Kunisada-Bijin · Edo's Einhundert Schönheiten · Poststation Senju · Nachtinterieur - Japan - Edo-Zeit (1600-1868)






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Originale Edo-Zeit Ukiyo-e Farbholzschnitt von Utagawa Kunisada, aus der Serie Edo meisho hyakunin bijo, Senju-Poststation Nachtinterieur, Ōban-Format ca. 35 × 24 cm, datiert 1858 mit Aratame- und Pferdejahr-Siegel, in gutem Eindruck, Zustand Fair.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler: Utagawa Kunisada I / Toyokuni III 歌川国貞・三代豊国 (1786–1865), signiert Toyokuni ga 豊国画 im Toshidama-Kartuschen; der eingeklemmte Landschaftsteil signiert von einem Schüler des Studios (Lesart konsistent mit Kunihisa II 国久画)
Titel: Senju 千住, aus der Serie Edo meisho hyakunin bijo 江戸名所百人美女 ("Hundert schöne Frauen an berühmten Orten von Edo") — Serienkartusche oben rechts
Technik: Nishiki-e (Vollfarb-Holzschnitt) auf Washi
Format: Ōban tate-e, Einblatt, ca. 35 × 24 cm im Zuschnitt
Datum: 1858 (Ansei 5), mit Aratame- und Pferdejahres-Datumssiegel
Gattung: Bijin-ga mit Meisho-Einblendung — spät-Edo-Schönheitsdruck
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Papiere & Zustand
Guter Eindruck mit ordentlichen Farben. Einige geringe Wurmgänge in den Rändern und einige Zuschnitte. Ansonsten unversehrt. Bitte die Abbildungen studieren.
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Über den Druck
Spät in der Nacht in einem Raum von Senju. Eine Frau in einem rotgestreiften Gewand über einer markanten Schwarz-Weiß- Benkei-gōshi-Kontrollkaro lehnt sich über das Andon, eine Hand am Gürtel mit einem zusammengefalteten Blatt, kurz davor, die Lampe zu löschen; ihr lackiertes Kissen und ein Tabaktablett mit Halter und Becher sind bereits auf dem Boden neben ihr ausgestellt, und sie sitzt barfuß auf dem grünlich schattierten Matte. Kunisada nutzt die ganze Stunde des Tages aus zwei Objekten und einer Haltung — die stehende Lampe verdeckt die Hälfte ihrer Figur, der Boden wirkt im schwindenden Licht grün. Die eingeklebte Kartusche oben links, beigesteuert von einem Schüler des Studios im kollaborativen Stil dieser Serie, nennt den Ort: Senju, die erste Poststation auf der nördlichen Straße aus Edo über die Sumida, und eine von vier Zwischenstationen, deren Gasthäuser so berühmt waren für ihre Frauen wie für ihre Betten. Edo meisho hyakunin bijo reihte sich über 1857/1858 in hundert Entwürfe und ist die dauerhafteste Leistung von Kunisadas späten Jahren — jeder Bogen pairte eine Frau, in einem unbewachten häuslichen Moment eingefangen, mit einer kleinen Ansicht des Viertels, zu dem sie gehört.
Der Verkäufer stellt sich vor
Künstler: Utagawa Kunisada I / Toyokuni III 歌川国貞・三代豊国 (1786–1865), signiert Toyokuni ga 豊国画 im Toshidama-Kartuschen; der eingeklemmte Landschaftsteil signiert von einem Schüler des Studios (Lesart konsistent mit Kunihisa II 国久画)
Titel: Senju 千住, aus der Serie Edo meisho hyakunin bijo 江戸名所百人美女 ("Hundert schöne Frauen an berühmten Orten von Edo") — Serienkartusche oben rechts
Technik: Nishiki-e (Vollfarb-Holzschnitt) auf Washi
Format: Ōban tate-e, Einblatt, ca. 35 × 24 cm im Zuschnitt
Datum: 1858 (Ansei 5), mit Aratame- und Pferdejahres-Datumssiegel
Gattung: Bijin-ga mit Meisho-Einblendung — spät-Edo-Schönheitsdruck
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Papiere & Zustand
Guter Eindruck mit ordentlichen Farben. Einige geringe Wurmgänge in den Rändern und einige Zuschnitte. Ansonsten unversehrt. Bitte die Abbildungen studieren.
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Über den Druck
Spät in der Nacht in einem Raum von Senju. Eine Frau in einem rotgestreiften Gewand über einer markanten Schwarz-Weiß- Benkei-gōshi-Kontrollkaro lehnt sich über das Andon, eine Hand am Gürtel mit einem zusammengefalteten Blatt, kurz davor, die Lampe zu löschen; ihr lackiertes Kissen und ein Tabaktablett mit Halter und Becher sind bereits auf dem Boden neben ihr ausgestellt, und sie sitzt barfuß auf dem grünlich schattierten Matte. Kunisada nutzt die ganze Stunde des Tages aus zwei Objekten und einer Haltung — die stehende Lampe verdeckt die Hälfte ihrer Figur, der Boden wirkt im schwindenden Licht grün. Die eingeklebte Kartusche oben links, beigesteuert von einem Schüler des Studios im kollaborativen Stil dieser Serie, nennt den Ort: Senju, die erste Poststation auf der nördlichen Straße aus Edo über die Sumida, und eine von vier Zwischenstationen, deren Gasthäuser so berühmt waren für ihre Frauen wie für ihre Betten. Edo meisho hyakunin bijo reihte sich über 1857/1858 in hundert Entwürfe und ist die dauerhafteste Leistung von Kunisadas späten Jahren — jeder Bogen pairte eine Frau, in einem unbewachten häuslichen Moment eingefangen, mit einer kleinen Ansicht des Viertels, zu dem sie gehört.
