Israel - Golgatha in der Grabeskirche zu Jerusalem; Henri de Beauvau - Mons Calvarius - 1615

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Mons Calvarius – Das Kalvarienberg in der Kirche vom Heiligen Grab zu Jerusalem, eine 1615 unfarbige Kupferstich-Radierung von Henri de Beauvau, veröffentlicht in Nancy von Jacob Garnich, Abbildung des Innenraums der Calvarikerkapelle, ca. 23 × 18 cm.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Technische Spezifikation

Gegenstand / Titel: Mons Calvarius – Der Kalvarienberg in der Kirche vom Heiligen Grab zu Jerusalem
Typ: Architektonische und dokumentarische Ansicht eines religiösen Ortes
Autor: Henri de Beauvau (1575–1635)
Graver: traditionell Jean Appier der Ältere zugeordnet
Zeichner: nicht angegeben
Verleger / Drucker: Jacob Garnich
Ort: Nancy, Herzogtum Lorraine
Epoche / Datum: 1615
Technik: kupferstichige Gravur auf Kupfer, ausgeführt in Aquaforte und Burin, mit originalem Typografie-Text
Unterlage: uraltes pergamentartiges Papier
Abmessungen: geätzter Abdruck ca. 15,5 × 11 cm; Blatt ca. 23 × 18 cm
Beschriftungen: lateinischer Titel Mons Calvarius in der Randlinie der Tafelausgabe graviert; typografische Seitenzahlen 128 und 129
Vorliegende Werk: Henri de Beauvau, Relation journalière du voyage du Levant faict & descrit…, Nancy, Jacob Garnich, 1615
Zusammensetzung: kupferstichtafel, queraustragend zum Text, eingefügt auf Seite 128 des Bandes; orig. französischer Typo-Text im Recto und im Verso.

Beschreibung

Seltene seckzehnteljährige Darstellung des Kalvariums und der Kapellen innerhalb der Kirche vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Die Gravur mit dem lateinischen Titel Mons Calvarius wurde 1615 in der ersten illustrierten Ausgabe des Reiseberichts von Henri de Beauvau veröffentlicht.

Die Komposition gibt den Innenraum des religiösen Komplexes durch eine architektonische, dokumentarische Ansicht wieder. Säulen, Bögen, Treppen, Nischen und Altäre definieren die unterschiedlichen Ebenen der Kapelle, die um den Felsen Golgotha errichtet ist. In den oberen Bereichen sind die Altäre mit dem Kreuz und den heiligen Darstellungen zu erkennen, die auf Orte verweisen, die traditionell mit der Kreuzigung Christi und der der beiden Räuber assoziiert werden. Im unteren Teil erscheint ein zweiter Abschnitt des Raums mit den Altären und Strukturen zu Füßen des Kalvariums.

Die Tischtafel steht in engem Zusammenhang mit dem vorausgehenden französischen Text, in dem Beauvau die in den Fels gehauenen Höhlen für die Kreuze, die Spalte, die laut Überlieferung zum Zeitpunkt des Todes Christi entstanden sein soll, und die mit Marmor und Mosaiken verzierte Kapelle beschreibt. Der Autor präsentiert das Bild somit als visuelles Zeugnis eines Ortes, der für westliche Pilger im Heiligen Land von besonderer Bedeutung war.

Historisch-künstlerische Anmerkung

Henri de Beauvau, lakonischer und diplomatischer lothringer Herkunft, unternahm zwischen 1604 und 1605 eine lange Reise im östlichen Mittelmeerraum im Gefolge von Jean de Gontaut-Biron, Barón de Salignac und französischem Botschafter an der Sublimen Porta. Die Reise führte ihn über die Adria, die griechischen Inseln, Konstantinopel, das Heilige Land und Ägypten.

Seine Relation erschien zunächst ohne Illustrationen im Jahr 1608. Die in Nancy von Jacob Garnich 1615 gedruckte Ausgabe war die erste, die durch einen umfangreichen Bildteil aus Karten, Ansichten und kupferstichartigen Plänen bereichert wurde. Die Gravuren werden traditionell dem Umfeld von Jean Appier dem Älteren zugeschrieben und stammen teilweise aus der früheren ikonografischen Tradition der Reisen und Pilgerfahrten im Heiligen Land.

Die Darstellung des Kalvariums greift verbreitete Modelle des späten 16. Jahrhunderts auf, insbesondere aus den Berichten von Jean Zuallart, und bearbeitet sie im Hinblick auf Beauvau’ Erzählung. Die Tafel besitzt besonderes Interesse für die Geschichte der religiösen Architektur und der Ikonographie des Heiligen Grabes und dokumentiert das Erscheinungsbild der Räume des Golgota vor den späteren Umgestaltungen des Komplexes.

Zustandsbericht

Exemplar in allgemein gutem Erhaltungszustand. Die kupferstichartige Drucklegung ist klar, gut kontrastiert und weitgehend vollständig, mit guter Lesbarkeit der architektonischen Details und des Typografie-Texts.

Altes pergamentartiges Papier mit natürlicher Oxidation, leichte Flecken, einige Spuren von Rostflecken, Faltungen und Wölbungen. Das Blatt zeigt eine kleine Ergänzung und eine papiere Verstärkung am linken Rand, sichtbar im Recto. Außerdem vorhanden: leichte Abnutzungen und die physiologische Transparenz der Drucke der gegenüberliegenden Seite. Die Eingriffe betreffen vor allem die Ränder und beeinträchtigen den Gravurteil nicht wesentlich; sie bleibt lesbar und nahezu vollständig.

Technische Spezifikation

Gegenstand / Titel: Mons Calvarius – Der Kalvarienberg in der Kirche vom Heiligen Grab zu Jerusalem
Typ: Architektonische und dokumentarische Ansicht eines religiösen Ortes
Autor: Henri de Beauvau (1575–1635)
Graver: traditionell Jean Appier der Ältere zugeordnet
Zeichner: nicht angegeben
Verleger / Drucker: Jacob Garnich
Ort: Nancy, Herzogtum Lorraine
Epoche / Datum: 1615
Technik: kupferstichige Gravur auf Kupfer, ausgeführt in Aquaforte und Burin, mit originalem Typografie-Text
Unterlage: uraltes pergamentartiges Papier
Abmessungen: geätzter Abdruck ca. 15,5 × 11 cm; Blatt ca. 23 × 18 cm
Beschriftungen: lateinischer Titel Mons Calvarius in der Randlinie der Tafelausgabe graviert; typografische Seitenzahlen 128 und 129
Vorliegende Werk: Henri de Beauvau, Relation journalière du voyage du Levant faict & descrit…, Nancy, Jacob Garnich, 1615
Zusammensetzung: kupferstichtafel, queraustragend zum Text, eingefügt auf Seite 128 des Bandes; orig. französischer Typo-Text im Recto und im Verso.

Beschreibung

Seltene seckzehnteljährige Darstellung des Kalvariums und der Kapellen innerhalb der Kirche vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Die Gravur mit dem lateinischen Titel Mons Calvarius wurde 1615 in der ersten illustrierten Ausgabe des Reiseberichts von Henri de Beauvau veröffentlicht.

Die Komposition gibt den Innenraum des religiösen Komplexes durch eine architektonische, dokumentarische Ansicht wieder. Säulen, Bögen, Treppen, Nischen und Altäre definieren die unterschiedlichen Ebenen der Kapelle, die um den Felsen Golgotha errichtet ist. In den oberen Bereichen sind die Altäre mit dem Kreuz und den heiligen Darstellungen zu erkennen, die auf Orte verweisen, die traditionell mit der Kreuzigung Christi und der der beiden Räuber assoziiert werden. Im unteren Teil erscheint ein zweiter Abschnitt des Raums mit den Altären und Strukturen zu Füßen des Kalvariums.

Die Tischtafel steht in engem Zusammenhang mit dem vorausgehenden französischen Text, in dem Beauvau die in den Fels gehauenen Höhlen für die Kreuze, die Spalte, die laut Überlieferung zum Zeitpunkt des Todes Christi entstanden sein soll, und die mit Marmor und Mosaiken verzierte Kapelle beschreibt. Der Autor präsentiert das Bild somit als visuelles Zeugnis eines Ortes, der für westliche Pilger im Heiligen Land von besonderer Bedeutung war.

Historisch-künstlerische Anmerkung

Henri de Beauvau, lakonischer und diplomatischer lothringer Herkunft, unternahm zwischen 1604 und 1605 eine lange Reise im östlichen Mittelmeerraum im Gefolge von Jean de Gontaut-Biron, Barón de Salignac und französischem Botschafter an der Sublimen Porta. Die Reise führte ihn über die Adria, die griechischen Inseln, Konstantinopel, das Heilige Land und Ägypten.

Seine Relation erschien zunächst ohne Illustrationen im Jahr 1608. Die in Nancy von Jacob Garnich 1615 gedruckte Ausgabe war die erste, die durch einen umfangreichen Bildteil aus Karten, Ansichten und kupferstichartigen Plänen bereichert wurde. Die Gravuren werden traditionell dem Umfeld von Jean Appier dem Älteren zugeschrieben und stammen teilweise aus der früheren ikonografischen Tradition der Reisen und Pilgerfahrten im Heiligen Land.

Die Darstellung des Kalvariums greift verbreitete Modelle des späten 16. Jahrhunderts auf, insbesondere aus den Berichten von Jean Zuallart, und bearbeitet sie im Hinblick auf Beauvau’ Erzählung. Die Tafel besitzt besonderes Interesse für die Geschichte der religiösen Architektur und der Ikonographie des Heiligen Grabes und dokumentiert das Erscheinungsbild der Räume des Golgota vor den späteren Umgestaltungen des Komplexes.

Zustandsbericht

Exemplar in allgemein gutem Erhaltungszustand. Die kupferstichartige Drucklegung ist klar, gut kontrastiert und weitgehend vollständig, mit guter Lesbarkeit der architektonischen Details und des Typografie-Texts.

Altes pergamentartiges Papier mit natürlicher Oxidation, leichte Flecken, einige Spuren von Rostflecken, Faltungen und Wölbungen. Das Blatt zeigt eine kleine Ergänzung und eine papiere Verstärkung am linken Rand, sichtbar im Recto. Außerdem vorhanden: leichte Abnutzungen und die physiologische Transparenz der Drucke der gegenüberliegenden Seite. Die Eingriffe betreffen vor allem die Ränder und beeinträchtigen den Gravurteil nicht wesentlich; sie bleibt lesbar und nahezu vollständig.

Details

Epoche
1400-1900
Over 200 years old
Ja
Stückzahl
1
Geografische Herkunft
Israel
Geografische Angabe
The Calvary in the Church of the Holy Sepulchre in Jerusalem
Kartograf/ Verlag
Henri de Beauvau
Titel der Karte/ des Buchs
Mons Calvarius
Periode
1615
Zustand
Gut
Technik
Kupferstich
Zusätzliche Info
The Calvary in the Church of the Holy Sepulchre
Kartenfarbe
Unkolorierte Karte
Höhe
23 cm
Breite
18 cm
Verkauft von
ItalienVerifiziert
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