Kuniyoshi — Kabuki — Eine Szene aus Igagoe dōchū sugoroku, Ōban-Diptychon, ca. 1840er Jahre - Japan - Edo-Zeit (1600-1868)






Verfügt über einen Master in japanischer Kunstgeschichte und mehr als 10 Jahre Erfahrung.
40 € | ||
|---|---|---|
35 € | ||
30 € | ||
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 138578 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Original Edo-Zeit Nishiki-e Ōban-Diptychon von Utagawa Kuniyoshi, ca. 1840er, Kabuki-Szene aus Igagoe dōchū sugoroku mit Jūbei und Oyone in Numazu; zwei Blätter je ca. 36 × 24 cm, Zustand fair, aus Privatkollektion.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler: Utagawa Kuniyoshi 歌川国芳 (1797–1861)
Titel: Eine Szene aus Igagoe dōchū sugoroku 伊賀越道中双六, der Akt in Numazu — die drei Rollen in Kartuschen benannt: 呉服屋十兵衛 Gofukuya Jūbei (rechtes Blatt), 平作 Heisaku und 娘およね, „die Tochter Oyone“ (linkes Blatt). Sawamura Sōjūrō V in der Rolle des Jūbei.
Technik: Nishiki-e (Vollfarbholzschnitt) auf Washi
Format: Ōban tate-e Diptych, zwei separate Blätter, jeweils ca. 36 × 24 cm
Datum: ca. 1848, mit gepaarten Nanushi-Zensurstempel auf jedem Blatt
Gattung: Yakusha-e / shibai-e — Kabuki-Schauspieler-Print
----------------------------------------------------------------------
Papier & Zustand
Leichte Vergilbung über alle drei Blätter; mit etwas Ausbleichen und Schmutz an den Rändern. Leichte Wurmlöcher-Reparaturen am unteren rechten Rand. Die Komposition ist nach wie vor gut lesbar. Das Papier ist durchgehend fest und geschmeidig. Bitte die Abbildungen prüfen!
----------------------------------------------------------------------
Über den Druck
Nacht in Numazu am Tōkaidō, im zusammenbrechenden Haus von Heisaku dem Bote. Der Drapierer Jūbei — unterwegs nach Westen, versehentlich im Dienst des verfeindeten Familienopfers — ist aufgewacht und entdeckt, wie jemand seinen Gepäck nach dem Medizinbehälter durchsucht, den er trägt. Er steht rechts, in einem gestreiften Reise-Kimono, der Inrō vor der Reichweite in einer Hand gehalten und ein Blick über die Schulter, der schon erkannt hat, was geschieht; der Schuldige ist Oyone, Heisakus Tochter, am Boden links gefangen und ihr Gesicht in dem Ärmel versteckend, die Salben für ihren verwundeten Mann wollte. Heisaku ragt über sie hinaus mit einem brennenden Papier-Zünder, der Laternenständer zwischen den beiden Blättern wirft das einzige restliche Licht im Raum. Was keiner von ihnen noch weiß, ist, dass Jūbei Heisakus lange verlorener Sohn ist, dem als Säugling gegeben — die Erkenntnis, die die berühmteste Szene des Igagoe-Rachezyklus von einer zufälligen Begegnung auf der Straße in eine Tragödie verwandelt. Kuniyoshi inszeniert es als drei isolierte Figuren in einem fast kahlen, verputzten Innenraum, wobei nur die Stoffbahnen hinter Jūbei andeuten, wer er ist, und der Zünder und die Lampe an die Stunde erinnern.
Der Verkäufer stellt sich vor
Künstler: Utagawa Kuniyoshi 歌川国芳 (1797–1861)
Titel: Eine Szene aus Igagoe dōchū sugoroku 伊賀越道中双六, der Akt in Numazu — die drei Rollen in Kartuschen benannt: 呉服屋十兵衛 Gofukuya Jūbei (rechtes Blatt), 平作 Heisaku und 娘およね, „die Tochter Oyone“ (linkes Blatt). Sawamura Sōjūrō V in der Rolle des Jūbei.
Technik: Nishiki-e (Vollfarbholzschnitt) auf Washi
Format: Ōban tate-e Diptych, zwei separate Blätter, jeweils ca. 36 × 24 cm
Datum: ca. 1848, mit gepaarten Nanushi-Zensurstempel auf jedem Blatt
Gattung: Yakusha-e / shibai-e — Kabuki-Schauspieler-Print
----------------------------------------------------------------------
Papier & Zustand
Leichte Vergilbung über alle drei Blätter; mit etwas Ausbleichen und Schmutz an den Rändern. Leichte Wurmlöcher-Reparaturen am unteren rechten Rand. Die Komposition ist nach wie vor gut lesbar. Das Papier ist durchgehend fest und geschmeidig. Bitte die Abbildungen prüfen!
----------------------------------------------------------------------
Über den Druck
Nacht in Numazu am Tōkaidō, im zusammenbrechenden Haus von Heisaku dem Bote. Der Drapierer Jūbei — unterwegs nach Westen, versehentlich im Dienst des verfeindeten Familienopfers — ist aufgewacht und entdeckt, wie jemand seinen Gepäck nach dem Medizinbehälter durchsucht, den er trägt. Er steht rechts, in einem gestreiften Reise-Kimono, der Inrō vor der Reichweite in einer Hand gehalten und ein Blick über die Schulter, der schon erkannt hat, was geschieht; der Schuldige ist Oyone, Heisakus Tochter, am Boden links gefangen und ihr Gesicht in dem Ärmel versteckend, die Salben für ihren verwundeten Mann wollte. Heisaku ragt über sie hinaus mit einem brennenden Papier-Zünder, der Laternenständer zwischen den beiden Blättern wirft das einzige restliche Licht im Raum. Was keiner von ihnen noch weiß, ist, dass Jūbei Heisakus lange verlorener Sohn ist, dem als Säugling gegeben — die Erkenntnis, die die berühmteste Szene des Igagoe-Rachezyklus von einer zufälligen Begegnung auf der Straße in eine Tragödie verwandelt. Kuniyoshi inszeniert es als drei isolierte Figuren in einem fast kahlen, verputzten Innenraum, wobei nur die Stoffbahnen hinter Jūbei andeuten, wer er ist, und der Zünder und die Lampe an die Stunde erinnern.
