Eine Skulptur aus Holz - Baule - Mali (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese sitzende Männerfigur aus der Béoumi-Region verkörpert auffällig die idealisierte Ästhetik des Baule-Volkes; als Figur, die Weisheit oder einen Vorfahren repräsentiert, stammt sie aus der zentralen Baule-Region Côte d’Ivoire. Solche Skulpturen dienten als materielle Erscheinungsform übernatürlicher Autorität im Kontext privater Ahnenkulte oder der Verehrung spiritueller Schutzkräfte und verknüpften moralische Integrität mit sozialem Prestige.
Die Figur sitzt auf einem mehrteiligen, komplex konstruierten Schemel; ihre formale Komplexität wird durch eine verziert ausgeführte Fußstütze ergänzt, auf der beide Füße ruhen. Die Hände, auf den Knien platziert, verleihen der Komposition eine würdige Gelassenheit. Ein charakteristisches Merkmal ist die sorgfältig gestaltete Frisur: Eine zahnstocherähnliche zentrale Kammkante zieht sich den Hinterkopf hinunter zu einem geflochtenen Zopf, von weiteren Zöpfen eingerahmt; Spuren roter Textilfasern bleiben auf der rechten Seite erhalten und deuten auf frühere rituelle Schmucktrage hin. Ein dreieckiges Diadem betont die hohe Stirn. Der nach vorn gerichtete Blick und die leicht geschlossen wirkenden Lippen verleihen dem Gesicht eine konzentrierte Gegenwart. Aufwendige Brandnarbenmuster zieren Stirn, Schläfen, Nacken, Schultern und Rücken und spiegeln das Baule-Ideal von körperlicher Vollkommenheit wider. Besonders bemerkenswert ist der Bart – aus mehreren geflochtenen Strängen bestehend und mit Metallstiften befestigt – ein selten erhaltenes Element, das Würde, Alter und geistige Autorität unterstreicht. Mehrreihige Armreifen und eine textilene Schnur um die Hüften vervollständigen die Darstellung. Die tiefe, glänzende Patina, feine Risse und Abnutzungsspuren bezeugen eine lange Geschichte ritueller Nutzung und verleihen der Skulptur ihre historische Authentizität.
Ausgewählte Bibliografie
Vogel, Susan Mullin (Hrsg.): Baule: African Art, Western Eyes. Yale University Press, New Haven, 1997.
Fischer, Eberhard; Himmelheber, Hans: Die Kunst der Baule / L'art baoulé. Museum Rietberg, Zürich, 1984.
Himmelheber, Hans: Negerkunst und Negerkünstler. Klinkhardt & Biermann, Braunschweig, 1960.
Roberts, Mary Nooter; Roberts, Allen F.: A Sense of Wonder: African Art from the Faletti Family Collection. Fine Arts Museums of San Francisco, 1997.
Rubin, William (Hrsg.): Primitivism in 20th Century Art: Affinity of the Tribal and the Modern. Museum of Modern Art, New York, 1984.
Informant Bakari Bouaflé
M/A/Z/1/7/3/5/4/
Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass das Objekt rechtmäßig erworben wurde. Der Verkäufer wurde von Catawiki darüber informiert, dass er die in seinem Wohnsitzland geltenden Gesetze und Vorschriften einzuhalten hat und die entsprechend benötigten Unterlagen vorlegen muss. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, dieses Objekt zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Herkunftsinformationen über das Objekt zur Verfügung stellen. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle erforderlichen Genehmigungen vorhanden sind bzw. erhalten werden. Der Verkäufer wird den Käufer umgehend über Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese sitzende Männerfigur aus der Béoumi-Region verkörpert auffällig die idealisierte Ästhetik des Baule-Volkes; als Figur, die Weisheit oder einen Vorfahren repräsentiert, stammt sie aus der zentralen Baule-Region Côte d’Ivoire. Solche Skulpturen dienten als materielle Erscheinungsform übernatürlicher Autorität im Kontext privater Ahnenkulte oder der Verehrung spiritueller Schutzkräfte und verknüpften moralische Integrität mit sozialem Prestige.
Die Figur sitzt auf einem mehrteiligen, komplex konstruierten Schemel; ihre formale Komplexität wird durch eine verziert ausgeführte Fußstütze ergänzt, auf der beide Füße ruhen. Die Hände, auf den Knien platziert, verleihen der Komposition eine würdige Gelassenheit. Ein charakteristisches Merkmal ist die sorgfältig gestaltete Frisur: Eine zahnstocherähnliche zentrale Kammkante zieht sich den Hinterkopf hinunter zu einem geflochtenen Zopf, von weiteren Zöpfen eingerahmt; Spuren roter Textilfasern bleiben auf der rechten Seite erhalten und deuten auf frühere rituelle Schmucktrage hin. Ein dreieckiges Diadem betont die hohe Stirn. Der nach vorn gerichtete Blick und die leicht geschlossen wirkenden Lippen verleihen dem Gesicht eine konzentrierte Gegenwart. Aufwendige Brandnarbenmuster zieren Stirn, Schläfen, Nacken, Schultern und Rücken und spiegeln das Baule-Ideal von körperlicher Vollkommenheit wider. Besonders bemerkenswert ist der Bart – aus mehreren geflochtenen Strängen bestehend und mit Metallstiften befestigt – ein selten erhaltenes Element, das Würde, Alter und geistige Autorität unterstreicht. Mehrreihige Armreifen und eine textilene Schnur um die Hüften vervollständigen die Darstellung. Die tiefe, glänzende Patina, feine Risse und Abnutzungsspuren bezeugen eine lange Geschichte ritueller Nutzung und verleihen der Skulptur ihre historische Authentizität.
Ausgewählte Bibliografie
Vogel, Susan Mullin (Hrsg.): Baule: African Art, Western Eyes. Yale University Press, New Haven, 1997.
Fischer, Eberhard; Himmelheber, Hans: Die Kunst der Baule / L'art baoulé. Museum Rietberg, Zürich, 1984.
Himmelheber, Hans: Negerkunst und Negerkünstler. Klinkhardt & Biermann, Braunschweig, 1960.
Roberts, Mary Nooter; Roberts, Allen F.: A Sense of Wonder: African Art from the Faletti Family Collection. Fine Arts Museums of San Francisco, 1997.
Rubin, William (Hrsg.): Primitivism in 20th Century Art: Affinity of the Tribal and the Modern. Museum of Modern Art, New York, 1984.
Informant Bakari Bouaflé
M/A/Z/1/7/3/5/4/
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- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
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- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
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- +493033951033
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- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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