giampaolo parrilla - Protea Laetan

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Maurizio Buquicchio
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Ölgemälde von Giampaolo Parrilla mit dem Titel Protea Laetan, 2022 entstanden, Naturdarstellung, in exzellentem Zustand, 150 × 150 cm, Gewicht 5 kg, italienische zeitgenössische Arbeit (2020+), direkt vom Künstler verkauft, handschriftlich signiert, originale Edition.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Ignis:

Die Serie präsentiert sich als visuelle Erforschung der Fähigkeit der Natur zur Anpassung und zum Überleben, wobei die Protea-Blüte als symbolischer und formaler Mittelpunkt dient. Die feuersichere Art schlechthin, die Protea, birgt ein vitales Paradoxon: Sie kann die Verwüstungen von Bränden widerstehen und die Wut des Feuers nutzen, um zu erblühen, ihre Samen freizusetzen und aus der Asche neues Leben zu generieren.

Der Künstler dekontextualisiert die Figur der Protea und unterläuft radikal die Tradition der Blumenkunst in der Malerei. Die Blüte verliert jeden Anspruch auf Dekorativität oder kontemplative Anmut, um stattdessen durch eine rohe, gewalttätige und eindrucksvolle malerische Umsetzung zurückgegeben zu werden, die ihre viszerale Natur und ihre dramatische Kraft hervorhebt.

Das konzeptionelle Vorgehen beginnt mit einer Reflexion über den Hyperrealismus moderner naturkundlicher 4K-Dokumentationen. Die Überfülle von glänzenden Bildern, gekennzeichnet durch gesättigte Farben und extreme Brillanz—oft fremd zur realen Wahrnehmung der natürlichen Welt—hat einen kognitiven Kurzschluss erzeugt: Wir sind so daran gewöhnt, eine künstlich „spektakulär“ inszenierte Natur zu akzeptieren, dass wir den Kontakt zu ihrer realen, gnadenlosen und organischen Substanz verloren haben.

Durch diesen visuellen Konflikt wird die malerische Oberfläche nicht damit zufrieden gestellt, eine botanische Art abzubilden, sondern wird zur Bühne eines formalen Widerstands: Eine Natur, die die beruhigende Patina des Bildschirms ablehnt, um ihre eigene brutale und ununterdrückbare Präsenz zu bekräftigen.

Ignis (ENG)

The series presents itself as a visual exploration of nature’s capacity for adaptation and survival, taking the protea flower as its symbolic and formal focal point. The quintessential fire-resistant species, the Protea embodies a vital paradox: it is capable of withstanding the devastation of wildfires and harnessing the fury of fire to bloom, release its seeds, and generate new life from the ashes.

The artist decontextualizes the image of the Protea, radically subverting the tradition of floral painting. The flower sheds all traces of decorativism or contemplative grace, rendered instead through a raw, violent, and striking painterly style that highlights its visceral nature and dramatic intensity.

This conceptual project stems from a reflection on the hyper-realism of modern 4K nature documentaries. The overabundance of glossy images, characterized by saturated colors and extreme brilliance—often alien to the real perception of the natural world—has created a cognitive short circuit: we are so accustomed to an artificially “spectacularized” nature that we have lost touch with its real, ruthless, and organic essence.

Through this visual clash, the pictorial surface does not merely depict a botanical species but becomes the stage for a formal resistance: a nature that rejects the reassuring veneer of the screen to reaffirm its own brutal and irrepressible presence.

Ignis:

Die Serie präsentiert sich als visuelle Erforschung der Fähigkeit der Natur zur Anpassung und zum Überleben, wobei die Protea-Blüte als symbolischer und formaler Mittelpunkt dient. Die feuersichere Art schlechthin, die Protea, birgt ein vitales Paradoxon: Sie kann die Verwüstungen von Bränden widerstehen und die Wut des Feuers nutzen, um zu erblühen, ihre Samen freizusetzen und aus der Asche neues Leben zu generieren.

Der Künstler dekontextualisiert die Figur der Protea und unterläuft radikal die Tradition der Blumenkunst in der Malerei. Die Blüte verliert jeden Anspruch auf Dekorativität oder kontemplative Anmut, um stattdessen durch eine rohe, gewalttätige und eindrucksvolle malerische Umsetzung zurückgegeben zu werden, die ihre viszerale Natur und ihre dramatische Kraft hervorhebt.

Das konzeptionelle Vorgehen beginnt mit einer Reflexion über den Hyperrealismus moderner naturkundlicher 4K-Dokumentationen. Die Überfülle von glänzenden Bildern, gekennzeichnet durch gesättigte Farben und extreme Brillanz—oft fremd zur realen Wahrnehmung der natürlichen Welt—hat einen kognitiven Kurzschluss erzeugt: Wir sind so daran gewöhnt, eine künstlich „spektakulär“ inszenierte Natur zu akzeptieren, dass wir den Kontakt zu ihrer realen, gnadenlosen und organischen Substanz verloren haben.

Durch diesen visuellen Konflikt wird die malerische Oberfläche nicht damit zufrieden gestellt, eine botanische Art abzubilden, sondern wird zur Bühne eines formalen Widerstands: Eine Natur, die die beruhigende Patina des Bildschirms ablehnt, um ihre eigene brutale und ununterdrückbare Präsenz zu bekräftigen.

Ignis (ENG)

The series presents itself as a visual exploration of nature’s capacity for adaptation and survival, taking the protea flower as its symbolic and formal focal point. The quintessential fire-resistant species, the Protea embodies a vital paradox: it is capable of withstanding the devastation of wildfires and harnessing the fury of fire to bloom, release its seeds, and generate new life from the ashes.

The artist decontextualizes the image of the Protea, radically subverting the tradition of floral painting. The flower sheds all traces of decorativism or contemplative grace, rendered instead through a raw, violent, and striking painterly style that highlights its visceral nature and dramatic intensity.

This conceptual project stems from a reflection on the hyper-realism of modern 4K nature documentaries. The overabundance of glossy images, characterized by saturated colors and extreme brilliance—often alien to the real perception of the natural world—has created a cognitive short circuit: we are so accustomed to an artificially “spectacularized” nature that we have lost touch with its real, ruthless, and organic essence.

Through this visual clash, the pictorial surface does not merely depict a botanical species but becomes the stage for a formal resistance: a nature that rejects the reassuring veneer of the screen to reaffirm its own brutal and irrepressible presence.

Details

Künstler
giampaolo parrilla
Angeboten mit Rahmen
Nein
Verkauft von
Direkt vom Künstler
Auflage
Original
Titel des Kunstwerks
Protea Laetan
Technik
Ölgemälde
Signatur
Handsigniert
Herkunftsland
Italien
Jahr
2022
Zustand
exzellenter Zustand
Höhe
150 cm
Breite
150 cm
Gewicht
5 kg
Darstellung/Thema
Natur
Stil
Zeitgenössisch
Periode
2020 und ff.
Verkauft von
ItalienVerifiziert
1
Verkauftes Objekt
Privat

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