Altägyptisch Bronze Fein, schöner Sistrum von Bes, Hathor, Bastet. 19 cm hoch. Spätzeit, 664–332 v. Chr.






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Bronzen Sistrum aus dem alten Ägypten, Spätzeit, 19 cm hoch mit Ständer, mit Motiven von Hathor, Bastet und Bes, guter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Nice Sistrum - Musikinstrument aus ritueller Kunst
- sehr fein mit der Göttin Bastet, Hathor und Bes -
Altes Ägypten, Spätzeit, 664 - 332 v. Chr.
Massives Bronze
15 cm Höhe, 19 cm Höhe mit Ständer.
- seltenes Exemplar in Kindergröße -
PROVENIENZ:
- Privatsammlung, USA, 1960er Jahre.
ZUSTAND: Guter Zustand, siehe Fotos. Unbeschädigt.
BESCHREIBUNG:
- Der Sistrum: Ein Musikinstrument des alten Ägypten
Der Sistrum war eines der emblematischsten Musikinstrumente des alten Ägypten, insbesondere in religiösen Kontexten. Ähnlich in der Form einem Metallreifen mit Querverstrebungen und kleinen beweglichen Teilen, die beim Schütteln einen rhythmischen Klang erzeugten, wurde der Sistrum in Zeremonien zu Ehren von Göttern wie Hathor, Bastet und anderen Gottheiten, die mit Fruchtbarkeit, Musik und Schutz verbunden waren, gespielt. Ursprünglich aus vergänglichen Materialien wie Holz oder Schilf gefertigt, wurde er im Laufe der Zeit aus Bronze hergestellt, was seine bessere Erhaltung bis in die Gegenwart ermöglichte.
Die bronzenen Sistren, die in Tempeln und Gräbern gefunden wurden, sind bemerkenswert für ihre künstlerische Ausführung und symbolische Bedeutung. Einige tragen Inschriften mit Lobgesängen an Götter und zeigen Gesichter Hathors an der Oberseite. Ihr Klang galt als vermagend, das Böse zu vertreiben und göttlichen Segen anzuziehen. Sie wurden vor allem von Priestinnen und Adligen in Ritualen verwendet, besonders in Feiern rund um Wiedergeburt, Fruchtbarkeit und kosmische Harmonie.
Heute bezeugen bronzene Sistren in Museen nicht nur antike ägyptische Musik, sondern auch deren tiefe Verbindung zwischen Kunst, Spiritualität und weiblicher Macht.
- Bastet: die Katzen-Göttin, Musik und Zuhause
Bastet, eine der beliebtesten Göttinnen des ägyptischen Pantheons, wurde als katzenköpfige Frau oder einfach als Katze dargestellt. In ihren frühesten Aspekten war sie eine Löwengöttin, die mit Krieg verbunden war, doch im Laufe der Zeit entwickelte sie sich zu einer friedlicheren Figur, Beschützerin des Zuhauses, der Musik, Mutterschaft und Freude. Ihr Bild in Katzenform symbolisierte Eleganz, Schutz und Häuslichkeit. Katzen galten als heilige Tiere, und viele Familien züchteten sie als lebende Verkörperungen der Göttin.
Der Sistrum war eng mit dem Kult der Bastet verbunden und wurde in Prozessionen und Festen zu ihren Ehren eingesetzt, bei denen Frauen sangen, tanzten und Sistren schwenkten, um ihren Schutz herbeizurufen. Dieses Instrument galt als heiliges Werkzeug, das half, Ordnung zu bewahren, böse Geister zu vertreiben und durch Musik mit dem Divinen in Verbindung zu treten.
Bronzene Darstellungen von Bastet, oft begleitet von Sistren-Halsketten, wurden in häuslichen Kontexten als Opfergaben oder schützende Amulette gefunden. So vereinte Bastet das Weibliche, das Musikalische und das Alltägliche in einer einzigen Gestalt, wodurch sie zur Patrona des Wohlergehens des Haushalts und der Harmonie zwischen Menschlichem und Göttlichem wurde.
- Hathor und Bes: Gottheiten von Zuhause, Musik und Frauen
Hathor, Göttin der Liebe, Musik, Tanz und Mutterschaft, und Bes, ein Zwerggott, der das Zuhause und die Kindheit schützt, waren wesentliche Figuren im Alltag des alten Ägypten, insbesondere für Frauen. Beide waren eng mit der Nutzung des Sistrums verbunden, einem heiligen Instrument, das Rituale zu ihren Ehren begleitete. Hathor war bekannt als „die Dame des Sistrums“ und wurde oft mit diesem Instrument in der Hand dargestellt, dessen Klang Freude, Fruchtbarkeit und kosmische Harmonie hervorrief.
Bes, obwohl grob im Aussehen, war eine gütige und beschützende Figur. Man glaubte, dass seine Gegenwart böse Geister fernhält, besonders während der Geburt und in Kinderzimmern. Auf einigen Amuletten und Reliefs wird er beim Tanzen oder Spielen von Musikinstrumenten dargestellt, darunter auch dem Sistrum, um Familien zu ermutigen und zu schützen.
Beide, Hathor und Bes, wurden im häuslichen und templaren Kontext geehrt. Der Sistrum in ihren Händen verwandelte sich in ein magisches Werkzeug, das göttliche Freude heraufbeschwören und Chaos abwehren konnte. Gemeinsam repräsentierten sie mütterlichen Schutz, heilige Sinnlichkeit und Musik als Verbindung zwischen dem Menschlichen und dem Göttlichen, wodurch die Bedeutung der Frauen und des Zuhauses in der ägyptischen Spiritualität betont wurde.
Der Verkäufer stellt sich vor
Nice Sistrum - Musikinstrument aus ritueller Kunst
- sehr fein mit der Göttin Bastet, Hathor und Bes -
Altes Ägypten, Spätzeit, 664 - 332 v. Chr.
Massives Bronze
15 cm Höhe, 19 cm Höhe mit Ständer.
- seltenes Exemplar in Kindergröße -
PROVENIENZ:
- Privatsammlung, USA, 1960er Jahre.
ZUSTAND: Guter Zustand, siehe Fotos. Unbeschädigt.
BESCHREIBUNG:
- Der Sistrum: Ein Musikinstrument des alten Ägypten
Der Sistrum war eines der emblematischsten Musikinstrumente des alten Ägypten, insbesondere in religiösen Kontexten. Ähnlich in der Form einem Metallreifen mit Querverstrebungen und kleinen beweglichen Teilen, die beim Schütteln einen rhythmischen Klang erzeugten, wurde der Sistrum in Zeremonien zu Ehren von Göttern wie Hathor, Bastet und anderen Gottheiten, die mit Fruchtbarkeit, Musik und Schutz verbunden waren, gespielt. Ursprünglich aus vergänglichen Materialien wie Holz oder Schilf gefertigt, wurde er im Laufe der Zeit aus Bronze hergestellt, was seine bessere Erhaltung bis in die Gegenwart ermöglichte.
Die bronzenen Sistren, die in Tempeln und Gräbern gefunden wurden, sind bemerkenswert für ihre künstlerische Ausführung und symbolische Bedeutung. Einige tragen Inschriften mit Lobgesängen an Götter und zeigen Gesichter Hathors an der Oberseite. Ihr Klang galt als vermagend, das Böse zu vertreiben und göttlichen Segen anzuziehen. Sie wurden vor allem von Priestinnen und Adligen in Ritualen verwendet, besonders in Feiern rund um Wiedergeburt, Fruchtbarkeit und kosmische Harmonie.
Heute bezeugen bronzene Sistren in Museen nicht nur antike ägyptische Musik, sondern auch deren tiefe Verbindung zwischen Kunst, Spiritualität und weiblicher Macht.
- Bastet: die Katzen-Göttin, Musik und Zuhause
Bastet, eine der beliebtesten Göttinnen des ägyptischen Pantheons, wurde als katzenköpfige Frau oder einfach als Katze dargestellt. In ihren frühesten Aspekten war sie eine Löwengöttin, die mit Krieg verbunden war, doch im Laufe der Zeit entwickelte sie sich zu einer friedlicheren Figur, Beschützerin des Zuhauses, der Musik, Mutterschaft und Freude. Ihr Bild in Katzenform symbolisierte Eleganz, Schutz und Häuslichkeit. Katzen galten als heilige Tiere, und viele Familien züchteten sie als lebende Verkörperungen der Göttin.
Der Sistrum war eng mit dem Kult der Bastet verbunden und wurde in Prozessionen und Festen zu ihren Ehren eingesetzt, bei denen Frauen sangen, tanzten und Sistren schwenkten, um ihren Schutz herbeizurufen. Dieses Instrument galt als heiliges Werkzeug, das half, Ordnung zu bewahren, böse Geister zu vertreiben und durch Musik mit dem Divinen in Verbindung zu treten.
Bronzene Darstellungen von Bastet, oft begleitet von Sistren-Halsketten, wurden in häuslichen Kontexten als Opfergaben oder schützende Amulette gefunden. So vereinte Bastet das Weibliche, das Musikalische und das Alltägliche in einer einzigen Gestalt, wodurch sie zur Patrona des Wohlergehens des Haushalts und der Harmonie zwischen Menschlichem und Göttlichem wurde.
- Hathor und Bes: Gottheiten von Zuhause, Musik und Frauen
Hathor, Göttin der Liebe, Musik, Tanz und Mutterschaft, und Bes, ein Zwerggott, der das Zuhause und die Kindheit schützt, waren wesentliche Figuren im Alltag des alten Ägypten, insbesondere für Frauen. Beide waren eng mit der Nutzung des Sistrums verbunden, einem heiligen Instrument, das Rituale zu ihren Ehren begleitete. Hathor war bekannt als „die Dame des Sistrums“ und wurde oft mit diesem Instrument in der Hand dargestellt, dessen Klang Freude, Fruchtbarkeit und kosmische Harmonie hervorrief.
Bes, obwohl grob im Aussehen, war eine gütige und beschützende Figur. Man glaubte, dass seine Gegenwart böse Geister fernhält, besonders während der Geburt und in Kinderzimmern. Auf einigen Amuletten und Reliefs wird er beim Tanzen oder Spielen von Musikinstrumenten dargestellt, darunter auch dem Sistrum, um Familien zu ermutigen und zu schützen.
Beide, Hathor und Bes, wurden im häuslichen und templaren Kontext geehrt. Der Sistrum in ihren Händen verwandelte sich in ein magisches Werkzeug, das göttliche Freude heraufbeschwören und Chaos abwehren konnte. Gemeinsam repräsentierten sie mütterlichen Schutz, heilige Sinnlichkeit und Musik als Verbindung zwischen dem Menschlichen und dem Göttlichen, wodurch die Bedeutung der Frauen und des Zuhauses in der ägyptischen Spiritualität betont wurde.
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