J.H. Leopold - Cheops [Zilverdistel] - 1916
![J.H. Leopold - Cheops [Zilverdistel] - 1916 #1.0](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/7/29/c/9/4/c943daec-9755-4f33-874f-cf9ed5f62e5a.jpg)
![J.H. Leopold - Cheops [Zilverdistel] - 1916 #1.0](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/7/29/a/f/6/af6adc9e-18c7-40bd-b971-d16e14ce67bf.jpg)
![J.H. Leopold - Cheops [Zilverdistel] - 1916 #2.1](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/7/29/a/9/2/a929e521-dc56-4175-b9bf-708083992610.jpg)
![J.H. Leopold - Cheops [Zilverdistel] - 1916 #3.2](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/7/29/8/e/1/8e1f1000-3748-4a7a-963a-54c4456b09a3.jpg)
![J.H. Leopold - Cheops [Zilverdistel] - 1916 #4.3](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/7/29/f/1/b/f1bcdc1a-6948-488f-bf19-117b444a7a39.jpg)
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eines der begehrtesten bibliophilen Ausgaben im niederländischen Sprachraum. Auflage 70 von Hand nummerierte Exemplare (50 arabisch nummeriert und 20 römisch nummeriert, die dem Verleger vorbehalten blieben). Unser Exemplar Nummer 32.
Zustand: Pergamentrücken gebunden (es gibt auch Exemplare in Ganzpergament, mir ist nicht bekannt, welcher Teil der Auflage dies betrifft). Das Zilverdistel-Vignet auf dem Vorderdeckel. Wie immer ist die Ausgabe rostfleckig. Dieses Exemplar vielleicht noch etwas stärker als üblich! Weiterhin in gutem Zustand. Die Zilverdistel 13.
¶ Selbstdruck in der Verlagswerkstatt von J.F. van Royen als Erstveröffentlichung für Die Vereeniging der Vyftig.
Vielleicht die begehrteste und geschätzteste Zilverdistel, nicht zuletzt wegen des prächtigen Gedichts. Zur Druckgeschichte:
Anfang 1916 bat P.N. van Eyck Leopold um Erlaubnis, das Gedicht als Ausgabe der Zilverdistel zu drucken. Am 3. März 1916 antwortete Leopold:
"Prinzipielle Einwände habe ich nicht gegen die Erteilung Ihrer Bitte. Es würde dann jedoch ein außerordentlich dünnes Büchlein werden, das Sie zu drucken beabsichtigen, aber wenn das entsprechend Ihrem Vorhaben und dem Programm des Prospektes ist, dann lasse ich mich darauf ein. Und also stelle ich das beabsichtigte Gedicht gern zu Ihrer Verfügung und freue mich, mit meinem geringen Beitrag zu Ihrer sympathischen Unternehmung mitzuwirken."
Als Kopier gilt das Magazin. Van Eyck brauchte Leopold zwei Druckfehler vor, die in seiner Reaktion zwei Änderungen in der Interpunktion vorschlugen. Van Eyck arbeitete mit Jean François van Royen zusammen, der typografische Hinweise gab und zu Hause eine Handdruckpresse besaß. Der Text wurde aus der Zilvertype gesetzt, einer Schrift, die S.H. de Roos speziell für Die Zilverdistel entworfen hatte. Auf Anweisung von Van Royen kümmerte sich De Roos auch um die farbigen Initialen und die abweichende Beletterung der ersten Zeile. Unten dem Gedicht stand in roter Schrift „Explicit Cheops“, eine Ergänzung von Van Eyck und Van Royen. Im August 1916 erschien das Gedicht als eigenständiges Büchlein von 16 Seiten bei Die Zilverdistel in einer Auflage von 50 nummerierten Exemplaren zu zehn Gulden pro Stück und 20 römisch nummerierte Exemplare, die nicht in den Handel gelangen sollten. Diese Ausgabe war im Laufe des Jahres 1917 vergriffen.
Quelle Wikipedia
Siehe auch: Paul van Capelleveen & Clemens de Wolf [Hrsg.] Das ideale Buch – Hundert Jahre Private Press in den Niederlanden 1910–2010
Der Verkäufer stellt sich vor
Eines der begehrtesten bibliophilen Ausgaben im niederländischen Sprachraum. Auflage 70 von Hand nummerierte Exemplare (50 arabisch nummeriert und 20 römisch nummeriert, die dem Verleger vorbehalten blieben). Unser Exemplar Nummer 32.
Zustand: Pergamentrücken gebunden (es gibt auch Exemplare in Ganzpergament, mir ist nicht bekannt, welcher Teil der Auflage dies betrifft). Das Zilverdistel-Vignet auf dem Vorderdeckel. Wie immer ist die Ausgabe rostfleckig. Dieses Exemplar vielleicht noch etwas stärker als üblich! Weiterhin in gutem Zustand. Die Zilverdistel 13.
¶ Selbstdruck in der Verlagswerkstatt von J.F. van Royen als Erstveröffentlichung für Die Vereeniging der Vyftig.
Vielleicht die begehrteste und geschätzteste Zilverdistel, nicht zuletzt wegen des prächtigen Gedichts. Zur Druckgeschichte:
Anfang 1916 bat P.N. van Eyck Leopold um Erlaubnis, das Gedicht als Ausgabe der Zilverdistel zu drucken. Am 3. März 1916 antwortete Leopold:
"Prinzipielle Einwände habe ich nicht gegen die Erteilung Ihrer Bitte. Es würde dann jedoch ein außerordentlich dünnes Büchlein werden, das Sie zu drucken beabsichtigen, aber wenn das entsprechend Ihrem Vorhaben und dem Programm des Prospektes ist, dann lasse ich mich darauf ein. Und also stelle ich das beabsichtigte Gedicht gern zu Ihrer Verfügung und freue mich, mit meinem geringen Beitrag zu Ihrer sympathischen Unternehmung mitzuwirken."
Als Kopier gilt das Magazin. Van Eyck brauchte Leopold zwei Druckfehler vor, die in seiner Reaktion zwei Änderungen in der Interpunktion vorschlugen. Van Eyck arbeitete mit Jean François van Royen zusammen, der typografische Hinweise gab und zu Hause eine Handdruckpresse besaß. Der Text wurde aus der Zilvertype gesetzt, einer Schrift, die S.H. de Roos speziell für Die Zilverdistel entworfen hatte. Auf Anweisung von Van Royen kümmerte sich De Roos auch um die farbigen Initialen und die abweichende Beletterung der ersten Zeile. Unten dem Gedicht stand in roter Schrift „Explicit Cheops“, eine Ergänzung von Van Eyck und Van Royen. Im August 1916 erschien das Gedicht als eigenständiges Büchlein von 16 Seiten bei Die Zilverdistel in einer Auflage von 50 nummerierten Exemplaren zu zehn Gulden pro Stück und 20 römisch nummerierte Exemplare, die nicht in den Handel gelangen sollten. Diese Ausgabe war im Laufe des Jahres 1917 vergriffen.
Quelle Wikipedia
Siehe auch: Paul van Capelleveen & Clemens de Wolf [Hrsg.] Das ideale Buch – Hundert Jahre Private Press in den Niederlanden 1910–2010
