Eine Maske aus Holz. - Baule - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
20 € | ||
|---|---|---|
15 € | ||
10 € |
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 138275 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Eine Holzmaske der Baule aus der Daoukro-Region in Côte d’Ivoire, Original/offiziell, mit Ständer.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Baule-Maske, Daoukro-Region, Elfenbeinküste, mit Stand.
Diese fein geschnitzte Holzmaske veranschaulicht die ästhetische Baule-Vorstellung von idealisiertem Schönheitsideal, harmonischen Proportionen und zurückhaltender Mimik. Das längliche ovale Gesicht zeichnet sich durch eine breite, sanft konvexe Stirn aus, geteilt durch eine subtile Medianrippe. Die halboffenen mandelförmigen Augen vermitteln einen ruhigen, introspektiven Blick, während die lange, gerade Nase zu fein modellierten Nasenlöchern hinabführt. Der kleine, leicht gespaltene Mund und das schmale Kinn verstärken den ruhigen und würdevollen Charakter des Gesichts.
Die aufwendige Frisur gehört zu den markantesten Merkmalen der Maske. Eine markante zentrale Kammlinie ragt über der Stirn empor und wird von einer Reihe sorgfältig geschnittener, gerippter Haarrollen flankiert, die regelmäßig nach hinten verlaufen. Ein von der Haarlinie verlaufender, beblätterter Rand betont den Übergang zwischen Frisur und Gesicht und demonstriert die Aufmerksamkeit des Bildhauers für dekorative Details und Balance.
Das Gesicht ist mit fein ausgeführten Narbenmustern geschmückt. Federartige Gruppen kurzer erhobener Linien erscheinen auf beiden Wangen, während zusätzliche lineare Muster Stirn und Kinn schmücken. Diese ornamentalen Narben, zusammen mit der raffinierten Frisur, sind charakteristische Elemente klassischer Baule-Porträtmasken.
Die kleinen Ohren sind schematisch wiedergegeben und liegen nah am Kopf. Die Oberfläche trägt eine tiefbraune bis dunkelbraune Patina mit Bereichen von Glanzabnutzung, was Alter und wiederholte Handhabung anzeigt. Leichte Abrasionen und Gebrauchsspuren tragen weiterhin zum authentischen Erscheinungsbild der Maske bei.
Stilistisch lässt sich die Maske den Baule des Daoukro-Gebiets in Zentralen Elfenbeinküste zuordnen. Ihre ausgewogenen Proportionen, elegante Frisur und feine Narbenmuster entsprechen dem klassischen Bestand der Baule-Skulptur. Masken dieser Art wurden traditionell bei feierlichen Darbietungen und Tanzgesellschaften verwendet, wo sie eine idealisierte Vision von Schönheit, moralischer Tugend und spiritueller Harmonie verkörperten.
Ausgewählte Literatur:
Susan Mullin Vogel, Baule: African Art, Western Eyes. New Haven: Yale University Press, 1997. Eberhard Fischer und Hans Himmelheber, Die Kunst der Elfenbeinküste. Zürich: Museum Rietberg, 1984. Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat und Lucien Stephan, L'Art africain. Paris: Citadelles & Mazenod, 1988. Tom Phillips (Hrsg.), Africa: The Art of a Continent. München: Prestel, 1995
Einige der Informationen wurden von künstlicher Intelligenz generiert und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Informant: Bakari Bouaflé
Inv. No. MA/Z1/9/1/3/9
Der Verkäufer stellt sich vor
Baule-Maske, Daoukro-Region, Elfenbeinküste, mit Stand.
Diese fein geschnitzte Holzmaske veranschaulicht die ästhetische Baule-Vorstellung von idealisiertem Schönheitsideal, harmonischen Proportionen und zurückhaltender Mimik. Das längliche ovale Gesicht zeichnet sich durch eine breite, sanft konvexe Stirn aus, geteilt durch eine subtile Medianrippe. Die halboffenen mandelförmigen Augen vermitteln einen ruhigen, introspektiven Blick, während die lange, gerade Nase zu fein modellierten Nasenlöchern hinabführt. Der kleine, leicht gespaltene Mund und das schmale Kinn verstärken den ruhigen und würdevollen Charakter des Gesichts.
Die aufwendige Frisur gehört zu den markantesten Merkmalen der Maske. Eine markante zentrale Kammlinie ragt über der Stirn empor und wird von einer Reihe sorgfältig geschnittener, gerippter Haarrollen flankiert, die regelmäßig nach hinten verlaufen. Ein von der Haarlinie verlaufender, beblätterter Rand betont den Übergang zwischen Frisur und Gesicht und demonstriert die Aufmerksamkeit des Bildhauers für dekorative Details und Balance.
Das Gesicht ist mit fein ausgeführten Narbenmustern geschmückt. Federartige Gruppen kurzer erhobener Linien erscheinen auf beiden Wangen, während zusätzliche lineare Muster Stirn und Kinn schmücken. Diese ornamentalen Narben, zusammen mit der raffinierten Frisur, sind charakteristische Elemente klassischer Baule-Porträtmasken.
Die kleinen Ohren sind schematisch wiedergegeben und liegen nah am Kopf. Die Oberfläche trägt eine tiefbraune bis dunkelbraune Patina mit Bereichen von Glanzabnutzung, was Alter und wiederholte Handhabung anzeigt. Leichte Abrasionen und Gebrauchsspuren tragen weiterhin zum authentischen Erscheinungsbild der Maske bei.
Stilistisch lässt sich die Maske den Baule des Daoukro-Gebiets in Zentralen Elfenbeinküste zuordnen. Ihre ausgewogenen Proportionen, elegante Frisur und feine Narbenmuster entsprechen dem klassischen Bestand der Baule-Skulptur. Masken dieser Art wurden traditionell bei feierlichen Darbietungen und Tanzgesellschaften verwendet, wo sie eine idealisierte Vision von Schönheit, moralischer Tugend und spiritueller Harmonie verkörperten.
Ausgewählte Literatur:
Susan Mullin Vogel, Baule: African Art, Western Eyes. New Haven: Yale University Press, 1997. Eberhard Fischer und Hans Himmelheber, Die Kunst der Elfenbeinküste. Zürich: Museum Rietberg, 1984. Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat und Lucien Stephan, L'Art africain. Paris: Citadelles & Mazenod, 1988. Tom Phillips (Hrsg.), Africa: The Art of a Continent. München: Prestel, 1995
Einige der Informationen wurden von künstlicher Intelligenz generiert und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte.
Informant: Bakari Bouaflé
Inv. No. MA/Z1/9/1/3/9
Der Verkäufer stellt sich vor
Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
AGB
AGB des Verkäufers. Mit einem Gebot auf dieses Los akzeptieren Sie ebenfalls die AGB des Verkäufers.
Widerrufsbelehrung
- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
- Rücksendkosten: Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware
- Vollständige Widerrufsbelehrung
