Knüppel - Neu-Kaledonien






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Kanak-Skalpknacker, eine Pilzkopf-Massenkeule aus Neukaledonien, aus dichtem Holz geschnitzt, ca. 78 cm lang, auf 1850–1900 datiert, in angemessenem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Holz, Fledermausfell, geflochtene Pflanzenfasern, Stoffe
78 cm
Provenienz
Privatsammlung, Frankreich
Literatur
Casse-Tête et Massues Kanak ; Roger Boulay
Dieses kanakische Krachmacher- oder Pilzkopf-Keulenprojekt gehört zu den emblematischen Waffen Neukaledoniens. In dichtem Holz geschnitzt und sorgfältig poliert, zeigt es eine lange schlanke Stange, die in einen massiven kopfähnlichen Kopf in Pilzform übergeht (phallisch), dessen ausgeprägter Rand darauf ausgelegt war, die Wucht des Aufpralls zu bündeln. Wenn diese Waffe bei interklanischen Auseinandersetzungen verwendet wurde, trug sie zugleich eine starke symbolische Bedeutung, die den Ruf, den Rang und die Tapferkeit ihres Besitzers verkörperte. Führer und Mannen hohen Ranges machten sie gern zu einem Machtattribut, das sowohl bei Zeremonien oder diplomatischen Begegnungen als auch auf dem Schlachtfeld getragen wurde.
Der Verkäufer stellt sich vor
Holz, Fledermausfell, geflochtene Pflanzenfasern, Stoffe
78 cm
Provenienz
Privatsammlung, Frankreich
Literatur
Casse-Tête et Massues Kanak ; Roger Boulay
Dieses kanakische Krachmacher- oder Pilzkopf-Keulenprojekt gehört zu den emblematischen Waffen Neukaledoniens. In dichtem Holz geschnitzt und sorgfältig poliert, zeigt es eine lange schlanke Stange, die in einen massiven kopfähnlichen Kopf in Pilzform übergeht (phallisch), dessen ausgeprägter Rand darauf ausgelegt war, die Wucht des Aufpralls zu bündeln. Wenn diese Waffe bei interklanischen Auseinandersetzungen verwendet wurde, trug sie zugleich eine starke symbolische Bedeutung, die den Ruf, den Rang und die Tapferkeit ihres Besitzers verkörperte. Führer und Mannen hohen Ranges machten sie gern zu einem Machtattribut, das sowohl bei Zeremonien oder diplomatischen Begegnungen als auch auf dem Schlachtfeld getragen wurde.
