Eine Maske aus Holz. - Krieg - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Ein Guere-Holzmaske aus der Elfenbeinküste mit dem Titel „A wooden mask“, Bezug zur Guéré-Kultur, mit Ständer, 790 g schwer, 22 cm hoch, Zustand Fairness mit Originalität.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine Guéré-Maske, krank, Douekoué-Region, Elfenbeinküste, inkl. Stand.
Diese Guéré (Wè)-Maske, bekannt als die „krankheitsmaske“, hat ein stark asymmetrisches und ausdrucksvolles Design. Die Holzgesicht ist schwarz bemalt, mit markanten Spuren roter und ockerfarbener Pigmente. Die Augen sind sehr auffällig und unterscheiden sich in Form: eines ist geschlossen oder stark zusammengekniffen, während das andere die Form einer durchbohrten konischen Öffnung annimmt. Die Stirn wird von einer Kopfbedeckung oder einem Stirnband gekrönt, das in einem Bogen geschnitzt ist, verziert mit vertikalen Rillen und am Rücken durch ein fasergefülltes Element verlängert. Der Mund, breit geöffnet, zeigt anliegende Zähne und einen Streifen roter Stoff. Um das Kinn herum sind Seile, Pflanzenfasern, Metalteile, eine kleine Glocke und mehrere Holzdrohnamen befestigt, die dem Ganzen ein dichtes und dynamisches Aussehen verleihen.
In den skulpturalen Traditionen der Wè-People im Westen der Elfenbeinküste können Masken Holz mit Pflanzenmaterialien, Textilien und Metall kombinieren, um ihre visuelle und auditive Wirkung zu verstärken. Die Asymmetrie des Gesichts, das geschlossene Auge und das hervortretende Auge können einen Zustand des Leidens, der Krankheit oder des Ungleichgewichts hervorrufen, was vermutlich den Namen „Krankheitsmaske“ erklärt. Die Pigmente, Fasern und zahlreichen Accessoires deuten darauf hin, dass dieses Objekt getragen und zum Leben erweckt werden sollte, statt einfach bewundert zu werden. Die genaue rituelle Funktion dieses Exemplars — ob therapeutisch, schützend, gedenkend oder mit einer bestimmten Darbietung verbunden — muss noch bestimmt werden.
„Unter den Guere- und Wè-Völkern Libera und der Elfenbeinküste finanzieren Individuen Festivals, die jährlich während der Trockenzeit stattfinden, die von November bis Februar dauert. Diese Festivals beinhalten Tänze und Aufführungen, die sich um die Gestalt des gela drehen. Der Begriff gela bezieht sich auf das durch Maske, Kostüm und den Träger darunter belebte Wesen. Gelamasken erhalten unterschiedliche Identitäten, die nicht ihre äußere Erscheinung beschreiben, sondern mit den Kräften verbunden sind, die mit der Maskenperson assoziiert werden. Diese Gela-Maske ist als „Der Alte“ bekannt, was darauf hindeutet, dass der Stil über mehrere Generationen hinweg fortbesteht. Viele Menschen bezeichnen diese Maskenart gemeinhin als eine „Guerre War Mask“.
Der wilde Aspekt des Gela wirkt als Gegenbeispiel zum Menschen, der demgegenüber aufgefordert wird, Ordnung und Zivilisation zu umarmen. Es wird geglaubt, dass der Gela die Ungelbte Absicht und negativen Gefühlen, die eine Gemeinschaft plagen, sammelt und sie zurück in den Wald zurückführt, wo die ungezähmten Kräfte der Natur herrschen. Der Wald spielt eine zentrale Rolle im Leben der Guere und We-People, deren Dörfer vom Busch umgeben sind. Beide Völker sind bekannt als Heiler durch ihren geschickten Umgang mit Waldpflanzen medizinischen Wertes. Dieselben Pflanzen liefern Blätter, die zerkleinert, mit Wasser vermischt und auf die Gela-Maske in einem Aktivierungsritual aufgetragen werden. So wird der Maske die spirituelle Kraft und die vitale Energie des Waldes eingehaucht."
Quelle: Primitive Living and Collecting.
"Östlich und westlich des oberen Cavally dehnt sich ein Kunstgebiet, das Völker zweier ganz verschiedener Sprachgruppen umfaßt und doch sowohl im Stil als auch in der besonderen Bedeutung der Schnitzereien eine Einheit bildet. Es handelt sich um die "mande -fu" sprechenden Ethnien der Konor und Guerze nördlich des Mount Nimba in der Republik Guinea und der Dan in Liberia und an der Elfenbeinküste, und um die "kru"-sprechenden Völker der Wè (Kran, Guere, Wobe) Bete, Niaboua, Oubi an der Elfenbeinküste. Der kundige Leser wird überrasscht sein, dass ich die zarte kunst der Dan und die ungschlachte der Wè als Einheit auffasse, aber wir werden sehen..."
Lit.: Masken der Wè und Dan Elfenbeinküste, die Sammlung des Schweizer Malers Charles Hug, Paris 1928-31 mit einem Beitrag zum Maskenwesen der Wè von Hans Himmelheber.
we himmelheber
Masken der Wè und Dan Elfenbeinküste, mit einem Beitrag von Hans Himmelheber, available in our running Ethnobook-auction (last photo sequence).
Some of the information is generated by artificial intelligence and is based on published sources from the fields of ethnography, archaeology, and art history.
Informant: Bakari
Inv. No. MA//Z1///886//4
The seller guarantees and can prove that the object was obtained legally. The seller was informed by Catawiki that they had to provide the documentation required by the laws and regulations in their country of residence. The seller guarantees and is entitled to sell/export this object. The seller will provide all provenance information known about the object to the buyer. The seller ensures that any necessary permits are/will be arranged. The seller will inform the buyer immediately about any delays in obtaining such permits.
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Eine Guéré-Maske, krank, Douekoué-Region, Elfenbeinküste, inkl. Stand.
Diese Guéré (Wè)-Maske, bekannt als die „krankheitsmaske“, hat ein stark asymmetrisches und ausdrucksvolles Design. Die Holzgesicht ist schwarz bemalt, mit markanten Spuren roter und ockerfarbener Pigmente. Die Augen sind sehr auffällig und unterscheiden sich in Form: eines ist geschlossen oder stark zusammengekniffen, während das andere die Form einer durchbohrten konischen Öffnung annimmt. Die Stirn wird von einer Kopfbedeckung oder einem Stirnband gekrönt, das in einem Bogen geschnitzt ist, verziert mit vertikalen Rillen und am Rücken durch ein fasergefülltes Element verlängert. Der Mund, breit geöffnet, zeigt anliegende Zähne und einen Streifen roter Stoff. Um das Kinn herum sind Seile, Pflanzenfasern, Metalteile, eine kleine Glocke und mehrere Holzdrohnamen befestigt, die dem Ganzen ein dichtes und dynamisches Aussehen verleihen.
In den skulpturalen Traditionen der Wè-People im Westen der Elfenbeinküste können Masken Holz mit Pflanzenmaterialien, Textilien und Metall kombinieren, um ihre visuelle und auditive Wirkung zu verstärken. Die Asymmetrie des Gesichts, das geschlossene Auge und das hervortretende Auge können einen Zustand des Leidens, der Krankheit oder des Ungleichgewichts hervorrufen, was vermutlich den Namen „Krankheitsmaske“ erklärt. Die Pigmente, Fasern und zahlreichen Accessoires deuten darauf hin, dass dieses Objekt getragen und zum Leben erweckt werden sollte, statt einfach bewundert zu werden. Die genaue rituelle Funktion dieses Exemplars — ob therapeutisch, schützend, gedenkend oder mit einer bestimmten Darbietung verbunden — muss noch bestimmt werden.
„Unter den Guere- und Wè-Völkern Libera und der Elfenbeinküste finanzieren Individuen Festivals, die jährlich während der Trockenzeit stattfinden, die von November bis Februar dauert. Diese Festivals beinhalten Tänze und Aufführungen, die sich um die Gestalt des gela drehen. Der Begriff gela bezieht sich auf das durch Maske, Kostüm und den Träger darunter belebte Wesen. Gelamasken erhalten unterschiedliche Identitäten, die nicht ihre äußere Erscheinung beschreiben, sondern mit den Kräften verbunden sind, die mit der Maskenperson assoziiert werden. Diese Gela-Maske ist als „Der Alte“ bekannt, was darauf hindeutet, dass der Stil über mehrere Generationen hinweg fortbesteht. Viele Menschen bezeichnen diese Maskenart gemeinhin als eine „Guerre War Mask“.
Der wilde Aspekt des Gela wirkt als Gegenbeispiel zum Menschen, der demgegenüber aufgefordert wird, Ordnung und Zivilisation zu umarmen. Es wird geglaubt, dass der Gela die Ungelbte Absicht und negativen Gefühlen, die eine Gemeinschaft plagen, sammelt und sie zurück in den Wald zurückführt, wo die ungezähmten Kräfte der Natur herrschen. Der Wald spielt eine zentrale Rolle im Leben der Guere und We-People, deren Dörfer vom Busch umgeben sind. Beide Völker sind bekannt als Heiler durch ihren geschickten Umgang mit Waldpflanzen medizinischen Wertes. Dieselben Pflanzen liefern Blätter, die zerkleinert, mit Wasser vermischt und auf die Gela-Maske in einem Aktivierungsritual aufgetragen werden. So wird der Maske die spirituelle Kraft und die vitale Energie des Waldes eingehaucht."
Quelle: Primitive Living and Collecting.
"Östlich und westlich des oberen Cavally dehnt sich ein Kunstgebiet, das Völker zweier ganz verschiedener Sprachgruppen umfaßt und doch sowohl im Stil als auch in der besonderen Bedeutung der Schnitzereien eine Einheit bildet. Es handelt sich um die "mande -fu" sprechenden Ethnien der Konor und Guerze nördlich des Mount Nimba in der Republik Guinea und der Dan in Liberia und an der Elfenbeinküste, und um die "kru"-sprechenden Völker der Wè (Kran, Guere, Wobe) Bete, Niaboua, Oubi an der Elfenbeinküste. Der kundige Leser wird überrasscht sein, dass ich die zarte kunst der Dan und die ungschlachte der Wè als Einheit auffasse, aber wir werden sehen..."
Lit.: Masken der Wè und Dan Elfenbeinküste, die Sammlung des Schweizer Malers Charles Hug, Paris 1928-31 mit einem Beitrag zum Maskenwesen der Wè von Hans Himmelheber.
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- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
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- Jaenicke Njoya GmbH
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14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
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- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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