82g Rainforest Jaspis Skull – Verwunschenes Dickicht – 5,1 x 3,9 x 3,3cm Schädel- 82 g





60 € | ||
|---|---|---|
55 € | ||
48 € | ||
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 138416 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Rainforest-Jaspisschädel, ein Schädel aus Rhyolith von Mount Hay, Rockhampton, Queensland, Australien, 82 g.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
In der slawischen Mythologie herrscht Leschi, der „Alte des Waldes", über die tiefen, unberührten Wälder Osteuropas. Er ist ein Gestaltwandler: Innerhalb seines Reviers wächst er so hoch wie die Bäume, tritt er jedoch aus dem Wald heraus, schrumpft er auf die Größe eines Grashalms. Wer seinen Wald mit Respekt betritt, dem hilft Leschi mitunter sogar, den Weg zu finden. Wer ihn jedoch stört – Bäume ohne Erlaubnis fällt, ungebeten jagt –, den lockt er mit vertrauten Stimmen und Gelächter tiefer und tiefer ins Dickicht, bis der Weg zurück verschwunden ist.
Auch der Name dieses Schädels spielt ein kleines Täuschungsspiel, ganz im Sinne seines mythologischen Schutzherrn: „Rainforest Jasper" klingt nach einem Regenwaldmineral, ist aber weder ein echter Jaspis noch stammt er aus tropischem Klima. Mineralogisch handelt es sich um einen Rhyolith – ein vulkanisches Gestein mit hohem Siliziumgehalt, das vor rund 120 Millionen Jahren beim Ausbruch des längst erloschenen Mount-Hay-Vulkans nahe Rockhampton in Queensland entstand. Beim Abkühlen der Lava bildeten sich unzählige kleine Gaseinschlüsse. Kieselsäurereiche Lösungen füllten diese Hohlräume im Lauf der Zeit und kristallisierten dabei strahlenförmig von einem Zentrum nach außen – man nennt diese Gebilde Sphärolithe, und sie sind es, die diesem Schädel sein geflecktes Fell aus runden „Augen" verleihen. Mit dem eigentlichen Regenwald hat das karge, trockene Hochland um Mount Hay dagegen wenig gemein – der Name ist reine Wortmalerei.
An diesem Exemplar treten diese Sphärolithe außergewöhnlich dicht auf: Cremeweiße, sandfarbene und lachsrosa Kreise überziehen fast die gesamte Oberfläche des tiefgrünen Schädels, sodass kaum eine glatte Fläche freibleibt. Das Ergebnis erinnert weniger an geordnete Bänderung als an ein lebendiges Tarnmuster – so wie sich auch Leschi mühelos im Blätterwerk seines Waldes auflöst, verschwimmt hier die Grenze zwischen einzelnem Fleck und Gesamtbild.
Ein Schädel, der mit seinem Namen ebenso spielt wie der Waldgeist, dem er seine Geschichte verdankt – aus Feuer geboren, doch mit dem Gesicht eines Dickichts.
Mineral / Handelsname: Rhyolith, Handelsname „Rainforest Jasper" (kein echter Jaspis, sondern sphärolithischer Rhyolith)
Herkunft: Mount Hay, Rockhampton, Queensland (Australien)
Maße: 5,1 × 3,9 × 3,3 cm
Gewicht: 82 g
Besonderheiten: Außergewöhnlich dichte Sphärolith-Zeichnung (cremeweiß, sandfarben, lachsrosa) auf tiefgrünem Grund; vulkanischen Ursprungs, ca. 120 Millionen Jahre alt
Der Verkäufer stellt sich vor
In der slawischen Mythologie herrscht Leschi, der „Alte des Waldes", über die tiefen, unberührten Wälder Osteuropas. Er ist ein Gestaltwandler: Innerhalb seines Reviers wächst er so hoch wie die Bäume, tritt er jedoch aus dem Wald heraus, schrumpft er auf die Größe eines Grashalms. Wer seinen Wald mit Respekt betritt, dem hilft Leschi mitunter sogar, den Weg zu finden. Wer ihn jedoch stört – Bäume ohne Erlaubnis fällt, ungebeten jagt –, den lockt er mit vertrauten Stimmen und Gelächter tiefer und tiefer ins Dickicht, bis der Weg zurück verschwunden ist.
Auch der Name dieses Schädels spielt ein kleines Täuschungsspiel, ganz im Sinne seines mythologischen Schutzherrn: „Rainforest Jasper" klingt nach einem Regenwaldmineral, ist aber weder ein echter Jaspis noch stammt er aus tropischem Klima. Mineralogisch handelt es sich um einen Rhyolith – ein vulkanisches Gestein mit hohem Siliziumgehalt, das vor rund 120 Millionen Jahren beim Ausbruch des längst erloschenen Mount-Hay-Vulkans nahe Rockhampton in Queensland entstand. Beim Abkühlen der Lava bildeten sich unzählige kleine Gaseinschlüsse. Kieselsäurereiche Lösungen füllten diese Hohlräume im Lauf der Zeit und kristallisierten dabei strahlenförmig von einem Zentrum nach außen – man nennt diese Gebilde Sphärolithe, und sie sind es, die diesem Schädel sein geflecktes Fell aus runden „Augen" verleihen. Mit dem eigentlichen Regenwald hat das karge, trockene Hochland um Mount Hay dagegen wenig gemein – der Name ist reine Wortmalerei.
An diesem Exemplar treten diese Sphärolithe außergewöhnlich dicht auf: Cremeweiße, sandfarbene und lachsrosa Kreise überziehen fast die gesamte Oberfläche des tiefgrünen Schädels, sodass kaum eine glatte Fläche freibleibt. Das Ergebnis erinnert weniger an geordnete Bänderung als an ein lebendiges Tarnmuster – so wie sich auch Leschi mühelos im Blätterwerk seines Waldes auflöst, verschwimmt hier die Grenze zwischen einzelnem Fleck und Gesamtbild.
Ein Schädel, der mit seinem Namen ebenso spielt wie der Waldgeist, dem er seine Geschichte verdankt – aus Feuer geboren, doch mit dem Gesicht eines Dickichts.
Mineral / Handelsname: Rhyolith, Handelsname „Rainforest Jasper" (kein echter Jaspis, sondern sphärolithischer Rhyolith)
Herkunft: Mount Hay, Rockhampton, Queensland (Australien)
Maße: 5,1 × 3,9 × 3,3 cm
Gewicht: 82 g
Besonderheiten: Außergewöhnlich dichte Sphärolith-Zeichnung (cremeweiß, sandfarben, lachsrosa) auf tiefgrünem Grund; vulkanischen Ursprungs, ca. 120 Millionen Jahre alt

