Eine Metallskulptur - Fon - Benin (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Metallfigur gehört zur Tradition der heiligen Metallskulptur bei den Fon im Süden Benins und den angrenzenden Ewe-Fon-Gebieten von Togo. In Cotonou gesammelt, verweist sie auf einen kulturellen Kontext, in dem gegossene Messing- und Bronzeobjekte als Träger religiöser Autorität dienten und als Bestandteile von privaten und königlichen Altären fungierten. Die Metallbearbeitung entwickelte sich zu einer eigenständigen Kunstform – insbesondere im ehemaligen Königreich Dahomey – mit einem ikonografischen Repertoire, das eng mit Vodun-Glaubensvorstellungen verknüpft war.
Sitzend auf einer Basis neigt der Oberkörper der Figur leicht nach rückwärts und blickt nach oben, wodurch eine Haltung fokussierter Gemeinschaft mit der spirituellen Welt entsteht. Die Arme sind nach vorn ausgestreckt, die Handflächen zeigen nach unten und die Daumen sind deutlich definiert; dies verleiht der Komposition eine ungewöhnliche Dynamik und kann auf eine rituelle Geste des Empfangens oder Offerierens hindeuten. Eine kronenartige Kopfbedeckung, mit feinen Einschnitten texturiert, unterstreicht den stattlichen Charakter der Figur. Halbrunde, hervorstehende Ohren, leicht getrennte Lippen, betonte Brustwarzen und ein Nabel, der als eigener Kreis dargestellt ist, belegen eine sorgfältige Modellierung. Ein knöchellanger Rock bedeckt den Unterkörper, während die Beine gebeugt und nach vorn ausgestreckt sind, die Zehen touchieren leicht die Basisplatte. Deutliche Abriebspuren, geringe Unregelmäßigkeiten und Materialverlust dokumentieren eine lange Nutzungsdauer und weisen auf das beträchtliche Alter der Skulptur hin.
Innerhalb der Fon-Tradition werden vergleichbare Metallfiguren oft als votive Ober- oder Altarschonfiguren interpretiert. Sie dienten der Verehrung von Ahnen oder Vodun-Gottheiten und verkörpern die enge Verbindung zwischen temporalem Herrschaftsauftrag, religiöser Praxis und handwerklicher Meisterschaft.
Ausgewählte Bibliographie
Blier, Suzanne Preston: African Vodun: Art, Psychology, and Power. University of Chicago Press, Chicago, 1995.
Bay, Edna G.: Wives of the Leopard: Gender, Politics, and Culture in the Kingdom of Dahomey. University of Virginia Press, Charlottesville, 1998.
Piqué, Alain-Michel (Hrsg.): Art of the Fon Kingdom of Dahomey. Musée du Quai Branly, Paris.
Herskovits, Melville J.: Dahomey: An Ancient West African Kingdom. J. J. Augustin, New York, 1938.
Glélé, Maurice Ahanhanzo: Le Danxomè: you can speak to the nation. Paris, 1974.
Informant Bakari Bouaflé
M/A/Z/1/7/2/9/3/
Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass der Gegenstand rechtmäßig erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass die gesetzlich und reglementarisch in seinem Wohnsitzland geforderte Dokumentation vorzulegen sei. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, diesen Gegenstand zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Herkunftsinformationen zum Gegenstand übermitteln. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle notwendigen Genehmigungen beantragt bzw. arrangiert werden. Der Verkäufer wird den Käufer unverzüglich über etwaige Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Metallfigur gehört zur Tradition der heiligen Metallskulptur bei den Fon im Süden Benins und den angrenzenden Ewe-Fon-Gebieten von Togo. In Cotonou gesammelt, verweist sie auf einen kulturellen Kontext, in dem gegossene Messing- und Bronzeobjekte als Träger religiöser Autorität dienten und als Bestandteile von privaten und königlichen Altären fungierten. Die Metallbearbeitung entwickelte sich zu einer eigenständigen Kunstform – insbesondere im ehemaligen Königreich Dahomey – mit einem ikonografischen Repertoire, das eng mit Vodun-Glaubensvorstellungen verknüpft war.
Sitzend auf einer Basis neigt der Oberkörper der Figur leicht nach rückwärts und blickt nach oben, wodurch eine Haltung fokussierter Gemeinschaft mit der spirituellen Welt entsteht. Die Arme sind nach vorn ausgestreckt, die Handflächen zeigen nach unten und die Daumen sind deutlich definiert; dies verleiht der Komposition eine ungewöhnliche Dynamik und kann auf eine rituelle Geste des Empfangens oder Offerierens hindeuten. Eine kronenartige Kopfbedeckung, mit feinen Einschnitten texturiert, unterstreicht den stattlichen Charakter der Figur. Halbrunde, hervorstehende Ohren, leicht getrennte Lippen, betonte Brustwarzen und ein Nabel, der als eigener Kreis dargestellt ist, belegen eine sorgfältige Modellierung. Ein knöchellanger Rock bedeckt den Unterkörper, während die Beine gebeugt und nach vorn ausgestreckt sind, die Zehen touchieren leicht die Basisplatte. Deutliche Abriebspuren, geringe Unregelmäßigkeiten und Materialverlust dokumentieren eine lange Nutzungsdauer und weisen auf das beträchtliche Alter der Skulptur hin.
Innerhalb der Fon-Tradition werden vergleichbare Metallfiguren oft als votive Ober- oder Altarschonfiguren interpretiert. Sie dienten der Verehrung von Ahnen oder Vodun-Gottheiten und verkörpern die enge Verbindung zwischen temporalem Herrschaftsauftrag, religiöser Praxis und handwerklicher Meisterschaft.
Ausgewählte Bibliographie
Blier, Suzanne Preston: African Vodun: Art, Psychology, and Power. University of Chicago Press, Chicago, 1995.
Bay, Edna G.: Wives of the Leopard: Gender, Politics, and Culture in the Kingdom of Dahomey. University of Virginia Press, Charlottesville, 1998.
Piqué, Alain-Michel (Hrsg.): Art of the Fon Kingdom of Dahomey. Musée du Quai Branly, Paris.
Herskovits, Melville J.: Dahomey: An Ancient West African Kingdom. J. J. Augustin, New York, 1938.
Glélé, Maurice Ahanhanzo: Le Danxomè: you can speak to the nation. Paris, 1974.
Informant Bakari Bouaflé
M/A/Z/1/7/2/9/3/
Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass der Gegenstand rechtmäßig erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass die gesetzlich und reglementarisch in seinem Wohnsitzland geforderte Dokumentation vorzulegen sei. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, diesen Gegenstand zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Herkunftsinformationen zum Gegenstand übermitteln. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle notwendigen Genehmigungen beantragt bzw. arrangiert werden. Der Verkäufer wird den Käufer unverzüglich über etwaige Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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