Ahnenfigur - Mahafaly - Madagaskar - Fragment einer Grabstele






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Fragment einer AloAlo Grabstele der Mahafaly aus Madagaskar, Holz Menabe, ca. 1940–1950, Provenienz aus der Region Tulear, Ambovombe.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
MF041 Fragment vom Kopf einer AloAlo Grabstele der Mahafaly, hockender Mann, 1270 Gr., 30 x 22 x 17 cm, ca. 1950 Ampanihy Region Tulear
Die AloAlo Totenstelen stehen Wind und Wetter ausgesetzt, manchmal recht wackelig und provisorisch auf den Kastengräbern der Mahafaly. Dort werden diese meistens allein gelassen und betonen so die Vergänglichkeit des Lebens. Das trockene Klima konserviert das Holz recht lange, aber die Elemente zeichnen ihre Spuren auf die Skulpturen. Verrottete oder zerbrochene Pfähle werden dann von der Familie entfernt, sofern noch ansässig. Die Oberteile (Kopf) der Statue ist jedoch wichtig und wird so, manchmal abgetrennt und weiter aufbewahrt oder auch verkauft. In seltenen Fällen erfolgt auch eine "Geschichtsumschreibung" durch nachfolgende Familienmitglieder und es werden Fragmente der Ahnenstelen herausgeschnitten, ergänzt oder zerstört.
Manchmal teilen aber auch die Familienangehörigen die Totemstelen auf, um den Spirit des Ahnen zu besitzen, Racheakte zu üben oder Personen aus der Ahnenfolge zu verbannen. Es werden sogar Skulpturenteile zerraspelt um daraus Heilmittel zu machen oder sie in Amuletten zu verarbeiten.
Diese Szene habe ich in der Darstellung auf Totems noch nie gesehen. Man erkennt einen hockenden Mann bei einer Verrichtung, Zeremonie oder Arbeit. Der feine Hut und die Pose spricht gegen eine Arbeit, auch der Moslembart, denn die handeln in Madagaskar nur. Das Gerät in seiner rechten Hand könnte ein Grabstock sein, den betätigt man aber nicht so hockend. Vielleicht ist es ja auch eine Spielpose oder eine kultische Handlung, es bleibt für mich unklar.
Durch den Aussenaufenthalt sind die Konturen stark verwittert, es gibt Flechtenbewuchs. Das verwendete Hartholz Menabe ist innerlich aber nicht verrottet oder brüchig ! Der seltene Regen hat tiefe Rinnen in das Holz gewaschen und es gibt Abbrüche der letzten Jahrzehnte. Dieses sind sichere Altersindikatoren, die nicht künstlich erzeugt werden können.
Die echten AloAlo sind eine künstlerische Rarität, weil der Ahnenkult, welcher aus Papa Neuginea stammt weltweit nur in Madagaskar in diesen Stelen körperlichen Ausdruck fand. Die Ausfuhr von Kulturgut / Antiquitäten ist in Madagaskar streng limitiert. Unsere alten Originale sind teilweise schon seit 1975 im Familienbesitz und stellen durch den steigenden Sammlerwert auch eine fruchtbare Investition dar.
Dieses Objekt eignet sich für den normalen, versicherten Paketversand und wird von uns bruchsicher und sorgfältig verpackt
Der Verkäufer stellt sich vor
MF041 Fragment vom Kopf einer AloAlo Grabstele der Mahafaly, hockender Mann, 1270 Gr., 30 x 22 x 17 cm, ca. 1950 Ampanihy Region Tulear
Die AloAlo Totenstelen stehen Wind und Wetter ausgesetzt, manchmal recht wackelig und provisorisch auf den Kastengräbern der Mahafaly. Dort werden diese meistens allein gelassen und betonen so die Vergänglichkeit des Lebens. Das trockene Klima konserviert das Holz recht lange, aber die Elemente zeichnen ihre Spuren auf die Skulpturen. Verrottete oder zerbrochene Pfähle werden dann von der Familie entfernt, sofern noch ansässig. Die Oberteile (Kopf) der Statue ist jedoch wichtig und wird so, manchmal abgetrennt und weiter aufbewahrt oder auch verkauft. In seltenen Fällen erfolgt auch eine "Geschichtsumschreibung" durch nachfolgende Familienmitglieder und es werden Fragmente der Ahnenstelen herausgeschnitten, ergänzt oder zerstört.
Manchmal teilen aber auch die Familienangehörigen die Totemstelen auf, um den Spirit des Ahnen zu besitzen, Racheakte zu üben oder Personen aus der Ahnenfolge zu verbannen. Es werden sogar Skulpturenteile zerraspelt um daraus Heilmittel zu machen oder sie in Amuletten zu verarbeiten.
Diese Szene habe ich in der Darstellung auf Totems noch nie gesehen. Man erkennt einen hockenden Mann bei einer Verrichtung, Zeremonie oder Arbeit. Der feine Hut und die Pose spricht gegen eine Arbeit, auch der Moslembart, denn die handeln in Madagaskar nur. Das Gerät in seiner rechten Hand könnte ein Grabstock sein, den betätigt man aber nicht so hockend. Vielleicht ist es ja auch eine Spielpose oder eine kultische Handlung, es bleibt für mich unklar.
Durch den Aussenaufenthalt sind die Konturen stark verwittert, es gibt Flechtenbewuchs. Das verwendete Hartholz Menabe ist innerlich aber nicht verrottet oder brüchig ! Der seltene Regen hat tiefe Rinnen in das Holz gewaschen und es gibt Abbrüche der letzten Jahrzehnte. Dieses sind sichere Altersindikatoren, die nicht künstlich erzeugt werden können.
Die echten AloAlo sind eine künstlerische Rarität, weil der Ahnenkult, welcher aus Papa Neuginea stammt weltweit nur in Madagaskar in diesen Stelen körperlichen Ausdruck fand. Die Ausfuhr von Kulturgut / Antiquitäten ist in Madagaskar streng limitiert. Unsere alten Originale sind teilweise schon seit 1975 im Familienbesitz und stellen durch den steigenden Sammlerwert auch eine fruchtbare Investition dar.
Dieses Objekt eignet sich für den normalen, versicherten Paketversand und wird von uns bruchsicher und sorgfältig verpackt
