Altrömisch, Kaiserreich Außergewöhnliches und vollständiges, passendes Paar antiker römischer Terrakotta-Münzformen aus der - 55 mm (Ohne mindestpreis)






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Außergewöhnliches und vollständiges, passgenaues Paar antiker römischer Terrakotta-Münzformen aus der Regierungszeit von Kaiser Maximinus Thrax (235–238 n. Chr.), ein zweiteiliges Set mit ursprünglichen Ausrichtungsrippen und einer vierstelligen Werknummer, Zustand von Gut bis Sehr Gut, Maße 55 x 35 x 10 mm; Provenienz: Fundort in einer römischen Villa Ruine nahe Caesaraugusta, Hispania Tarraconensis, Spanien, Fundjahr 1975, Erwerb 2026 aus Deutschland.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Außergewöhnliches und vollständiges passendes Paar antiker römischer Terrakotta-Münzformen aus der Regierungszeit des Kaisers Maximinus Thrax (235–238 n. Chr.).
Dieses museumstaugliche Zweiteilige Set bietet einen faszinierenden Einblick in die Münzprägung, Provinzialprägung und geheimen Werkstattpraktiken während der Epoche der Militärkaiser im 3. Jahrhundert n. Chr.
Objekt-Details & Zustand
Avers-Form (12,56 g): Zustand: ausgezeichnet. Scharfer negativer Profilumriss des Kaisers Maximinus Thrax nach rechts, mit seinen charakteristischen Gesichtszügen.
Revers-Form (13,77 g): Zustand: sehr gut. Negativer Abdruck einer stehenden Figur ( Gottheit/Personifikation ) mit deutlich sichtbarer Gießkanal an der oberen Kante.
Ausrichtungssystem: Besitzt ursprüngliche Ausrichtungsrillen entlang der Ränder, um eine präzise Registrierung beider Hälften beim Gießen sicherzustellen.
Werkstatt-Nummerierung: Tief in den antiken, ungebrannten Ton auf der Außenseite eingeritzt befindet sich eine vierstellige römische Zahl: MMMDCLXXX (= 3680). Diese diente als Chargen-/Registrierungsmarke, um passende Formen in Stapelgießreihen zu koppeln.
Seltenheit: Terrakotta-Münzformen wurden beim Gießen fast immer zerbrochen, um die Metallmünzen zu entnehmen. Das Auffinden eines vollständig intakten, unversehrten passenden Paars ist extrem selten.
Provenienz & archäologischer Kontext
Entdeckungsjahr: 1975 (alter Fund / alte Sammlung).
Ort: Spanien, Provinz Hispania Tarraconensis – in der Nähe des antiken Caesaraugusta (dem modernen Zaragoza).
Fundort: In den Ruinen einer römischen Villa Rustica gefunden, speziell im erhaltenen Abfluss-/Abwassersystem.
Historischer Kontext: Der Betrieb innerhalb des Abwassersystems eines ländlichen Anwesens deutet stark auf eine geheime Prägeanstalt hin. Um der römischen Obrigkeit zu entgehen, wurden Formen und Werkzeuge während Raubzügen oder beim Verlassen der Stätte häufig in Abflusskanäle gekippt bzw. entsorgt.
Außergewöhnliches und vollständiges passendes Paar antiker römischer Terrakotta-Münzformen aus der Regierungszeit des Kaisers Maximinus Thrax (235–238 n. Chr.).
Dieses museumstaugliche Zweiteilige Set bietet einen faszinierenden Einblick in die Münzprägung, Provinzialprägung und geheimen Werkstattpraktiken während der Epoche der Militärkaiser im 3. Jahrhundert n. Chr.
Objekt-Details & Zustand
Avers-Form (12,56 g): Zustand: ausgezeichnet. Scharfer negativer Profilumriss des Kaisers Maximinus Thrax nach rechts, mit seinen charakteristischen Gesichtszügen.
Revers-Form (13,77 g): Zustand: sehr gut. Negativer Abdruck einer stehenden Figur ( Gottheit/Personifikation ) mit deutlich sichtbarer Gießkanal an der oberen Kante.
Ausrichtungssystem: Besitzt ursprüngliche Ausrichtungsrillen entlang der Ränder, um eine präzise Registrierung beider Hälften beim Gießen sicherzustellen.
Werkstatt-Nummerierung: Tief in den antiken, ungebrannten Ton auf der Außenseite eingeritzt befindet sich eine vierstellige römische Zahl: MMMDCLXXX (= 3680). Diese diente als Chargen-/Registrierungsmarke, um passende Formen in Stapelgießreihen zu koppeln.
Seltenheit: Terrakotta-Münzformen wurden beim Gießen fast immer zerbrochen, um die Metallmünzen zu entnehmen. Das Auffinden eines vollständig intakten, unversehrten passenden Paars ist extrem selten.
Provenienz & archäologischer Kontext
Entdeckungsjahr: 1975 (alter Fund / alte Sammlung).
Ort: Spanien, Provinz Hispania Tarraconensis – in der Nähe des antiken Caesaraugusta (dem modernen Zaragoza).
Fundort: In den Ruinen einer römischen Villa Rustica gefunden, speziell im erhaltenen Abfluss-/Abwassersystem.
Historischer Kontext: Der Betrieb innerhalb des Abwassersystems eines ländlichen Anwesens deutet stark auf eine geheime Prägeanstalt hin. Um der römischen Obrigkeit zu entgehen, wurden Formen und Werkzeuge während Raubzügen oder beim Verlassen der Stätte häufig in Abflusskanäle gekippt bzw. entsorgt.
