Eine Maske aus Holz. - Guro - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Eine Holzmaske des Guro-Volkes aus Côte d'Ivoire, betitelt 'A wooden mask', mit Provenienzangaben und inklusive Ständer.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Gesichtsmaske aus der Gohitafla-Region im westzentralen Teil der Elfenbeinküste gehört zur künstlerischen Tradition der Guro (Guru) Volksgruppe. Die Guro entwickelten eine außergewöhnlich vielfältige Maskentradition, die Werke schafft, die anthropomorphe Ideale mit tierischen und übernatürlichen Wesen verbinden. Vogelmotive, insbesondere, sind charakteristische Merkmale zeremonieller Fest- und Tanzmasken und symbolisieren die Fähigkeit spiritueller Wesen, zwischen der menschlichen Welt und dem Reich der Ahnen zu vermitteln. Inkl. Stand.
Die ausgewogene Komposition wird von einer großen Vogelfigur dominiert; mit langem Hals und gefalteten Flügeln ruht sie - leicht nach hinten geneigt - auf der Mitte des Maskenkopfes. Ihre Krallen verankern sie fest an der Krone und schaffen eine eindrucksvolle vertikale Achse. Ein fein gerilltes, gesägtes dekoratives Band markiert den Übergang zwischen Stirn und dem Vogelkamm. Kleine, kreisrunde Ohren flankieren die hohe, sanft gebogene Stirn, unter der schmale, geschlossene Augen den Nasenrücken hin schräg verlaufen. Die lange, fein modellierte Nase fließt harmonisch nach unten zu einem leicht spitzen, geschlossenen Mund, während das zurückgesetzte Kinn die eleganten Linien der Gesichtszüge betont. Diese Reduktion auf ruhige, idealisierte Formen entspricht dem ästhetischen Kanon vieler Guro-Masken, die auf kontrollierte Grazie und spirituelle Präsenz statt auf dramatische Intensität abzielen.
Die glänzende Oberflächenpatina - durch jahrelange Handhabung verdichtet - sowie feine Risse und geringe Abriebspuren zeugen vom rituellen Gebrauch der Maske. Im Rahmen zeremonieller Maskenkreisläufe dürfte sie in Tanzdarbietungen aufgetreten sein, bei denen Musik, Bewegung und skulpturale Form zu einer performativen Manifestation spiritueller Kräfte verschmolzen.
Ausgewählte Bibliografie
Fischer, Eberhard; Homberger, Lorenz: Die Kunst der Guro. Elfenbeinküste. Museum Rietberg, Zürich, 1981.
Himmelheber, Hans: Negerkunst und Negerkünstler. Klinkhardt & Biermann, Braunschweig, 1960.
Vogel, Susan Mullin: Baule: African Art, Western Eyes. Yale University Press, New Haven, 1997.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Smithsonian Institution Press, Washington, D.C., 1989.
Kerchache, Jacques; Paudrat, Jean-Louis; Stéphan, Lucien: L'Art africain. Citadelles & Mazenod, Paris, 1988.
Informant Bakari Bouaflé
M/A/Z/1/7/3/9/9/
The seller guarantees and can prove that the object was obtained legally. The seller was informed by Catawiki that they had to provide the documentation required by the laws and regulations in their country of residence. The seller guarantees and is entitled to sell/export this object. The seller will provide all provenance information known about the object to the buyer. The seller ensures that any necessary permits are/will be arranged. The seller will inform the buyer immediately about any delays in obtaining such permits.
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Gesichtsmaske aus der Gohitafla-Region im westzentralen Teil der Elfenbeinküste gehört zur künstlerischen Tradition der Guro (Guru) Volksgruppe. Die Guro entwickelten eine außergewöhnlich vielfältige Maskentradition, die Werke schafft, die anthropomorphe Ideale mit tierischen und übernatürlichen Wesen verbinden. Vogelmotive, insbesondere, sind charakteristische Merkmale zeremonieller Fest- und Tanzmasken und symbolisieren die Fähigkeit spiritueller Wesen, zwischen der menschlichen Welt und dem Reich der Ahnen zu vermitteln. Inkl. Stand.
Die ausgewogene Komposition wird von einer großen Vogelfigur dominiert; mit langem Hals und gefalteten Flügeln ruht sie - leicht nach hinten geneigt - auf der Mitte des Maskenkopfes. Ihre Krallen verankern sie fest an der Krone und schaffen eine eindrucksvolle vertikale Achse. Ein fein gerilltes, gesägtes dekoratives Band markiert den Übergang zwischen Stirn und dem Vogelkamm. Kleine, kreisrunde Ohren flankieren die hohe, sanft gebogene Stirn, unter der schmale, geschlossene Augen den Nasenrücken hin schräg verlaufen. Die lange, fein modellierte Nase fließt harmonisch nach unten zu einem leicht spitzen, geschlossenen Mund, während das zurückgesetzte Kinn die eleganten Linien der Gesichtszüge betont. Diese Reduktion auf ruhige, idealisierte Formen entspricht dem ästhetischen Kanon vieler Guro-Masken, die auf kontrollierte Grazie und spirituelle Präsenz statt auf dramatische Intensität abzielen.
Die glänzende Oberflächenpatina - durch jahrelange Handhabung verdichtet - sowie feine Risse und geringe Abriebspuren zeugen vom rituellen Gebrauch der Maske. Im Rahmen zeremonieller Maskenkreisläufe dürfte sie in Tanzdarbietungen aufgetreten sein, bei denen Musik, Bewegung und skulpturale Form zu einer performativen Manifestation spiritueller Kräfte verschmolzen.
Ausgewählte Bibliografie
Fischer, Eberhard; Homberger, Lorenz: Die Kunst der Guro. Elfenbeinküste. Museum Rietberg, Zürich, 1981.
Himmelheber, Hans: Negerkunst und Negerkünstler. Klinkhardt & Biermann, Braunschweig, 1960.
Vogel, Susan Mullin: Baule: African Art, Western Eyes. Yale University Press, New Haven, 1997.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Smithsonian Institution Press, Washington, D.C., 1989.
Kerchache, Jacques; Paudrat, Jean-Louis; Stéphan, Lucien: L'Art africain. Citadelles & Mazenod, Paris, 1988.
Informant Bakari Bouaflé
M/A/Z/1/7/3/9/9/
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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