YOSHITOSHI — Das Ziehen junger Kiefern am Tag der Ratte — Japanischer Holzschnitt — Ukiyo-e - Japan - Meiji Periode (1868-1912)





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Japanische Holzschnitt aus der Meiji-Periode von Tsukioka Yoshitoshi mit dem Titel Ne no hi no komatsu (Pulling Young Pines on the Day of the Rat), ein Chūban‑Yoko-e von ca. 17 × 24 cm, Original/official, in ausgezeichnetem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler: Tsukioka Yoshitoshi (月岡芳年, 1839–1892)
Titel: Ne no hi no komatsu (子の日の小松) — Junge Kiefern am Tag der Ratte ziehen
Serie: Yoshitoshi Ryakuga (芳年畧画, Skizzen von Yoshitoshi)
Verleger: Funazu Chūjirō, Tokio
Datum: Meiji 15 (1882)
Technik: Holzschnitt (mokuhanga), Farbdruck mit Blindprägung (karazuri)
Format: Chūban yoko-e, ca. 17 × 24 cm
Unterzeichnet: Yoshitoshi giga (芳年戯画, "Yoshitoshi zeichnete aus Spaß"), mit dem roten Taiso-Siegel
1. Eindruck & Farben:
Ausgezeichnet. Starker, frischer Eindruck mit unvergänglicher Farbe.
2. Papier:
Kleiner Verlust unten rechts. Mittige Falte. Bitte die Bilder prüfen!
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Über den Druck
Am ersten Tag des Rektionsjahres des Rattes zogen Heian-Kerleons aus dem Feld hinaus, um junge Kiefernsetzlinge auszupflücken und Frühlingskräuter zu sammeln — ein Ritus, der langes Leben anzieht, und eines der elegantesten Motive im klassischen Kalender. Yoshitoshi verwandelt es in eine Posse. Vier Hofdamen in weißen Roben und wehenden, leuchtend roten Roben sind auf dem grünen Hang über einander gestürzt, die Haare offen, eine liegt mit dem Rücken unten, die Beine in der Luft, eine andere lacht offen, ein Zweig Kiefer noch fest in einer Faust gepackt. Rechts steht eine einzelne kleine Kiefer unverändert und völlig unbeeindruckt.
Das Motiv ist eine Meisterleistung der Ökonomie: nichts als flaches Karminrot, blankes Weiß und zwei Grünschattierungen, wobei die Roben der Damen durch Karazuri — Blindprägung, die in das Papier gedrückt wird, ohne Tinte — strukturiert wirken, sodass das Weiß wie gewebter Seide erscheint statt als Leerraum. Am besten wirkt es im rinnenen Licht.
Yoshitoshi Ryakuga ist eine Serie aus vierzig horizontalen Chūban-Designs, veröffentlicht von Funazu im Jahr 1882, die auf japanische und chinesische Legenden, Geschichte und das Kabuki-Bühnenleben zurückgreift und davon fast alles komisch behandelt, im ironischen Mitate-Register — daher die Signatur giga, „drawn for fun“ (zeichnungsweise aus Spaß). Sie wurden zwei Entwürfe pro Ōban-Blatt gedruckt und anschließend geteilt, weshalb die Blätter eine zentrale Falte tragen. Sammlungen und Einzelblätter befinden sich im Walters Art Museum, im Museum of Fine Arts Boston und in den Fine Arts Museums of San Francisco.
Der Verkäufer stellt sich vor
Künstler: Tsukioka Yoshitoshi (月岡芳年, 1839–1892)
Titel: Ne no hi no komatsu (子の日の小松) — Junge Kiefern am Tag der Ratte ziehen
Serie: Yoshitoshi Ryakuga (芳年畧画, Skizzen von Yoshitoshi)
Verleger: Funazu Chūjirō, Tokio
Datum: Meiji 15 (1882)
Technik: Holzschnitt (mokuhanga), Farbdruck mit Blindprägung (karazuri)
Format: Chūban yoko-e, ca. 17 × 24 cm
Unterzeichnet: Yoshitoshi giga (芳年戯画, "Yoshitoshi zeichnete aus Spaß"), mit dem roten Taiso-Siegel
1. Eindruck & Farben:
Ausgezeichnet. Starker, frischer Eindruck mit unvergänglicher Farbe.
2. Papier:
Kleiner Verlust unten rechts. Mittige Falte. Bitte die Bilder prüfen!
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Über den Druck
Am ersten Tag des Rektionsjahres des Rattes zogen Heian-Kerleons aus dem Feld hinaus, um junge Kiefernsetzlinge auszupflücken und Frühlingskräuter zu sammeln — ein Ritus, der langes Leben anzieht, und eines der elegantesten Motive im klassischen Kalender. Yoshitoshi verwandelt es in eine Posse. Vier Hofdamen in weißen Roben und wehenden, leuchtend roten Roben sind auf dem grünen Hang über einander gestürzt, die Haare offen, eine liegt mit dem Rücken unten, die Beine in der Luft, eine andere lacht offen, ein Zweig Kiefer noch fest in einer Faust gepackt. Rechts steht eine einzelne kleine Kiefer unverändert und völlig unbeeindruckt.
Das Motiv ist eine Meisterleistung der Ökonomie: nichts als flaches Karminrot, blankes Weiß und zwei Grünschattierungen, wobei die Roben der Damen durch Karazuri — Blindprägung, die in das Papier gedrückt wird, ohne Tinte — strukturiert wirken, sodass das Weiß wie gewebter Seide erscheint statt als Leerraum. Am besten wirkt es im rinnenen Licht.
Yoshitoshi Ryakuga ist eine Serie aus vierzig horizontalen Chūban-Designs, veröffentlicht von Funazu im Jahr 1882, die auf japanische und chinesische Legenden, Geschichte und das Kabuki-Bühnenleben zurückgreift und davon fast alles komisch behandelt, im ironischen Mitate-Register — daher die Signatur giga, „drawn for fun“ (zeichnungsweise aus Spaß). Sie wurden zwei Entwürfe pro Ōban-Blatt gedruckt und anschließend geteilt, weshalb die Blätter eine zentrale Falte tragen. Sammlungen und Einzelblätter befinden sich im Walters Art Museum, im Museum of Fine Arts Boston und in den Fine Arts Museums of San Francisco.

