Ovidio / Dolce - Le Trasformationi - 1553





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
DIE METAMORPHOSEN DES OVIDS IN OTAVA RIMA – MYTHOLOGIE DER KLASSIK IN DER GROßen ILLUSTRIERTEN AUSGABE VON EINE DER BEKANNTESTEN RENAZZANZISCHEN NACH SCHRIFTEN DES OVIDS
Wichtige Ausgabe Giolito von 1553 der Transformationi von Lodovico Dolce, veröffentlicht in Venedig im selben Jahr wie der ersten vollständigen Veröffentlichung des Werks. Der Titelblatt erklärt ausdrücklich diese neue Auflage „wieder neu abgedruckt, und von ihm überarbeitet, und an verschiedenen Stellen erweitert“, und unterscheidet sie von der ersten Giolito-Ausgabe, die kurz zuvor erschienen war. Dolce verwandelt die Metamorphosen des Ovid in ein ausgedehntes italienisches Gedicht in Ottava-Rima, konzipiert nicht als bloße wörtliche Übersetzung, sondern als raffinierte Umarbeitung, bestimmt für ein gebildetes Publikum der Renaissance. Das Werk gehört zu den größten Beispielen des ovidischen Erfolgs im 16. Jahrhundert und trug dazu bei, das immenso Repertoire von Mythen, Göttern, Helden und Metamorphosen, das die Literatur und die bildende Kunst Europas über Jahrhunderte nährte, in die Volkssprache zu übertragen. Von großem Reiz ist die Ausstattung des Giolito-Verlages, mit reichfigürlichem Titelblatt, zahlreichen erzählerischen Holzschnitten, Friesen und illustrierten Initialen. Das vorliegende Exemplar bewahrt den umfangreichen illustrativen Bestand und wird in einer antiken Ganzlederbindung in einer eleganten Schatulle aufbewahrt.
WARUM KAUFEN
GIOLITO – Venedig 1553! Eine der großen illustrierten Ausgaben des venezianischen Renaissance.
OVIDIO IN OTAVA RIMA! Die berühmte und äußerst erfolgreiche italienische Umarbeitung von Lodovico Dolce.
MYTHOLOGIE IN BILDERN! Ein reiches Zyklus von Holzschnitten begleitet Götter, Helden und Metamorphosen.
ZWEITE AUSGABE DES 1553ER JAHRES, ÜBERARBEITET UND ERWEITERT! Die seltene Druckschrift „wieder neu abgedruckt“ unmittelbar nach der ersten Giolito.
MARKTWERT
Die illustrierten Ausgaben des 16. Jahrhunderts der Transformationi von Dolce behalten ein starkes Interesse bei Sammlern von Ovid, italienischer Literatur, Mythologie und venezianischer Typografie. Die zweite Giolito-Ausgabe von 1553 ist bibliographisch gut unterschieden und begehrt, insbesondere wenn sie das Holzschnitt-Illustrationsmaterial bewahrt. Ein vollständiges und gut erhaltenes Exemplar kann sich grob in einer Einzelhandelspreisspanne von ca. 1.000–3.000 € befinden.
PHYSISCHE / ZUSTAND
Pp. (2), 16 nn., 310, 10 nn., (2). Großes frontispizfiguriertes Blatt innerhalb einer elaborierten holzschnittartigen Rahmung, zahlreiche erzählerische Holzschnitte im Text, Friese und figürliche Initialen. Alte Ganzlederbindung in braunem Leder, Rücken mit Nähte und dekorierten Fächern sowie Pergament-Taschendeckel; gesprenkelte Kanten. Bewahrt in elegante Schatulle der späteren Epoche. Das Blatt f6 fehlt, durch ein sorgfältiges Faksimile ersetzt. Kleine Fehlstelle am unteren Bandrand, Rücken nachgedunkelt, einige Pilze, Flecken und normale Zeitspuren. Wie bei allen alten Bänden sind leichte Defekte oder Restaurierungen möglich, die hier nicht ausdrücklich erwähnt werden.
VOLLSTÄNDIGE TITELN UND AUTOREN
Lodovico Dolce (1508-1568).
Le Trasformationi di M. Lodovico Dolce, di nuovo ristampate, e da lui ricorrette, et in diversi luoghi ampliate. Con la Tavola delle Favole.
In Venetia: appresso Gabriel Giolito de’ Ferrari e fratelli, 1553.
SECONDA EDIZIONE GIOLITO DEL 1553.
Riscrittura in ottava rima delle Metamorfosi di Ovidio.
BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Lodovico Dolce (Venezia, 1508-1568) war einer der produktivsten und vielseitigsten Schriftsteller des venezianischen Renaissance: Dichter, Übersetzer, Dramatiker, Kunsttheoretiker, Korrektor und ständiger Mitarbeiter der Druckerei Giolito. Seine Tätigkeit war entscheidend für die Verbreitung größerer Werke der klassischen und italienischen Tradition in der Volkssprache. Er betreute oder überarbeitete Werke von Boccaccio, Petrarca, Dante, Ariosto und zahlreichen alten und modernen Autoren und richtete sich an ein Publikum, das weit über die Spezialisten der Humanisten hinausging. Die Transformationi von 1553 stellen eines der berühmtesten Ergebnisse dieser Tätigkeit dar. Dolce geht dabei nicht eine streng wörtliche Übersetzung Ovids ein, sondern rekonstruiert das lateinische Gedicht durch die italienische Ottava narrativa neu und passt die klassische Mythologie dem literarischen Geschmack des ganzen 16. Jahrhunderts an. Das Werk gehört somit vollständig zur venezianischen Verlagkultur, in der Übersetzung, Umarbeitung und Illustration gemeinsam daran arbeiteten, ein neues Publikum für die Klassiker zu schaffen.
RARITY
Im Jahr 1553 zogen sich rasch zwei Giolito-Drucke der Transformationi aneinander: die erste vollständige Ausgabe und kurze Zeit später die vorliegende zweite Ausgabe, ausdrücklich definiert als „di nuovo ristampata“, korrigiert und vom Autor erweitert. Diese Gegebenheit belegt den sofortigen Erfolg des Werks und macht es bibliographisch wichtig, die beiden Drucke voneinander zu unterscheiden. Die zweite Giolito-Ausgabe ist in den wichtigsten künftigen Verzeichnissen des 16. Jahrhunderts erfasst und wurde auch in bedeutenden internationalen Antiquarsammlungen beschrieben. Exemplare mit dem reichen figürlichen Material behalten ein besonderes Interesse, weil die Holzschnitte wesentlicher Bestandteil des Verlagsprojekts und des ikonografischen Erfolgs des Werks sind.
HISTORICAL IMPORTANCE
Die Metamorphosen des Ovid waren eine der Haupquellen der Mythologie für Europa in der Renaissance und im Barock. Dolces Umarbeitung trug dazu bei, dieses enorme Erbe von der lateinischen Kultur in das Italienisch des Volkes zu übertragen, so dass die Geschichten von Apollon und Dafne, Narziss, Phaeton, Orpheus, Perseus und der unzähligen Figuren aus dem ovidschen Kosmos einem breiteren Publikum zugänglich wurden. Das Werk entstand direkt im Verlagsumfeld von Giolito und erfuhr eine rasche Verbreitung mit zahlreichen späteren Neuauflagen. Die reiche Holzschnitt-Ausstattung verstärkt diese kulturelle Funktion: Text und Bild arbeiten zusammen, um den Mythos visuell zu verankern, wodurch die Transformationi nicht nur eine literarische Arbeit, sondern auch ein bedeutendes ikonografisches Repertoire der italienischen Renaissance wird.
BIBLIOGRAPHY
USTC 845803.
EDIT16, CNCE 54429.
Adams, Catalogue of Books Printed on the Continent of Europe, O-508.
Mortimer, Harvard College Library, Italian Sixteenth-Century Books, n. 342.
Brunet, Manuel du libraire et de l’amateur de livres, II, 789.
G. A. Pettas, The Giolito Press.
Lodovico Dolce, Le Trasformationi, Venezia, Gabriel Giolito de’ Ferrari, 1553.
Repertori e studi dedicati alla fortuna rinascimentale delle Metamorfosi di Ovidio e alla produzione editoriale dei Giolito.
Der Verkäufer stellt sich vor
DIE METAMORPHOSEN DES OVIDS IN OTAVA RIMA – MYTHOLOGIE DER KLASSIK IN DER GROßen ILLUSTRIERTEN AUSGABE VON EINE DER BEKANNTESTEN RENAZZANZISCHEN NACH SCHRIFTEN DES OVIDS
Wichtige Ausgabe Giolito von 1553 der Transformationi von Lodovico Dolce, veröffentlicht in Venedig im selben Jahr wie der ersten vollständigen Veröffentlichung des Werks. Der Titelblatt erklärt ausdrücklich diese neue Auflage „wieder neu abgedruckt, und von ihm überarbeitet, und an verschiedenen Stellen erweitert“, und unterscheidet sie von der ersten Giolito-Ausgabe, die kurz zuvor erschienen war. Dolce verwandelt die Metamorphosen des Ovid in ein ausgedehntes italienisches Gedicht in Ottava-Rima, konzipiert nicht als bloße wörtliche Übersetzung, sondern als raffinierte Umarbeitung, bestimmt für ein gebildetes Publikum der Renaissance. Das Werk gehört zu den größten Beispielen des ovidischen Erfolgs im 16. Jahrhundert und trug dazu bei, das immenso Repertoire von Mythen, Göttern, Helden und Metamorphosen, das die Literatur und die bildende Kunst Europas über Jahrhunderte nährte, in die Volkssprache zu übertragen. Von großem Reiz ist die Ausstattung des Giolito-Verlages, mit reichfigürlichem Titelblatt, zahlreichen erzählerischen Holzschnitten, Friesen und illustrierten Initialen. Das vorliegende Exemplar bewahrt den umfangreichen illustrativen Bestand und wird in einer antiken Ganzlederbindung in einer eleganten Schatulle aufbewahrt.
WARUM KAUFEN
GIOLITO – Venedig 1553! Eine der großen illustrierten Ausgaben des venezianischen Renaissance.
OVIDIO IN OTAVA RIMA! Die berühmte und äußerst erfolgreiche italienische Umarbeitung von Lodovico Dolce.
MYTHOLOGIE IN BILDERN! Ein reiches Zyklus von Holzschnitten begleitet Götter, Helden und Metamorphosen.
ZWEITE AUSGABE DES 1553ER JAHRES, ÜBERARBEITET UND ERWEITERT! Die seltene Druckschrift „wieder neu abgedruckt“ unmittelbar nach der ersten Giolito.
MARKTWERT
Die illustrierten Ausgaben des 16. Jahrhunderts der Transformationi von Dolce behalten ein starkes Interesse bei Sammlern von Ovid, italienischer Literatur, Mythologie und venezianischer Typografie. Die zweite Giolito-Ausgabe von 1553 ist bibliographisch gut unterschieden und begehrt, insbesondere wenn sie das Holzschnitt-Illustrationsmaterial bewahrt. Ein vollständiges und gut erhaltenes Exemplar kann sich grob in einer Einzelhandelspreisspanne von ca. 1.000–3.000 € befinden.
PHYSISCHE / ZUSTAND
Pp. (2), 16 nn., 310, 10 nn., (2). Großes frontispizfiguriertes Blatt innerhalb einer elaborierten holzschnittartigen Rahmung, zahlreiche erzählerische Holzschnitte im Text, Friese und figürliche Initialen. Alte Ganzlederbindung in braunem Leder, Rücken mit Nähte und dekorierten Fächern sowie Pergament-Taschendeckel; gesprenkelte Kanten. Bewahrt in elegante Schatulle der späteren Epoche. Das Blatt f6 fehlt, durch ein sorgfältiges Faksimile ersetzt. Kleine Fehlstelle am unteren Bandrand, Rücken nachgedunkelt, einige Pilze, Flecken und normale Zeitspuren. Wie bei allen alten Bänden sind leichte Defekte oder Restaurierungen möglich, die hier nicht ausdrücklich erwähnt werden.
VOLLSTÄNDIGE TITELN UND AUTOREN
Lodovico Dolce (1508-1568).
Le Trasformationi di M. Lodovico Dolce, di nuovo ristampate, e da lui ricorrette, et in diversi luoghi ampliate. Con la Tavola delle Favole.
In Venetia: appresso Gabriel Giolito de’ Ferrari e fratelli, 1553.
SECONDA EDIZIONE GIOLITO DEL 1553.
Riscrittura in ottava rima delle Metamorfosi di Ovidio.
BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Lodovico Dolce (Venezia, 1508-1568) war einer der produktivsten und vielseitigsten Schriftsteller des venezianischen Renaissance: Dichter, Übersetzer, Dramatiker, Kunsttheoretiker, Korrektor und ständiger Mitarbeiter der Druckerei Giolito. Seine Tätigkeit war entscheidend für die Verbreitung größerer Werke der klassischen und italienischen Tradition in der Volkssprache. Er betreute oder überarbeitete Werke von Boccaccio, Petrarca, Dante, Ariosto und zahlreichen alten und modernen Autoren und richtete sich an ein Publikum, das weit über die Spezialisten der Humanisten hinausging. Die Transformationi von 1553 stellen eines der berühmtesten Ergebnisse dieser Tätigkeit dar. Dolce geht dabei nicht eine streng wörtliche Übersetzung Ovids ein, sondern rekonstruiert das lateinische Gedicht durch die italienische Ottava narrativa neu und passt die klassische Mythologie dem literarischen Geschmack des ganzen 16. Jahrhunderts an. Das Werk gehört somit vollständig zur venezianischen Verlagkultur, in der Übersetzung, Umarbeitung und Illustration gemeinsam daran arbeiteten, ein neues Publikum für die Klassiker zu schaffen.
RARITY
Im Jahr 1553 zogen sich rasch zwei Giolito-Drucke der Transformationi aneinander: die erste vollständige Ausgabe und kurze Zeit später die vorliegende zweite Ausgabe, ausdrücklich definiert als „di nuovo ristampata“, korrigiert und vom Autor erweitert. Diese Gegebenheit belegt den sofortigen Erfolg des Werks und macht es bibliographisch wichtig, die beiden Drucke voneinander zu unterscheiden. Die zweite Giolito-Ausgabe ist in den wichtigsten künftigen Verzeichnissen des 16. Jahrhunderts erfasst und wurde auch in bedeutenden internationalen Antiquarsammlungen beschrieben. Exemplare mit dem reichen figürlichen Material behalten ein besonderes Interesse, weil die Holzschnitte wesentlicher Bestandteil des Verlagsprojekts und des ikonografischen Erfolgs des Werks sind.
HISTORICAL IMPORTANCE
Die Metamorphosen des Ovid waren eine der Haupquellen der Mythologie für Europa in der Renaissance und im Barock. Dolces Umarbeitung trug dazu bei, dieses enorme Erbe von der lateinischen Kultur in das Italienisch des Volkes zu übertragen, so dass die Geschichten von Apollon und Dafne, Narziss, Phaeton, Orpheus, Perseus und der unzähligen Figuren aus dem ovidschen Kosmos einem breiteren Publikum zugänglich wurden. Das Werk entstand direkt im Verlagsumfeld von Giolito und erfuhr eine rasche Verbreitung mit zahlreichen späteren Neuauflagen. Die reiche Holzschnitt-Ausstattung verstärkt diese kulturelle Funktion: Text und Bild arbeiten zusammen, um den Mythos visuell zu verankern, wodurch die Transformationi nicht nur eine literarische Arbeit, sondern auch ein bedeutendes ikonografisches Repertoire der italienischen Renaissance wird.
BIBLIOGRAPHY
USTC 845803.
EDIT16, CNCE 54429.
Adams, Catalogue of Books Printed on the Continent of Europe, O-508.
Mortimer, Harvard College Library, Italian Sixteenth-Century Books, n. 342.
Brunet, Manuel du libraire et de l’amateur de livres, II, 789.
G. A. Pettas, The Giolito Press.
Lodovico Dolce, Le Trasformationi, Venezia, Gabriel Giolito de’ Ferrari, 1553.
Repertori e studi dedicati alla fortuna rinascimentale delle Metamorfosi di Ovidio e alla produzione editoriale dei Giolito.
