Schutzstation - Lobi - Burkina Faso






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Mali
Dogon
Bois
Höhe : 615mm
Breite : 140mm
Tiefe : 130mm
Gewicht : 3360gr
Statue / afrikanischer Fetisch der Lobi‑Ethnie aus dem Burkina Faso
Die anthropomorphen Statuen der Lobi‑Ethnie besitzen eine große spirituelle und soziale Bedeutung in ihrer Kultur.
1. Geografische und kulturelle Herkunft
Die Lobi: Diese Bevölkerung lebt hauptsächlich in einer grenzüberschreitenden Region im Südwesten des Burkina Faso sowie in den angrenzenden Gebieten im Norden der Elfenbeinküste und Nordwest-Ghanas.
Eine Kunst ohne zentralisierte Macht: Im Gegensatz zu anderen westafrikanischen Ethnien mit königlicher Struktur ist die Lobi‑Gesellschaft traditionell und dezentralisiert. Ihre soziale, religiöse und künstlerische Organisation beruht vollständig auf dem Kult der Buschgeister, den Thila (Einzahl: Thil).
2. Ritualnutzung und spirituelle Funktion
Diese Holzschnitzereien sind keine Dekorationsgegenstände oder Darstellungen von Ahnen, sondern heilige Objekte, die Bateba genannt werden.
Zwischenwesen mit dem Unsichtbaren: Die Lobi glauben an einen entfernten Schöpfergott (Tangba). Um zu ihm zu vermitteln und den Alltag zu ordnen, wenden sie sich an die Buschgeist-Thila. Der Bateba dient als Empfänger oder temporärer „Körper“ dieser Buschgeister.
Das Heimheiligtum: Auf Anordnung eines Wahrsagers (thildar) wird eine Statue einem Bildhauer in Auftrag gegeben, um einen bestimmten Bedarf zu erfüllen. Sie wird dann auf dem Familienaltar (dem thildu) platziert, einem dunklen Raum des Hauses aus Lehm, in dem die Statuen, Tongefäße und Opfergaben gestapelt werden.
Schutz und Heilung: Jeder Bateba hat eine spezifische Schutzfunktion. Er kann damit beauftragt sein, Mutterschaft zu überwachen, eine bestimmte Krankheit zu heilen, das Haus vor Hexerei, vor Blitzschlag zu schützen oder Glück anzuziehen.
3. Stilistische Merkmale der Statue
Die präsentierte Statue zeigt die charakteristischen Merkmale der klassischen Lobi‑Bildhauerei:
Eine stilisierte, klare Morphologie: Der Körper ist schlank, die filigran gearbeiteten Arme ziehen sich am Oberkörper entlang, und die kräftigen Beine stehen sicher auf massiven Füßen, die eine starke Stabilität gewährleisten.
Kopf und Ausdruck: Das Gesicht weist große mandelförmige oder kaffeebohnenförmige Augen, eine gerade Nase und horizontal betonte Lippen auf. Die Kopfbedeckung oder Schädelkontur ist oft ogival oder rund und typisch für Arbeiten bestimmter Untergruppen oder regionaler Stile (wie der Gongon‑ oder Birifor‑Stil).
Patina: Die raue, ausgeblichene oder teilweise matte Oberflächenbeschaffenheit zeugt von längerer Exposition gegenüber rituellen Elementen, Opfergaben (Milletbrei, Tierblut) oder schlicht dem Innenraum der Lobi‑Wohnhäuser.
Die Sendungen werden montags bis samstags mit Versicherung und Sendungsverfolgungsnummer versandt.
Lieferung in 1–3 Tagen nach Frankreich und 2–5 Tagen in ganz Europa.
Sie können den Artikel in Ajaccio, 20090 Frankreich, vor Ort ansehen und/oder abholen.
We speak english.
Der Verkäufer stellt sich vor
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Höhe : 615mm
Breite : 140mm
Tiefe : 130mm
Gewicht : 3360gr
Statue / afrikanischer Fetisch der Lobi‑Ethnie aus dem Burkina Faso
Die anthropomorphen Statuen der Lobi‑Ethnie besitzen eine große spirituelle und soziale Bedeutung in ihrer Kultur.
1. Geografische und kulturelle Herkunft
Die Lobi: Diese Bevölkerung lebt hauptsächlich in einer grenzüberschreitenden Region im Südwesten des Burkina Faso sowie in den angrenzenden Gebieten im Norden der Elfenbeinküste und Nordwest-Ghanas.
Eine Kunst ohne zentralisierte Macht: Im Gegensatz zu anderen westafrikanischen Ethnien mit königlicher Struktur ist die Lobi‑Gesellschaft traditionell und dezentralisiert. Ihre soziale, religiöse und künstlerische Organisation beruht vollständig auf dem Kult der Buschgeister, den Thila (Einzahl: Thil).
2. Ritualnutzung und spirituelle Funktion
Diese Holzschnitzereien sind keine Dekorationsgegenstände oder Darstellungen von Ahnen, sondern heilige Objekte, die Bateba genannt werden.
Zwischenwesen mit dem Unsichtbaren: Die Lobi glauben an einen entfernten Schöpfergott (Tangba). Um zu ihm zu vermitteln und den Alltag zu ordnen, wenden sie sich an die Buschgeist-Thila. Der Bateba dient als Empfänger oder temporärer „Körper“ dieser Buschgeister.
Das Heimheiligtum: Auf Anordnung eines Wahrsagers (thildar) wird eine Statue einem Bildhauer in Auftrag gegeben, um einen bestimmten Bedarf zu erfüllen. Sie wird dann auf dem Familienaltar (dem thildu) platziert, einem dunklen Raum des Hauses aus Lehm, in dem die Statuen, Tongefäße und Opfergaben gestapelt werden.
Schutz und Heilung: Jeder Bateba hat eine spezifische Schutzfunktion. Er kann damit beauftragt sein, Mutterschaft zu überwachen, eine bestimmte Krankheit zu heilen, das Haus vor Hexerei, vor Blitzschlag zu schützen oder Glück anzuziehen.
3. Stilistische Merkmale der Statue
Die präsentierte Statue zeigt die charakteristischen Merkmale der klassischen Lobi‑Bildhauerei:
Eine stilisierte, klare Morphologie: Der Körper ist schlank, die filigran gearbeiteten Arme ziehen sich am Oberkörper entlang, und die kräftigen Beine stehen sicher auf massiven Füßen, die eine starke Stabilität gewährleisten.
Kopf und Ausdruck: Das Gesicht weist große mandelförmige oder kaffeebohnenförmige Augen, eine gerade Nase und horizontal betonte Lippen auf. Die Kopfbedeckung oder Schädelkontur ist oft ogival oder rund und typisch für Arbeiten bestimmter Untergruppen oder regionaler Stile (wie der Gongon‑ oder Birifor‑Stil).
Patina: Die raue, ausgeblichene oder teilweise matte Oberflächenbeschaffenheit zeugt von längerer Exposition gegenüber rituellen Elementen, Opfergaben (Milletbrei, Tierblut) oder schlicht dem Innenraum der Lobi‑Wohnhäuser.
Die Sendungen werden montags bis samstags mit Versicherung und Sendungsverfolgungsnummer versandt.
Lieferung in 1–3 Tagen nach Frankreich und 2–5 Tagen in ganz Europa.
Sie können den Artikel in Ajaccio, 20090 Frankreich, vor Ort ansehen und/oder abholen.
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