Eine Skulptur aus Holz - Baule - Elfenbeinküste






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses weibliche Baule-Stück aus der Ngatakro-Region verbindet die formale Eleganz zentralivoorischer Skulptur mit einem ausgeprägten Sinn für ornamentale Details. Ihre ausgeglichene Proportionierung und eine ruhige, frontale Haltung spiegeln das Baule-Ideal von körperlicher Schönheit wider – eine Ästhetik, die sowohl moralische Integrität als auch spirituelle Macht verkörpert. Weibliche Figuren dieser Art werden häufig mit dem Konzept von Blolo-Partnern assoziiert (Blolo Bian für den männlichen Geisterpartner einer Frau oder Blolo Bla für den weiblichen Geisterpartner eines Mannes), könnten aber auch als Ahnen- oder Schutzfiguren in häuslichen Schreinen gedient haben.
Auf einem kleinen Sockel stehend umfasst die Figur ihre fein modellierten Hände direkt unter der Brust, was Ruhe und Selbstbeherrschung ausstrahlt. Ihre kunstvoll gestaltete Dreiteilung der Frisur mündet in eine ordentlich gebundene Haarnadel am Nacken und wird durch ein geflochtenes Haarband von der hohen Stirn abgesetzt. Unter markanten Augenbrauen blicken weite Augen aufmerksam nach vorn. Eine lange, schlanke Nase führt zu einem Mund mit fest gesetzten Lippen; die Spannung dieser Form verleiht dem Gesicht einen Ausdruck fokussierter Intensität. Ornamentale Narbensymbole auf der Stirn, dem Bauch und dem Rücken artikulieren die Oberfläche, während kleine, spitze Brüste einen rhythmischen Akzent entlang des verlängerten Torso setzen. Eine Perlenkette aus weißen Perlen um die Hüften verleiht einen Farbakzent und hebt die Rolle des Schmucks als Symbol von Schönheit und Würde hervor. Trotz ihrer schlanken Silhouette sorgen kurze, leicht angewinkelte Beine für eine stabile, geerdete Haltung.
Die glänzende Patina, feine Risse und Abnutzungsspuren bezeugen eine lange Geschichte ritueller Benutzung und unterstreichen die Authentizität des Werks.
Ngatakro liegt in der östlichen Baule-Region der zentralen Elfenbeinküste. Die Werkstätten dieser Region gehören einer Tradition fein proportionierter Skulptur an, die durch aufwendige Frisuren, subtile Narbenschnitte und eine ausgewogene Mischung aus Naturalismus und stilisierter Abstraktion gekennzeichnet ist. Solche Figuren dienten als materielle Vermittler zwischen der menschlichen und der spirituellen Welt.
Ausgewählte Bibliografie
Vogel, Susan Mullin (Hrsg.): Baule: African Art – Western Eyes. Yale University Press, New Haven, 1997.
Fischer, Eberhard & Homberger, Lorenz: Die Kunst der Baule. Museum Rietberg, Zürich, 1985.
Himmelheber, Hans: Negerkunst und Negerkünstler. Braunschweig, 1960.
Kerchache, Jacques; Paudrat, Jean-Louis; Stephan, Lucien: L'Art africain. Mazenod, Paris, 1988.
Cole, Herbert M. & Ross, Doran H.: The Arts of Ghana. University of California, Los Angeles, 1977 (bezüglich des Akan-Kulturraums und seiner künstlerischen Traditionen).
Informant: Bakari Bouaflé
M/A/Z/1/7/5/6/3/
Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass das Objekt rechtmäßig erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass er die in den Gesetzen und Vorschriften des Heimatlandes geforderten Unterlagen vorlegen müsse. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, dieses Objekt zu verkaufen/zu exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Herkunftsinformationen über das Objekt zur Verfügung stellen. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle notwendigen Genehmigungen beantragt bzw. arrangiert werden. Der Verkäufer wird den Käufer unverzüglich über Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
Der Verkäufer stellt sich vor
Dieses weibliche Baule-Stück aus der Ngatakro-Region verbindet die formale Eleganz zentralivoorischer Skulptur mit einem ausgeprägten Sinn für ornamentale Details. Ihre ausgeglichene Proportionierung und eine ruhige, frontale Haltung spiegeln das Baule-Ideal von körperlicher Schönheit wider – eine Ästhetik, die sowohl moralische Integrität als auch spirituelle Macht verkörpert. Weibliche Figuren dieser Art werden häufig mit dem Konzept von Blolo-Partnern assoziiert (Blolo Bian für den männlichen Geisterpartner einer Frau oder Blolo Bla für den weiblichen Geisterpartner eines Mannes), könnten aber auch als Ahnen- oder Schutzfiguren in häuslichen Schreinen gedient haben.
Auf einem kleinen Sockel stehend umfasst die Figur ihre fein modellierten Hände direkt unter der Brust, was Ruhe und Selbstbeherrschung ausstrahlt. Ihre kunstvoll gestaltete Dreiteilung der Frisur mündet in eine ordentlich gebundene Haarnadel am Nacken und wird durch ein geflochtenes Haarband von der hohen Stirn abgesetzt. Unter markanten Augenbrauen blicken weite Augen aufmerksam nach vorn. Eine lange, schlanke Nase führt zu einem Mund mit fest gesetzten Lippen; die Spannung dieser Form verleiht dem Gesicht einen Ausdruck fokussierter Intensität. Ornamentale Narbensymbole auf der Stirn, dem Bauch und dem Rücken artikulieren die Oberfläche, während kleine, spitze Brüste einen rhythmischen Akzent entlang des verlängerten Torso setzen. Eine Perlenkette aus weißen Perlen um die Hüften verleiht einen Farbakzent und hebt die Rolle des Schmucks als Symbol von Schönheit und Würde hervor. Trotz ihrer schlanken Silhouette sorgen kurze, leicht angewinkelte Beine für eine stabile, geerdete Haltung.
Die glänzende Patina, feine Risse und Abnutzungsspuren bezeugen eine lange Geschichte ritueller Benutzung und unterstreichen die Authentizität des Werks.
Ngatakro liegt in der östlichen Baule-Region der zentralen Elfenbeinküste. Die Werkstätten dieser Region gehören einer Tradition fein proportionierter Skulptur an, die durch aufwendige Frisuren, subtile Narbenschnitte und eine ausgewogene Mischung aus Naturalismus und stilisierter Abstraktion gekennzeichnet ist. Solche Figuren dienten als materielle Vermittler zwischen der menschlichen und der spirituellen Welt.
Ausgewählte Bibliografie
Vogel, Susan Mullin (Hrsg.): Baule: African Art – Western Eyes. Yale University Press, New Haven, 1997.
Fischer, Eberhard & Homberger, Lorenz: Die Kunst der Baule. Museum Rietberg, Zürich, 1985.
Himmelheber, Hans: Negerkunst und Negerkünstler. Braunschweig, 1960.
Kerchache, Jacques; Paudrat, Jean-Louis; Stephan, Lucien: L'Art africain. Mazenod, Paris, 1988.
Cole, Herbert M. & Ross, Doran H.: The Arts of Ghana. University of California, Los Angeles, 1977 (bezüglich des Akan-Kulturraums und seiner künstlerischen Traditionen).
Informant: Bakari Bouaflé
M/A/Z/1/7/5/6/3/
Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass das Objekt rechtmäßig erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass er die in den Gesetzen und Vorschriften des Heimatlandes geforderten Unterlagen vorlegen müsse. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, dieses Objekt zu verkaufen/zu exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Herkunftsinformationen über das Objekt zur Verfügung stellen. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle notwendigen Genehmigungen beantragt bzw. arrangiert werden. Der Verkäufer wird den Käufer unverzüglich über Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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