Lídia Vives - Too young for any shit






Verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Kunst und ist auf Nachkriegsfotografie und zeitgenössische Kunst spezialisiert.
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 138166 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Druck und Authentizität
Fine-Art-Druck auf Hahnemühle Baryta-Papier mit ultra-glänzendem Finish.
Er wird signiert und nummeriert geliefert, mit Echtheitszertifikat.
Versand
Das Kunstwerk wird je nach Bestimmungsort in einem Tubus oder in einem starren Umschlag versendet.
Im Paket befinden sich Baumwollhandschuhe und eine signierte Postkarte.
ÜBER DAS WERK — Too young for any shit
Dieses Foto entstand zu meinem Geburtstag und ist Teil eines absichtlichen Widerspruchs. Die auf dem Kuchen geschriebene Phrase Too young for any shit kehrt die übliche Redewendung Too old for that shit um, um die unsichtbaren Normen zu hinterfragen, die beim Überschreiten der Dreißigerjahre beginnen, sich durchzusetzen — insbesondere für Frauen.
Mit einem gewissen Alter scheint ein ungeschriebenes Drehbuch aktiviert zu werden: wie wir aussehen, uns verhalten, begehren sollten und welche Dinge wir diskret loslassen sollten. Die jugendliche Ästhetik, das Spielerische, das Empfindsame, das Sanfte oder das Fantastische werden leicht als unangemessen, frivol oder lächerlich etikettiert. Im Gegenzug wird Reife als ernst, zurückhaltend, kontrolliert gefordert.
Too young for any shit widersetzt sich dieser Erzählung. Die häusliche Szene — Kuchen, Pastellfarben und süßes Erscheinungsbild — ist sorgfältig konstruiert, um eine feine Spannung zu verbergen: Der gefallene Kuchen, das Messer, die Ruhe der Katze und der Blick der Protagonistin deuten auf einen Moment der Pause statt auf eine Feier.
Unter dem oberflächlichen Charme erscheint ein leises Widerstehen: die Entscheidung, nicht in eine vorgegebene Vorstellung davon zu passen, wie man „richtig reifen“ sollte.
Im Hintergrund spricht das Werk davon, die Kontrolle über Begehren und Identität zurückzugewinnen. Für mich bedeutet Erwachsenwerden nicht, auf bestimmte Farben, Filme, Ästhetiken oder Kleidungsformen zu verzichten. Im Gegenteil: Die wahre Magie des Erwachsenseins liegt in der Freiheit, mir endlich das zu geben, was mir zuvor verwehrt blieb. Die Freude, Nostalgie oder Zärtlichkeit zu wählen — nicht aus Unreife, sondern aus Überzeugung.
Dieses Bild geht nicht darum, dem Altern zu widerstehen; es geht darum, dem Altern nicht so zu begegnen, wie es erwartet wird. Es schlägt vor, dass Reife kein Ziel ist, sondern eine persönliche Konstruktion, in der Spiel, Widerspruch und Vergnügen mit der Zeit koexistieren können.
Der Verkäufer stellt sich vor
Druck und Authentizität
Fine-Art-Druck auf Hahnemühle Baryta-Papier mit ultra-glänzendem Finish.
Er wird signiert und nummeriert geliefert, mit Echtheitszertifikat.
Versand
Das Kunstwerk wird je nach Bestimmungsort in einem Tubus oder in einem starren Umschlag versendet.
Im Paket befinden sich Baumwollhandschuhe und eine signierte Postkarte.
ÜBER DAS WERK — Too young for any shit
Dieses Foto entstand zu meinem Geburtstag und ist Teil eines absichtlichen Widerspruchs. Die auf dem Kuchen geschriebene Phrase Too young for any shit kehrt die übliche Redewendung Too old for that shit um, um die unsichtbaren Normen zu hinterfragen, die beim Überschreiten der Dreißigerjahre beginnen, sich durchzusetzen — insbesondere für Frauen.
Mit einem gewissen Alter scheint ein ungeschriebenes Drehbuch aktiviert zu werden: wie wir aussehen, uns verhalten, begehren sollten und welche Dinge wir diskret loslassen sollten. Die jugendliche Ästhetik, das Spielerische, das Empfindsame, das Sanfte oder das Fantastische werden leicht als unangemessen, frivol oder lächerlich etikettiert. Im Gegenzug wird Reife als ernst, zurückhaltend, kontrolliert gefordert.
Too young for any shit widersetzt sich dieser Erzählung. Die häusliche Szene — Kuchen, Pastellfarben und süßes Erscheinungsbild — ist sorgfältig konstruiert, um eine feine Spannung zu verbergen: Der gefallene Kuchen, das Messer, die Ruhe der Katze und der Blick der Protagonistin deuten auf einen Moment der Pause statt auf eine Feier.
Unter dem oberflächlichen Charme erscheint ein leises Widerstehen: die Entscheidung, nicht in eine vorgegebene Vorstellung davon zu passen, wie man „richtig reifen“ sollte.
Im Hintergrund spricht das Werk davon, die Kontrolle über Begehren und Identität zurückzugewinnen. Für mich bedeutet Erwachsenwerden nicht, auf bestimmte Farben, Filme, Ästhetiken oder Kleidungsformen zu verzichten. Im Gegenteil: Die wahre Magie des Erwachsenseins liegt in der Freiheit, mir endlich das zu geben, was mir zuvor verwehrt blieb. Die Freude, Nostalgie oder Zärtlichkeit zu wählen — nicht aus Unreife, sondern aus Überzeugung.
Dieses Bild geht nicht darum, dem Altern zu widerstehen; es geht darum, dem Altern nicht so zu begegnen, wie es erwartet wird. Es schlägt vor, dass Reife kein Ziel ist, sondern eine persönliche Konstruktion, in der Spiel, Widerspruch und Vergnügen mit der Zeit koexistieren können.
