Mittelalterlich Bronze Spätmittelalterlicher Bronzen-Amulett-Ring mit eingraviertem Pentagramm (Pentalpha) – ca. 14.–15. - 21.21 mm (Ohne mindestpreis)





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Beschreibung:
Ein spätmittelalterlicher Bronzering mit breitem ovalem Edelstein- bzw. Ringkessel, ca. 14.–15. Jh. n. Chr., der eine tief gravierte fünfzackige Sternform (Pentagramm oder Pentalpha) in einen Punzen mit Muster aus Punkten und eingefasst durch eine Perlenbegrenzung trägt. Die Schultern sind mit eingeritzten pflanzlichen Motiven verziert, und der Band verjüngt sich elegant zum hinteren Teil.
Im Mittelalter war das Pentagramm kein unheimliches Zeichen, sondern ein starkes Schutzsymbol. Bekannt als Siegel Salomos oder unendliches Knotenmuster, galten seine fünf ineinander verschlungenen Spitzen als Schutz vor bösen Geistern, Fiebern und Unglück und standen im Zusammenhang mit den fünf Wunden Christi — berühmt beschrieben im Gedicht Sir Gawain and the Green Knight aus dem 14. Jahrhundert, in dem das Pentangle auf Gwains Schild für Wahrheit und Tugend steht. Ringe dieser Art wurden als persönliche Amulette von Bürgern, Händlern und Reisenden Europa weit getragen, und die mit Punkten gefüllte Feldfläche verstärkten vermutlich die talismanische Wirkung des Designs. Die klare, handgeschnittene Gravur deutet auf eine regionale Werkstatt hin, und der Bezell könnte auch eine quasi-sigillare (siegelartike) Funktion erfüllt haben.
Zustand: Sehr guter Zustand für sein Alter. Unversehrt und ganz, mit einer glatten, gleichmäßigen braun-grünen Patina und deutlich lesbarer Gravur sowohl auf Bezell als auch an den Schultern. Noch tragbar. Keine Restaurierungen oder modernen Reparaturen.
Details:
Material: Bronze
Zeitraum: Spätmittelalter, ca. 14.–15. Jh. n. Chr.
Bezel-Breite: 12,79 mm
Höhe: 21,21 mm
Gewicht: 5 g
Ringgröße: 60 (EU) / ca. US 9
Herkunft: Aus europäischer Privat sammlung; erworben auf dem deutschen Kunstmarkt vor 2000.
Beschreibung:
Ein spätmittelalterlicher Bronzering mit breitem ovalem Edelstein- bzw. Ringkessel, ca. 14.–15. Jh. n. Chr., der eine tief gravierte fünfzackige Sternform (Pentagramm oder Pentalpha) in einen Punzen mit Muster aus Punkten und eingefasst durch eine Perlenbegrenzung trägt. Die Schultern sind mit eingeritzten pflanzlichen Motiven verziert, und der Band verjüngt sich elegant zum hinteren Teil.
Im Mittelalter war das Pentagramm kein unheimliches Zeichen, sondern ein starkes Schutzsymbol. Bekannt als Siegel Salomos oder unendliches Knotenmuster, galten seine fünf ineinander verschlungenen Spitzen als Schutz vor bösen Geistern, Fiebern und Unglück und standen im Zusammenhang mit den fünf Wunden Christi — berühmt beschrieben im Gedicht Sir Gawain and the Green Knight aus dem 14. Jahrhundert, in dem das Pentangle auf Gwains Schild für Wahrheit und Tugend steht. Ringe dieser Art wurden als persönliche Amulette von Bürgern, Händlern und Reisenden Europa weit getragen, und die mit Punkten gefüllte Feldfläche verstärkten vermutlich die talismanische Wirkung des Designs. Die klare, handgeschnittene Gravur deutet auf eine regionale Werkstatt hin, und der Bezell könnte auch eine quasi-sigillare (siegelartike) Funktion erfüllt haben.
Zustand: Sehr guter Zustand für sein Alter. Unversehrt und ganz, mit einer glatten, gleichmäßigen braun-grünen Patina und deutlich lesbarer Gravur sowohl auf Bezell als auch an den Schultern. Noch tragbar. Keine Restaurierungen oder modernen Reparaturen.
Details:
Material: Bronze
Zeitraum: Spätmittelalter, ca. 14.–15. Jh. n. Chr.
Bezel-Breite: 12,79 mm
Höhe: 21,21 mm
Gewicht: 5 g
Ringgröße: 60 (EU) / ca. US 9
Herkunft: Aus europäischer Privat sammlung; erworben auf dem deutschen Kunstmarkt vor 2000.
