Emmanuelle Pellet - Liberté, je t’aime





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Angesichts der Weite eines Abendhimmels steht ein kleines Mädchen am Ufer des Wassers, ein aus Mousseline zerknittertes Kleid, die Hand auf dem Herzen in einer stillen Andachtsgeste; ihr Blick senkt sich auf ihren Hund, der ihr gegenüber aufgerichtet ist, eine Pfote auf ihr Kleid gestützt und nach ihrer Streicheleinheit suchend.
Das Motiv — äußerlich eine Szene des klassischen Genres — ist genau das, womit das Werk Bruch zu bricht. Denn der Himmel nimmt mehr als die Hälfte der Leinwand ein: dunkle Gewitterwolken, ein roter und safbranfarbener Schimmer einer untergehenden Sonne, Spiegelungen auf einem fast stillen Meer, wodurch die menschliche Figur als Maßstab gegenüber der sich überbordenden, die Komposition beherrschenden Malerei erscheint.
Auch wenn die Technik durchgängig klassisch gefordert ist — geduldige Lasuren, der Aufbau des Lichts in Schichten, eine atmosphärische Empfindsamkeit, die dem großen romantischen Landschaftsbild des 19. Jahrhunderts viel verdankt — übernimmt die Künstlerin eine fruchtbare Spannung zwischen einem Handwerk, das sich von den alten Meistern ableitet, und einer eindeutig zeitgenössischen Komposition, die den Himmel nicht als Hintergrund, sondern als eigentlichen Gegenstand des Bildes behandelt — weit, im Wandel begriffen, an manchen Stellen abstrakt.
Ein Werk, das mit großer technischer Meisterschaft hinterfragt, was es heute noch bedeuten kann, eine Landschaft zu malen: weniger eine Szene zu erzählen als die körperliche und sinnliche Erfahrung von Materie und Licht zu machen.
Über die Künstlerin
Historikerin der Kunst von Ausbildung, hat Emmanuelle Pellet an der École du Louvre und anschließend an der Sorbonne studiert, bevor sie die Agrégation in Bildender Kunst (3. Rang) bestand. Nach mehreren Jahren Lehrtätigkeit trat sie dem Louvre-Museum in der Funktion der Verantwortlichen für Bildungsarbeit bei.
Ihre Werke wurden in Galerien in Paris, London, Singapur und auf Mauritius ausgestellt. Sie wurden zahlreichen Publikationen behandelt und befinden sich heute in privaten Sammlungen in Europa, Nordamerika, Asien und im Indischen Ozean.
NB: Die Leinwand wird auf ihrem Keilrahmen montiert versendet und mit einem Befestigungssystem ausgestattet.
Angesichts der Weite eines Abendhimmels steht ein kleines Mädchen am Ufer des Wassers, ein aus Mousseline zerknittertes Kleid, die Hand auf dem Herzen in einer stillen Andachtsgeste; ihr Blick senkt sich auf ihren Hund, der ihr gegenüber aufgerichtet ist, eine Pfote auf ihr Kleid gestützt und nach ihrer Streicheleinheit suchend.
Das Motiv — äußerlich eine Szene des klassischen Genres — ist genau das, womit das Werk Bruch zu bricht. Denn der Himmel nimmt mehr als die Hälfte der Leinwand ein: dunkle Gewitterwolken, ein roter und safbranfarbener Schimmer einer untergehenden Sonne, Spiegelungen auf einem fast stillen Meer, wodurch die menschliche Figur als Maßstab gegenüber der sich überbordenden, die Komposition beherrschenden Malerei erscheint.
Auch wenn die Technik durchgängig klassisch gefordert ist — geduldige Lasuren, der Aufbau des Lichts in Schichten, eine atmosphärische Empfindsamkeit, die dem großen romantischen Landschaftsbild des 19. Jahrhunderts viel verdankt — übernimmt die Künstlerin eine fruchtbare Spannung zwischen einem Handwerk, das sich von den alten Meistern ableitet, und einer eindeutig zeitgenössischen Komposition, die den Himmel nicht als Hintergrund, sondern als eigentlichen Gegenstand des Bildes behandelt — weit, im Wandel begriffen, an manchen Stellen abstrakt.
Ein Werk, das mit großer technischer Meisterschaft hinterfragt, was es heute noch bedeuten kann, eine Landschaft zu malen: weniger eine Szene zu erzählen als die körperliche und sinnliche Erfahrung von Materie und Licht zu machen.
Über die Künstlerin
Historikerin der Kunst von Ausbildung, hat Emmanuelle Pellet an der École du Louvre und anschließend an der Sorbonne studiert, bevor sie die Agrégation in Bildender Kunst (3. Rang) bestand. Nach mehreren Jahren Lehrtätigkeit trat sie dem Louvre-Museum in der Funktion der Verantwortlichen für Bildungsarbeit bei.
Ihre Werke wurden in Galerien in Paris, London, Singapur und auf Mauritius ausgestellt. Sie wurden zahlreichen Publikationen behandelt und befinden sich heute in privaten Sammlungen in Europa, Nordamerika, Asien und im Indischen Ozean.
NB: Die Leinwand wird auf ihrem Keilrahmen montiert versendet und mit einem Befestigungssystem ausgestattet.

