Apuleio - Laus Asini - 1623





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
DAS PARADOX DER “LOGBE WAS “ELOGIO DELL’ASINO” GEGEN DIE UNWISSENDEN, DIE WISSENSCHAFTEN UND GELEHRE VERHASSEN
Seltene Erstausgabe der berühmten Laus Asini („Elogio dell’Asino“), brillante humanistische Satire von Daniel Heinsius (1580-1655), einer der größten Philologen und Schriftsteller des niederländischen Goldenen Zeitalters. Anonym zu Leiden von der Officina Elzeviriana im Jahr 1623 veröffentlicht, gehört das Werk zur großen Tradition des paradoxen Encomium: Hinter dem scheinbaren Lob des Esels entwickelt sich eine feine Satire auf Ignoranz, falsche Gelehrsamkeit und vor allem auf jene, die, obwohl sie von nichts Ahnung haben, Wissenschaften und Geisteswissenschaften verachten, wie der Titel ausdrücklich erklärt. Die Erstauflage ist in der Bibliothèque nationale de France und bei WorldCat mit der Zuschreibung an Daniel Heinsius und dem Vermerk Lugduni Batavorum, ex Officina Elzeviriana, 1623 verzeichnet. Das Werk traf auf bemerkenswerte Verbreitung und wurde später in aufge邦sener Form neu veröffentlicht: Die Elzeviriana-Ausgabe von 1629 enthält in der Tat die Laus Asini, erweitert zusammen mit weiteren satirischen Schriften. Der vorliegende Abdruck bewahrt zudem eine interessante Provenienz aus dem 19. Jahrhundert, mit einer Besitznotiz von Adrianus Marinus Ledeboer (1797-1886), und wird noch heute in einer vollständigen Pergamentbindung der Zeit aufbewahrt.
WARUM MAN ES KAUFEN SOLLTE
PRIMA EDIZIONE – LEIDA 1623! Der seltene Originaldruck der berühmten Satire von Daniel Heinsius.
ELZEVIR! Eine feine Produktion der berühmten Officina Elzeviriana, dem mythologischen Namen der niederländischen Druckerei des 17. Jahrhunderts.
EINES „ELOGIO DELL’ASINO“ GEGEN DIE IGNORANZ! Eine brillante humanistische Provokation gegen jene, die Wissenschaft, Kultur und Gelehrsamkeit verachten.
EINE PERGAMENA COEVA UND HISTORISCHE PROVENIENZ! Große Ränder, originale Einbandbindung und eine Besitznotiz von Adrianus Marinus Ledeboer.
MARKTVALENT
Die Erstauflage der Laus Asini besitzt unbestreitbares bibliografisches Interesse; Schätzungen liegen bei etwa €1.500-3.000 für einen gewöhnlichen Pergamentausdruck. Mit möglicher etwas niedrigerem Auktionspreis.
PHYSIK/ZUSTAND
Blattzählung (8), 222 [d. h. 224]. Die Bibliografie vermerkt tatsächlich eine scheinbare Seitennummerierung von 222 Seiten, die tatsächlich 224 entspricht aufgrund eines Zählfehlers; es sind außerdem die Signaturen *4 A-2E4 verzeichnet. Bewahrt in der zeitgleichen Pergamentbindung, mit handschriftlichem Titel am Rücken. Innenfalz des vorderen Bundsystems geöffnet. Große Ränder. Ex-libris handschriftlich auf dem Trägerblatt Vorderseite Adrianus Marinus Ledeboer (1797-1886). Insgesamt schönes Exemplar. Wie bei allen alten Bänden sind leichte Mängel oder Restaurierungen möglich, die nicht ausdrücklich erwähnt sind.
GROßHERAUSGEBER & AUTOREN
Daniel Heinsius (1580-1655).
Laus asini. In qua, praeter eius animalis laudes ac naturae propria, cum politica non pauca, tum nonnulla alia diversae eruditionis, asperguntur. Ad Senatum Populumque eorum, qui, ignari omnium, scientias ac literas hoc tempore contemnunt.
Lugduni Batavorum: ex Officina Elzeviriana, 1623.
PRIMA EDIZIONE.
In-4°. (8), 222 [i.e. 224] pagine.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Daniel Heinsius (1580-1655) war einer der herausragendsten Philologen, Dichter und Humanisten des niederländischen Goldenen Zeitalters. Professor an der Universität Leiden, erreichte er dank seiner Studien zur griechischen und lateinischen Literatur, seiner neulateinischen Dichtung und seiner intensiven editorischen Tätigkeit eine führende Stellung in der Europäischen Gelehrtenwelt. Die Bibliothèque nationale de France ordnet ausdrücklich Heinsius die Laus Asini des Jahres 1623 zu, veröffentlicht ohne seinen Namen auf dem Titelblatt. Sein Zeitgenossenstatus war derart hoch, dass er zu einer der maßgeblichen literarischen Figuren Hollands des 17. Jahrhunderts wurde; bibliografische Quellen und moderne Kataloge erinnern ihn als Professor für klassische Sprachen in Leiden und Bibliothekar der Universität. Neben den großen philologischen Arbeiten pflegte Heinsius auch das heitere und satirische Genre, zu dem die Laus Asini und weitere paradoxe Gedichte gehören. Der Erfolg dieses Schaffens wird durch die neue, 1629 erschienene, erweiterte Ausgabe belegt, die von mehreren weiteren scherzhaften Schriften begleitet wird.
RARITÄT
Die Laus Asini von 1623 ist die Erstausgabe der Satire und gehört zu den kuriosesten elzevirianischen Publikationen, die mit Daniel Heinsius verbunden sind. Willems listet sie unter Nr. 215, und eine historische Bibliografie führt außerdem Rahir 181 auf. Die Erstausgabe erscheint in Sammlungen wichtiger europäischer Bibliotheken, darunter die Bibliothèque nationale de France, und ist in großen internationalen Bibliografien verzeichnet. Sie ist jedoch nicht als unverfügbar zu bezeichnen: Gelegentlich erscheinen Kopien auf dem Antiquariatsmarkt. Ihre Attraktivität liegt in der Kombination aus Erstausgabe, ursprünglicher Anonymität, bedeutendem Autor, satirischem Inhalt und dem Prestige der Officina Elzeviriana. Der vorliegende Abdruck verleiht zudem den Reiz pergamentierender Zeitstempel, großzügiger Ränder und Ledeboer-Provenienz.
HISTORISCHE BEDEUTUNG
Die Laus Asini gehört zur humanistischen Tradition des paradoxen Encomium, bei dem die scheinbar ernste Lobpreisung eines niedrigen oder absurden Subjekts zum Instrument intellektueller und sozialer Kritik wird. In Heinsius’ Werk wird der Esel zum Vorwand, vor allem gegen die eitle Ignoranz und die Verachtung des Wissens vorzugehen. Der lange lateinische Titel wendet provokativ das Buch an den „Senat und das Volk“ jener, die, von allem unwissend, Wissenschaften und Geisteswissenschaften verachten. Der Text ordnet sich thus in die große satirische und philologische Kultur Nordeuropas des 17. Jahrhunderts ein, entstanden im Schatten des Erasmus’schen Humanismus und der Universitätsumgebung Leiden. Das Schicksal des Werkes wird durch spätere, erweiterte Ausgaben belegt, darunter jene Elzeviriana von 1629, in der die Laus Asini von weiteren scherzhaften Schriften begleitet wurde.
BIBLIOGRAPHIE
Willems, Alphonse, Les Elzevier. Histoire et annales typographiques, n. 215.
Rahir, Édouard, Bibliographie des Elzevier, n. 181.
Brunet, Jacques-Charles, Manuel du libraire et de l’amateur de livres, III, p. 84.
Bibliothèque nationale de France, Catalogue général, Daniel Heinsius, Laus Asini, Lugduni Batavorum, ex Officina Elzeviriana, 1623.
WorldCat, Laus Asini, Ex Officina Elzeviriana, Lugduni Batavorum, 1623.
Bibliothèque municipale de Besançon, Laus Asini, 1623, descrizione bibliografica dell’edizione con collazione e segnature.
Der Verkäufer stellt sich vor
DAS PARADOX DER “LOGBE WAS “ELOGIO DELL’ASINO” GEGEN DIE UNWISSENDEN, DIE WISSENSCHAFTEN UND GELEHRE VERHASSEN
Seltene Erstausgabe der berühmten Laus Asini („Elogio dell’Asino“), brillante humanistische Satire von Daniel Heinsius (1580-1655), einer der größten Philologen und Schriftsteller des niederländischen Goldenen Zeitalters. Anonym zu Leiden von der Officina Elzeviriana im Jahr 1623 veröffentlicht, gehört das Werk zur großen Tradition des paradoxen Encomium: Hinter dem scheinbaren Lob des Esels entwickelt sich eine feine Satire auf Ignoranz, falsche Gelehrsamkeit und vor allem auf jene, die, obwohl sie von nichts Ahnung haben, Wissenschaften und Geisteswissenschaften verachten, wie der Titel ausdrücklich erklärt. Die Erstauflage ist in der Bibliothèque nationale de France und bei WorldCat mit der Zuschreibung an Daniel Heinsius und dem Vermerk Lugduni Batavorum, ex Officina Elzeviriana, 1623 verzeichnet. Das Werk traf auf bemerkenswerte Verbreitung und wurde später in aufge邦sener Form neu veröffentlicht: Die Elzeviriana-Ausgabe von 1629 enthält in der Tat die Laus Asini, erweitert zusammen mit weiteren satirischen Schriften. Der vorliegende Abdruck bewahrt zudem eine interessante Provenienz aus dem 19. Jahrhundert, mit einer Besitznotiz von Adrianus Marinus Ledeboer (1797-1886), und wird noch heute in einer vollständigen Pergamentbindung der Zeit aufbewahrt.
WARUM MAN ES KAUFEN SOLLTE
PRIMA EDIZIONE – LEIDA 1623! Der seltene Originaldruck der berühmten Satire von Daniel Heinsius.
ELZEVIR! Eine feine Produktion der berühmten Officina Elzeviriana, dem mythologischen Namen der niederländischen Druckerei des 17. Jahrhunderts.
EINES „ELOGIO DELL’ASINO“ GEGEN DIE IGNORANZ! Eine brillante humanistische Provokation gegen jene, die Wissenschaft, Kultur und Gelehrsamkeit verachten.
EINE PERGAMENA COEVA UND HISTORISCHE PROVENIENZ! Große Ränder, originale Einbandbindung und eine Besitznotiz von Adrianus Marinus Ledeboer.
MARKTVALENT
Die Erstauflage der Laus Asini besitzt unbestreitbares bibliografisches Interesse; Schätzungen liegen bei etwa €1.500-3.000 für einen gewöhnlichen Pergamentausdruck. Mit möglicher etwas niedrigerem Auktionspreis.
PHYSIK/ZUSTAND
Blattzählung (8), 222 [d. h. 224]. Die Bibliografie vermerkt tatsächlich eine scheinbare Seitennummerierung von 222 Seiten, die tatsächlich 224 entspricht aufgrund eines Zählfehlers; es sind außerdem die Signaturen *4 A-2E4 verzeichnet. Bewahrt in der zeitgleichen Pergamentbindung, mit handschriftlichem Titel am Rücken. Innenfalz des vorderen Bundsystems geöffnet. Große Ränder. Ex-libris handschriftlich auf dem Trägerblatt Vorderseite Adrianus Marinus Ledeboer (1797-1886). Insgesamt schönes Exemplar. Wie bei allen alten Bänden sind leichte Mängel oder Restaurierungen möglich, die nicht ausdrücklich erwähnt sind.
GROßHERAUSGEBER & AUTOREN
Daniel Heinsius (1580-1655).
Laus asini. In qua, praeter eius animalis laudes ac naturae propria, cum politica non pauca, tum nonnulla alia diversae eruditionis, asperguntur. Ad Senatum Populumque eorum, qui, ignari omnium, scientias ac literas hoc tempore contemnunt.
Lugduni Batavorum: ex Officina Elzeviriana, 1623.
PRIMA EDIZIONE.
In-4°. (8), 222 [i.e. 224] pagine.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Daniel Heinsius (1580-1655) war einer der herausragendsten Philologen, Dichter und Humanisten des niederländischen Goldenen Zeitalters. Professor an der Universität Leiden, erreichte er dank seiner Studien zur griechischen und lateinischen Literatur, seiner neulateinischen Dichtung und seiner intensiven editorischen Tätigkeit eine führende Stellung in der Europäischen Gelehrtenwelt. Die Bibliothèque nationale de France ordnet ausdrücklich Heinsius die Laus Asini des Jahres 1623 zu, veröffentlicht ohne seinen Namen auf dem Titelblatt. Sein Zeitgenossenstatus war derart hoch, dass er zu einer der maßgeblichen literarischen Figuren Hollands des 17. Jahrhunderts wurde; bibliografische Quellen und moderne Kataloge erinnern ihn als Professor für klassische Sprachen in Leiden und Bibliothekar der Universität. Neben den großen philologischen Arbeiten pflegte Heinsius auch das heitere und satirische Genre, zu dem die Laus Asini und weitere paradoxe Gedichte gehören. Der Erfolg dieses Schaffens wird durch die neue, 1629 erschienene, erweiterte Ausgabe belegt, die von mehreren weiteren scherzhaften Schriften begleitet wird.
RARITÄT
Die Laus Asini von 1623 ist die Erstausgabe der Satire und gehört zu den kuriosesten elzevirianischen Publikationen, die mit Daniel Heinsius verbunden sind. Willems listet sie unter Nr. 215, und eine historische Bibliografie führt außerdem Rahir 181 auf. Die Erstausgabe erscheint in Sammlungen wichtiger europäischer Bibliotheken, darunter die Bibliothèque nationale de France, und ist in großen internationalen Bibliografien verzeichnet. Sie ist jedoch nicht als unverfügbar zu bezeichnen: Gelegentlich erscheinen Kopien auf dem Antiquariatsmarkt. Ihre Attraktivität liegt in der Kombination aus Erstausgabe, ursprünglicher Anonymität, bedeutendem Autor, satirischem Inhalt und dem Prestige der Officina Elzeviriana. Der vorliegende Abdruck verleiht zudem den Reiz pergamentierender Zeitstempel, großzügiger Ränder und Ledeboer-Provenienz.
HISTORISCHE BEDEUTUNG
Die Laus Asini gehört zur humanistischen Tradition des paradoxen Encomium, bei dem die scheinbar ernste Lobpreisung eines niedrigen oder absurden Subjekts zum Instrument intellektueller und sozialer Kritik wird. In Heinsius’ Werk wird der Esel zum Vorwand, vor allem gegen die eitle Ignoranz und die Verachtung des Wissens vorzugehen. Der lange lateinische Titel wendet provokativ das Buch an den „Senat und das Volk“ jener, die, von allem unwissend, Wissenschaften und Geisteswissenschaften verachten. Der Text ordnet sich thus in die große satirische und philologische Kultur Nordeuropas des 17. Jahrhunderts ein, entstanden im Schatten des Erasmus’schen Humanismus und der Universitätsumgebung Leiden. Das Schicksal des Werkes wird durch spätere, erweiterte Ausgaben belegt, darunter jene Elzeviriana von 1629, in der die Laus Asini von weiteren scherzhaften Schriften begleitet wurde.
BIBLIOGRAPHIE
Willems, Alphonse, Les Elzevier. Histoire et annales typographiques, n. 215.
Rahir, Édouard, Bibliographie des Elzevier, n. 181.
Brunet, Jacques-Charles, Manuel du libraire et de l’amateur de livres, III, p. 84.
Bibliothèque nationale de France, Catalogue général, Daniel Heinsius, Laus Asini, Lugduni Batavorum, ex Officina Elzeviriana, 1623.
WorldCat, Laus Asini, Ex Officina Elzeviriana, Lugduni Batavorum, 1623.
Bibliothèque municipale de Besançon, Laus Asini, 1623, descrizione bibliografica dell’edizione con collazione e segnature.
