlich vorne an dem Stück zu sehen ist.
Verwendung und rituelle Funktion
• Ahnenkult (Bwété): Dieses aus Holz gearbeitete Stück, überzogen mit Metall, ist keine Statue an sich, sondern eine anthropomorphe Schutzfigur. Der Sockel in Raute- oder Zylinderform an der Basis diente dazu, direkt in einen Korb oder ein Reliquiar aus Rinde (manchmal eine Hauttasche) eingesetzt zu werden, welcher die knöchernen Überreste (insbesondere Fragmente von Schädeln) der angesehenen Ahnen des Clans enthielt.
• Soziale und spirituelle Rolle: Das Reliquiar fungierte als Wächter, der die Überreste der Verstorbenen bewahrt, um Wohlstand, Fruchtbarkeit und Schutz der Gemeinschaft vor schädlichen Mächten zu sichern.
• Handhabung: Die Körbe mit den Knochen, überragt von diesen Figuren, wurden vor profanen Blicken durch Eingeweihte geschützt. Sie wurden zu großen Zeremonien, Krisen oder Initiationen herausgenommen und angerufen, in Momenten, in denen den Figuren Libationen und Opfergaben zugeführt wurden, um ihre spirituelle Kraft wieder zu aktivieren.
Die Sendungen erfolgen von Montag bis Samstag versichert und mit Sendungsverfolgungsnummer.
Lieferung innerhalb Frankreichs in 1 bis 3 Tagen mit Chronopost, 2 bis 5 Tage in ganz Europa.
Lieferung in den Rest Europas und weltweit mit internationalem Colissimo.
Wir sprechen Englisch
Masken afrikanische Kunst Afrikanische Maskenkunst arte de máscaras africanas arte delle maschere africane
Statue afrikanische Kunst Arte de estatuas africanas arte delle statue africane Afrikanische Maskenkunst
Maske einer Galerie‑Statuen afrikanischer Kunst arte de estatua de galería de arte africano
Der Verkäufer stellt sich vor
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Höhe: 420 mm
Breite: 140 mm
Tiefe: 80 mm
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Geografische geografische und stilistische Herkunft
• Ethnie: Mahongwé (oder Mahongoué), eine Untergruppe des Kota-Kulturkomplexes.
• Region: Hauptsächlich im Nordosten Gabons (insbesondere in der Mekambo-Region) und in der Republik Kongo.
• Stilistische Besonderheit: Im Gegensatz zu traditionellen Kota-Reliquien (oft Mbulu-ngulu genannt), die große glatte Kupfer- oder Messingplatten tragen, zeichnet sich der Mahongwé-Stil (Bwété) durch eine konvexe Gesichtsfläche aus, die vollständig von einer dichten Verschlingung aus Fäden oder feinen Messing-/Kupferplättchen bedeckt ist, die auf einen Holzkern aufgebracht sind. Die Augen sind als Halbkugeln oder Knöpfe dargestellt, und die Nase bildet oft eine einfache dreieckige Reliefform, wie deutlich vorne an dem Stück zu sehen ist.
Verwendung und rituelle Funktion
• Ahnenkult (Bwété): Dieses aus Holz gearbeitete Stück, überzogen mit Metall, ist keine Statue an sich, sondern eine anthropomorphe Schutzfigur. Der Sockel in Raute- oder Zylinderform an der Basis diente dazu, direkt in einen Korb oder ein Reliquiar aus Rinde (manchmal eine Hauttasche) eingesetzt zu werden, welcher die knöchernen Überreste (insbesondere Fragmente von Schädeln) der angesehenen Ahnen des Clans enthielt.
• Soziale und spirituelle Rolle: Das Reliquiar fungierte als Wächter, der die Überreste der Verstorbenen bewahrt, um Wohlstand, Fruchtbarkeit und Schutz der Gemeinschaft vor schädlichen Mächten zu sichern.
• Handhabung: Die Körbe mit den Knochen, überragt von diesen Figuren, wurden vor profanen Blicken durch Eingeweihte geschützt. Sie wurden zu großen Zeremonien, Krisen oder Initiationen herausgenommen und angerufen, in Momenten, in denen den Figuren Libationen und Opfergaben zugeführt wurden, um ihre spirituelle Kraft wieder zu aktivieren.
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Statue afrikanische Kunst Arte de estatuas africanas arte delle statue africane Afrikanische Maskenkunst
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