Eine Maske aus Holz. - Goli - Baule - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Eine hölzerne Goli-Maske der Baule aus der Tiébissou-Region in Côte d’Ivoire, indigene Bezeichnung Goli, authentisch/original, Höhe 39 cm, Gewicht 840 g, mit Stativ, in mäßigem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Baule-Goli-Maske aus der Tiébissou-Region in Zentral-Kongo Côte d’Ivoire gehört zum renommierten Goli-Maskenkreislauf, der während des 20. Jahrhunderts eine der bedeutendsten öffentlichen Zeremonialtraditionen des Baule-Volkes bildete. Ursprünglich von benachbarten Wan-Gruppen übernommen, entwickelte sich der Goli-Kult zu einem zentralen Element der Festkultur sowohl in königlichen Höfen als auch in Dörfern. Die Masken traten bei den Beerdigungen hochrangiger Persönlichkeiten, Erntefesten und gemeinschaftlichen Ritualen auf und verkörperten übernatürliche Wesen, die Schutz, Fruchtbarkeit und soziale Ordnung gewährleisteten. Incl stand.
Das kreisrunde, relativ flache Gesicht wird von einer imposanten Horn-Schulterkonstruktion gekrönt. Zwei kräftige Hörner ragen nach oben und vereinigen sich an ihren Spitzen; die weiße Pigmentierung an den Spitzen betont zusätzlich deren skulpturale Form. Paare von Längsrillen strukturieren die Hörner, während kleine ovale Einsenkungen an den Kurven und weiß hervorgehobene Einkerbungen an den Hornbasen den ornamentalen Rhythmus verstärken. Drei kleine Rillen – ebenfalls in Weiß hervorgehoben – an der Haarlinie führen zu einem roten Dekorband, das das Gesicht einrahmt.
Die Physiognomie wird durch auffällige Polychromie bestimmt. Runde Augen, hervorgehoben in Weiß und mit schwarzen, knopfartigen Pupillen, werden von weißen, tränenförmigen Reliefformen eingerahmt, die nach unten zulaufen. Unter ihnen befinden sich kleine dreieckige Durchbrüche, die die Komposition weiter artikulieren. Der offene Mund wird als erhobene, skulpturale Doppelreihe weißer Zähne dargestellt, mit einer zentralen roten Unterteilung, die einen kräftigen Farbeffekt setzt. Die dunkle Grundoberfläche verstärkt den Kontrast zur roten und weißen Ornamentik und verleiht der Maske ihre eindrucksvolle Präsenz. Eine Gummischnalle ist auf der Rückseite befestigt, um die Maske zu sichern. Eine glänzende Patina, feine Gebrauchsspuren und geringe Verluste bezeugen den langen rituellen Gebrauch des Objekts und seine historische Authentizität.
Ausgewählte Bibliografie
Vogel, Susan Mullin: Baule: African Art, Western Eyes. New Haven: Yale University Press, 1997.
Himmelheber, Hans: Die Kunst der Baule. München, 1960.
Fischer, Eberhard; Homberger, Lorenz: Die Kunst der Elfenbeinküste. Zürich, 1979.
Delafosse, Maurice: Les Baoulé et les Agni de la Côte d’Ivoire. Paris, 1901.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington, D.C., 1989.
Eine Maske, genannt „kplekple“, die den Büffelgott Goli darstellt
Aus Holz gefertigt, mit runder Maskenfläche, rot gefärbt. Damit repräsentiert die gegenwärtige Maske den ‚männlichen Typ‘ des Maskenpaares in den Goli-Tänzen („weiblich“: schwarz gefärbt). Im oberen Abschnitt: zwei schwarze, geriffelte Antilopenhörner, mit geringen Resten weißer Färbung, sowie zwei kleine, rote „Ohren“. Die runde Maske hat einen gezackten Rand in Relief rundum, die Kontur der hervortretenden Augen und der offene Mund mit Zähnen sind weiß. Insgesamt ein gutes, altes Exemplar dieses Maskentyps der Baule-Leute, mit einer sehr guten Gebrauchspatina auf Vorder- und Rückseite. Mit ‚Kaukonsatz‘ auf der Rückseite und einem alten, originalen Bast-Aufhänger. Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Höhe: 42,5 cm (nur Maske). (ME)
Literatur: ‚Baule. African Art - Western Eyes‘ von Susan M. Vogel, Abbildung S. 169, 170, 173, 174; ‚Die Kunst des Schwarzen Afrika‘ von Kerchache, Paudrat, Stephan, Abbild. 66, 392; u. a.
Zusätzliche Fotografie:
Eine ‚Kplekple‘-Maske der Baule-Leute von der Elfenbeinküste.
Tänze zu Ehren von ‚Goli‘, dem Büffelgott.
Foto aus ‚Afrika‘ von Michel Leiris & Jaquline Delange (letzte Fotoserie)
Informant Bakari Bouaflé
M/A/Z/1/7/1/8/1/
Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass das Objekt rechtmäßig erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass er die in seinem Wohnsitzland geltenden Gesetze und Vorschriften beibringen muss. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, dieses Objekt zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Herkunftsinformationen zum Objekt bereitstellen. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle notwendigen Genehmigungen beantragt bzw. arrangiert werden. Der Verkäufer wird den Käufer umgehend über Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren."}} } }?))
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Baule-Goli-Maske aus der Tiébissou-Region in Zentral-Kongo Côte d’Ivoire gehört zum renommierten Goli-Maskenkreislauf, der während des 20. Jahrhunderts eine der bedeutendsten öffentlichen Zeremonialtraditionen des Baule-Volkes bildete. Ursprünglich von benachbarten Wan-Gruppen übernommen, entwickelte sich der Goli-Kult zu einem zentralen Element der Festkultur sowohl in königlichen Höfen als auch in Dörfern. Die Masken traten bei den Beerdigungen hochrangiger Persönlichkeiten, Erntefesten und gemeinschaftlichen Ritualen auf und verkörperten übernatürliche Wesen, die Schutz, Fruchtbarkeit und soziale Ordnung gewährleisteten. Incl stand.
Das kreisrunde, relativ flache Gesicht wird von einer imposanten Horn-Schulterkonstruktion gekrönt. Zwei kräftige Hörner ragen nach oben und vereinigen sich an ihren Spitzen; die weiße Pigmentierung an den Spitzen betont zusätzlich deren skulpturale Form. Paare von Längsrillen strukturieren die Hörner, während kleine ovale Einsenkungen an den Kurven und weiß hervorgehobene Einkerbungen an den Hornbasen den ornamentalen Rhythmus verstärken. Drei kleine Rillen – ebenfalls in Weiß hervorgehoben – an der Haarlinie führen zu einem roten Dekorband, das das Gesicht einrahmt.
Die Physiognomie wird durch auffällige Polychromie bestimmt. Runde Augen, hervorgehoben in Weiß und mit schwarzen, knopfartigen Pupillen, werden von weißen, tränenförmigen Reliefformen eingerahmt, die nach unten zulaufen. Unter ihnen befinden sich kleine dreieckige Durchbrüche, die die Komposition weiter artikulieren. Der offene Mund wird als erhobene, skulpturale Doppelreihe weißer Zähne dargestellt, mit einer zentralen roten Unterteilung, die einen kräftigen Farbeffekt setzt. Die dunkle Grundoberfläche verstärkt den Kontrast zur roten und weißen Ornamentik und verleiht der Maske ihre eindrucksvolle Präsenz. Eine Gummischnalle ist auf der Rückseite befestigt, um die Maske zu sichern. Eine glänzende Patina, feine Gebrauchsspuren und geringe Verluste bezeugen den langen rituellen Gebrauch des Objekts und seine historische Authentizität.
Ausgewählte Bibliografie
Vogel, Susan Mullin: Baule: African Art, Western Eyes. New Haven: Yale University Press, 1997.
Himmelheber, Hans: Die Kunst der Baule. München, 1960.
Fischer, Eberhard; Homberger, Lorenz: Die Kunst der Elfenbeinküste. Zürich, 1979.
Delafosse, Maurice: Les Baoulé et les Agni de la Côte d’Ivoire. Paris, 1901.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington, D.C., 1989.
Eine Maske, genannt „kplekple“, die den Büffelgott Goli darstellt
Aus Holz gefertigt, mit runder Maskenfläche, rot gefärbt. Damit repräsentiert die gegenwärtige Maske den ‚männlichen Typ‘ des Maskenpaares in den Goli-Tänzen („weiblich“: schwarz gefärbt). Im oberen Abschnitt: zwei schwarze, geriffelte Antilopenhörner, mit geringen Resten weißer Färbung, sowie zwei kleine, rote „Ohren“. Die runde Maske hat einen gezackten Rand in Relief rundum, die Kontur der hervortretenden Augen und der offene Mund mit Zähnen sind weiß. Insgesamt ein gutes, altes Exemplar dieses Maskentyps der Baule-Leute, mit einer sehr guten Gebrauchspatina auf Vorder- und Rückseite. Mit ‚Kaukonsatz‘ auf der Rückseite und einem alten, originalen Bast-Aufhänger. Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Höhe: 42,5 cm (nur Maske). (ME)
Literatur: ‚Baule. African Art - Western Eyes‘ von Susan M. Vogel, Abbildung S. 169, 170, 173, 174; ‚Die Kunst des Schwarzen Afrika‘ von Kerchache, Paudrat, Stephan, Abbild. 66, 392; u. a.
Zusätzliche Fotografie:
Eine ‚Kplekple‘-Maske der Baule-Leute von der Elfenbeinküste.
Tänze zu Ehren von ‚Goli‘, dem Büffelgott.
Foto aus ‚Afrika‘ von Michel Leiris & Jaquline Delange (letzte Fotoserie)
Informant Bakari Bouaflé
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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