Georgisches Taschensiegel aus Sardonyx und bronziertem Bronze, mit Quecksilber vergoldet, von Hand - Rollsiegel - Exklusiv






Besitzt Bachelor-Abschlüsse in Jura und Kunstgeschichte sowie ein Auktionator-Diplom der Ecole du Louvre.
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 138800 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Raro Georgischer Taschen-Siegel in Sardisch und goldbraunem Bronze – Ende XVIII. / Anfang XIX. Jahrhundert (Spätkeltik?)
DESCRIPTION DES OBJETS
Willkommen im Reiz der Schrift eines anderen Zeiten. Dieser prächtige Miniatur-Taschensiegel oder Chatelaine ist ein echtes Meisterwerk mikrofeiner Goldschmiedekunst und Glittik aus dem späten XVIII. Jahrhundert oder zu Beginn des XIX. Jahrhunderts (voller georgianischer Zeitraum). Ein seltenes, unversehrtes Teilstück, das in sich die raffiniertesten und faszinierendsten Herstellungstechniken des kunsthandwerks des 18. Jahrhunderts vereint.
Die Zustand-Analyse und die Zeichen der Zeit
Der Gegenstand präsentiert sich in einem außergewöhnlichen Erhaltungszustand nach über zwei Jahrhunderten Geschichte, wobei seine ganze Integrität intakt geblieben ist:
Der Kristall (Sarda): Der ovale Fassungsring in hochwertiger Varietät Calcedon Sarda (ein Stein von tiefrotem bis bräunlich-magnetischem Farbton) ist strukturell perfekt. Keine Absplitterungen, Risse oder Faserungen an der Vorderseite.
Der Schnitz (von Hand gefertigt): Das Monogramm mit verschlungenen kursiven Buchstaben (mit einer prachtvollen dominierenden „P“ oder „R“) wurde vollständig freihändig mit außergewöhnlicher Miniaturtechnik eingraviert. In den tiefsten Vertiefungen lassen sich noch mikroskopische historische Rückstände alter Wachsreste erkennen: die greifbare Unterschrift seiner tatsächlichen Nutzung über die Jahrhunderte hinweg.
Die Struktur und die Patina: Die lattizierte Montage in Form einer Lyra bewahrt die ursprüngliche Mercuriusvergoldung (feinstes Goldpulver), außergewöhnlich leuchtend auf der Basiskreisscheibe. In den Vertiefungen des Griffes hat sich eine prächtige dunkle Patina über die Zeit angesammelt, die von erfahrenen Sammlern sorgfältig vermieden wird, um die antike Seele und die Authentizität des Stücks nicht zu verbergen.
Drei historische Kuriositäten zu diesem Stück:
Der Trick der „Geschlossenen Kiste“ (Closed-Back): Die Rückseite des Steins ist vollständig vom Metall versiegelt; eine im 18. Jahrhundert entstandene Fertigungstechnik, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufgegeben wurde. Zur Zeit der Kerzen insertierten die Handwerker eine hauchdünne Blatt Silber oder verblasstes Kupfer (folie) direkt hinter dem Stein, bevor es geschlossen wurde. Dies erzeugte einen künstlichen Spiegel: Wenn man das Objekt dem Kerzenlicht aussetzte, erhüllte sich die braun-dunkle Steinfarbe plötzlich in ein intensives blutrot und durchsichtiges Rot.
Der Stein der Adligen und Schriftsteller: Im 18. Jahrhundert war die Wahl der Sardischen gegenüber der gewöhnlichen orangefarbenen Karneol nicht nur eine Frage schlichter Eleganz. Die Graveure liebten ihn, denn dank seiner außergewöhnlichen molekularen Kompaktheit haftete die geschmolzene Kerbenlackierung nicht daran, wodurch der Siegelstein sauber und ohne Verschmierungen von der Schrift absetzte und einfach makellos eine Spur auf dem Dokument hinterließ.
Die „Sozialen Medien“ des 18. Jahrhunderts: Dieses Siegel gehörte zum täglichen Leben eines Distingué Gentlemen der High Society. An einer Taschenuhrkette oder an einer Gürtel-Chatelaine hängend, wurde es stolz getragen und nur für formale Korrespondenz oder offizielle Geschäfte benutzt, während private Liebesbotschaften auf austauschbare Siegel mit Sprüchen oder geheimen Symbolen zurückgriffen.
Technische Daten:
Materialien: Sardisches Calcedon und Bronze mit originaler Mercuriusvergoldung aus der Epoche.
Herstellung: Europäische Fertigung mit geschlossener Kassette (Closed-back), Handintarsierung.
Höhe: ca. 2,5 – 3 cm (Miniaturtaschensegel / Fob-Seal).
Der Verkäufer stellt sich vor
Raro Georgischer Taschen-Siegel in Sardisch und goldbraunem Bronze – Ende XVIII. / Anfang XIX. Jahrhundert (Spätkeltik?)
DESCRIPTION DES OBJETS
Willkommen im Reiz der Schrift eines anderen Zeiten. Dieser prächtige Miniatur-Taschensiegel oder Chatelaine ist ein echtes Meisterwerk mikrofeiner Goldschmiedekunst und Glittik aus dem späten XVIII. Jahrhundert oder zu Beginn des XIX. Jahrhunderts (voller georgianischer Zeitraum). Ein seltenes, unversehrtes Teilstück, das in sich die raffiniertesten und faszinierendsten Herstellungstechniken des kunsthandwerks des 18. Jahrhunderts vereint.
Die Zustand-Analyse und die Zeichen der Zeit
Der Gegenstand präsentiert sich in einem außergewöhnlichen Erhaltungszustand nach über zwei Jahrhunderten Geschichte, wobei seine ganze Integrität intakt geblieben ist:
Der Kristall (Sarda): Der ovale Fassungsring in hochwertiger Varietät Calcedon Sarda (ein Stein von tiefrotem bis bräunlich-magnetischem Farbton) ist strukturell perfekt. Keine Absplitterungen, Risse oder Faserungen an der Vorderseite.
Der Schnitz (von Hand gefertigt): Das Monogramm mit verschlungenen kursiven Buchstaben (mit einer prachtvollen dominierenden „P“ oder „R“) wurde vollständig freihändig mit außergewöhnlicher Miniaturtechnik eingraviert. In den tiefsten Vertiefungen lassen sich noch mikroskopische historische Rückstände alter Wachsreste erkennen: die greifbare Unterschrift seiner tatsächlichen Nutzung über die Jahrhunderte hinweg.
Die Struktur und die Patina: Die lattizierte Montage in Form einer Lyra bewahrt die ursprüngliche Mercuriusvergoldung (feinstes Goldpulver), außergewöhnlich leuchtend auf der Basiskreisscheibe. In den Vertiefungen des Griffes hat sich eine prächtige dunkle Patina über die Zeit angesammelt, die von erfahrenen Sammlern sorgfältig vermieden wird, um die antike Seele und die Authentizität des Stücks nicht zu verbergen.
Drei historische Kuriositäten zu diesem Stück:
Der Trick der „Geschlossenen Kiste“ (Closed-Back): Die Rückseite des Steins ist vollständig vom Metall versiegelt; eine im 18. Jahrhundert entstandene Fertigungstechnik, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufgegeben wurde. Zur Zeit der Kerzen insertierten die Handwerker eine hauchdünne Blatt Silber oder verblasstes Kupfer (folie) direkt hinter dem Stein, bevor es geschlossen wurde. Dies erzeugte einen künstlichen Spiegel: Wenn man das Objekt dem Kerzenlicht aussetzte, erhüllte sich die braun-dunkle Steinfarbe plötzlich in ein intensives blutrot und durchsichtiges Rot.
Der Stein der Adligen und Schriftsteller: Im 18. Jahrhundert war die Wahl der Sardischen gegenüber der gewöhnlichen orangefarbenen Karneol nicht nur eine Frage schlichter Eleganz. Die Graveure liebten ihn, denn dank seiner außergewöhnlichen molekularen Kompaktheit haftete die geschmolzene Kerbenlackierung nicht daran, wodurch der Siegelstein sauber und ohne Verschmierungen von der Schrift absetzte und einfach makellos eine Spur auf dem Dokument hinterließ.
Die „Sozialen Medien“ des 18. Jahrhunderts: Dieses Siegel gehörte zum täglichen Leben eines Distingué Gentlemen der High Society. An einer Taschenuhrkette oder an einer Gürtel-Chatelaine hängend, wurde es stolz getragen und nur für formale Korrespondenz oder offizielle Geschäfte benutzt, während private Liebesbotschaften auf austauschbare Siegel mit Sprüchen oder geheimen Symbolen zurückgriffen.
Technische Daten:
Materialien: Sardisches Calcedon und Bronze mit originaler Mercuriusvergoldung aus der Epoche.
Herstellung: Europäische Fertigung mit geschlossener Kassette (Closed-back), Handintarsierung.
Höhe: ca. 2,5 – 3 cm (Miniaturtaschensegel / Fob-Seal).
