AA.VV. - Breviarium Romanum - 1740





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
INZISIERUNGEN UND SOGENannte GOLDLESE - MIT EINFACHER SCHUTZHülle
Elegante fünfte Edition der Pars Autumnalis des Breviarium Romanum, gedruckt in Urbino im Jahr 1740 von Hieronymus, o. Girolamo, Mainardi. Der Band bildet eine der Saisonsektionen des Breviariums Romanum, dem großen liturgischen Buch für den täglichen Dienst des Heiligen Ritus gemäß dem Ritus der römisch-katholischen Kirche. Die Pars Autumnalis sammelt die eigenen und gemeinsamen Ämter des Herbstes im liturgischen Jahr, nach der durch die Tridentinische Reform gefestigten Tradition. Besonders raffiniert ist die gestalterische Ausstattung: Text in Rot und Schwarz gedruckt, lithografische/gestichtete Gravuren und sorgfältige Typografie. Die Vorzüge des Exemplars werden durch die schöne Bindung aus havannabraunem Kalbsleder, reich dekoriert in Gold, durch die goldenen Schnitte und vor allem durch die Aufbewahrung in einer eleganten Tasche mit trocken geprägter Schließe weiter erhöht. Ein bemerkenswertes Beispiel eines septentrinischen liturgischen Buches, das nicht nur als tägliches Gebetsswerkzeug, sondern auch als persönliches Präsentations- und Andachtsobjekt konzipiert ist.
WARUM MAN ES KAUFEN SOLLTE
URBINO 1740! Eine elegante Rom-Brevier aus der vollen Mitte des 18. Jahrhunderts.
ROT UND SCHWARZ + GRAVUREN! Feinwerk italienischer Liturgie mit stark dekorativem Eindruck.
GOLDBINDUNG UND GOLDSchnitte! Ein autentisches kirchliches Buch von Repräsentanz.
MIT SEINER SCHUTZHÜLLE! Ein seltener und besonders faszinierender Detail für ein Volume, das für den persönlichen Gebrauch bestimmt ist.
MARKTVALUE
Die fünfbändigen Exemplare des Breviarium Romanum weisen stark variiert Werte, abhängig von der Qualität der Bindung, der Vollständigkeit, dem illustrativen Anhang und dem Vorhandensein ursprünglicher Accessoires. In diesem Exemplar verleiht die Kombination aus rotem und schwarzem Druck, gravierten Gravuren, raffinierter Kalbslederbindung in Gold, goldenen Schnitten und Tasche einen höheren Reiz als ein gewöhnliches liturgisches Buch. Für ein Exemplar in gutem Zustand erscheint ein Einzelhandelwert im Bereich von ca. €800-1.800 realistisch, mit der Möglichkeit einer höheren Nachfrage bei besonders frischer Konservierung und intakter Tasche.
PHYSISCHE DATEN / ZUSTAND
Pp. (4), 10 nn., 346, 252, (4). Text in Rot und Schwarz gedruckt und mit Gravuren graviert. Elegante Bindung in Vollleder in rosébraun, reich dekoriert in Gold auf den Schuppen, Kanten und Rücken. Goldschnitt. Aufbewahrt in einer eleganten Tasche, trocken geprägt, ein besonders interessantes und ungewöhnliches Element für den Erhalt persönlicher liturgischer Bücher. Mögliche leichte Abrasionen, Gebrauchsspuren, Fading, Bräunungen und kleine Mängel, die dem Alter entsprechen. Wie bei allen alten Bänden sind leichte Mängel oder Restaurierungen möglich, die nicht ausdrücklich genannt sind.
VOLLE TITELNAMES & AUTOREN
AA.VV.
Breviarium Romanum.
Pars Autumnalis.
Urbini: apud Hieronymum Mainardi, 1740.
Text in Rot und Schwarz.
Gravuren gravografico.
Pp. (4), 10 nn., 346, 252, (4).
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Das Breviarium Romanum ist kein Werk eines einzelnen Autors, sondern das Ergebnis einer langen Entwicklung der lateinischen Liturgie und der Tradition des Heiligen Amts. Im Verlauf des Mittelalters wurden die vielen Sammlungen von Psalmen, Hymnen, Lesungen, Responsorien und Gebeten, die in den verschiedenen Stunden der Kanonik verwendet wurden, schrittweise zu kompakteren Büchern zusammengefasst, die hauptsächlich dem Klerus dienten. Nach dem Konzil von Trient erließ Papst Pius V. 1568 eine neue Ausgabe des Breviariums Romanum, die darauf abzielte, den Ablauf des Heiligen Amts in der lateinischen Kirche weitgehend zu vereinheitlichen. In den folgenden Jahrhunderten wurde der Text durch neue Festtage und Kalenderänderungen aktualisiert und angepasst, behielt aber die von der römischen Tradition festgelegte Grundstruktur bei. Die septuagésime Breviäre stellen somit eine direkte Zeugenschaft des täglichen Lebens des Klerus und der religiösen Praxis der frühen Neuzeit dar: Bücher, die mehrmals täglich konsultiert wurden und oft in besonders wertvolle Bindungen für die persönliche Nutzung geistlicher Würdenträger bestellt oder erworben wurden.
RARITÄT
Die septemzentens Breviari Romani sind an sich keine außergewöhnlich seltenen Bücher, aber hochwertigere Exemplare unterscheiden sich deutlich durch das Reichtum der materiellen Ausstattung. In diesem Fall resultiert das besondere Sammlerinteresse aus der Kombination aus rotem und schwarzem Druck, gravierten Gravuren, der eleganten Kalbslederbindung mit Golddekor, den Goldschnitten und der trocken geprägten Tasche. Noch signifikanter ist der Erhalt der Tasche, ein Zubehör, das im Laufe der Jahrhunderte leicht verloren ging. Das Überleben des Buches zusammen mit seiner Aufbewahrung verleiht dem Ganzen einen umfassenderen Charakter und ermöglicht es, es als authentisches septentrinisches liturgisches Objekt in seiner ursprünglichen Funktion zu schätzen.
Historische Bedeutung
Über Jahrhunderte regelte das Breviarium Romanum einen wesentlichen Teil des täglichen Lebens des katholischen Klerus. Die verschiedenen Stunden kanonischisierten durch Psalmen, Hymnen, Bibellesungen, patristische Texte und Gebete, und schufen einen Devotions‑Zyklus, der eng mit dem liturgischen Kalender verbunden war. Die saisonale Unterteilung ermöglichte es, die Größe der einzelnen Bände zu reduzieren und den Kleriker leichter bei der täglichen Ausführung zu begleiten. Die Pars Autumnalis dokumentiert damit materiell eine religiöse Praxis, die über Jahrhunderte die europäische Kultur prägte. Zugleich zeugt der Reichtum der Bindung davon, wie diese Bücher auch einen persönlichen und Repräsentationswert haben konnten: Gold, Kalbsleder, goldene Schnitte und die Tasche verwandelten einen alltäglichen Text in ein raffiniertes Objekt privater Andacht und buchkünstlerischer Kunst.
BIBLIOGRAPHY
ICCU – Servizio Bibliotecario Nazionale, Verzeichnisse der italienischen liturgischen Ausgaben des XVIII. Jahrhunderts.
De Marinis, Tammaro, Studien zur italienischen künstlerischen Einbandgestaltung.
Bibliographische Verzeichnisse, die dem Breviarium Romanum und der Geschichte der römisch-katholischen Liturgie gewidmet sind.
Studien zur religiösen und liturgischen Typografie des XVIII. Jahrhunderts.
Der Verkäufer stellt sich vor
INZISIERUNGEN UND SOGENannte GOLDLESE - MIT EINFACHER SCHUTZHülle
Elegante fünfte Edition der Pars Autumnalis des Breviarium Romanum, gedruckt in Urbino im Jahr 1740 von Hieronymus, o. Girolamo, Mainardi. Der Band bildet eine der Saisonsektionen des Breviariums Romanum, dem großen liturgischen Buch für den täglichen Dienst des Heiligen Ritus gemäß dem Ritus der römisch-katholischen Kirche. Die Pars Autumnalis sammelt die eigenen und gemeinsamen Ämter des Herbstes im liturgischen Jahr, nach der durch die Tridentinische Reform gefestigten Tradition. Besonders raffiniert ist die gestalterische Ausstattung: Text in Rot und Schwarz gedruckt, lithografische/gestichtete Gravuren und sorgfältige Typografie. Die Vorzüge des Exemplars werden durch die schöne Bindung aus havannabraunem Kalbsleder, reich dekoriert in Gold, durch die goldenen Schnitte und vor allem durch die Aufbewahrung in einer eleganten Tasche mit trocken geprägter Schließe weiter erhöht. Ein bemerkenswertes Beispiel eines septentrinischen liturgischen Buches, das nicht nur als tägliches Gebetsswerkzeug, sondern auch als persönliches Präsentations- und Andachtsobjekt konzipiert ist.
WARUM MAN ES KAUFEN SOLLTE
URBINO 1740! Eine elegante Rom-Brevier aus der vollen Mitte des 18. Jahrhunderts.
ROT UND SCHWARZ + GRAVUREN! Feinwerk italienischer Liturgie mit stark dekorativem Eindruck.
GOLDBINDUNG UND GOLDSchnitte! Ein autentisches kirchliches Buch von Repräsentanz.
MIT SEINER SCHUTZHÜLLE! Ein seltener und besonders faszinierender Detail für ein Volume, das für den persönlichen Gebrauch bestimmt ist.
MARKTVALUE
Die fünfbändigen Exemplare des Breviarium Romanum weisen stark variiert Werte, abhängig von der Qualität der Bindung, der Vollständigkeit, dem illustrativen Anhang und dem Vorhandensein ursprünglicher Accessoires. In diesem Exemplar verleiht die Kombination aus rotem und schwarzem Druck, gravierten Gravuren, raffinierter Kalbslederbindung in Gold, goldenen Schnitten und Tasche einen höheren Reiz als ein gewöhnliches liturgisches Buch. Für ein Exemplar in gutem Zustand erscheint ein Einzelhandelwert im Bereich von ca. €800-1.800 realistisch, mit der Möglichkeit einer höheren Nachfrage bei besonders frischer Konservierung und intakter Tasche.
PHYSISCHE DATEN / ZUSTAND
Pp. (4), 10 nn., 346, 252, (4). Text in Rot und Schwarz gedruckt und mit Gravuren graviert. Elegante Bindung in Vollleder in rosébraun, reich dekoriert in Gold auf den Schuppen, Kanten und Rücken. Goldschnitt. Aufbewahrt in einer eleganten Tasche, trocken geprägt, ein besonders interessantes und ungewöhnliches Element für den Erhalt persönlicher liturgischer Bücher. Mögliche leichte Abrasionen, Gebrauchsspuren, Fading, Bräunungen und kleine Mängel, die dem Alter entsprechen. Wie bei allen alten Bänden sind leichte Mängel oder Restaurierungen möglich, die nicht ausdrücklich genannt sind.
VOLLE TITELNAMES & AUTOREN
AA.VV.
Breviarium Romanum.
Pars Autumnalis.
Urbini: apud Hieronymum Mainardi, 1740.
Text in Rot und Schwarz.
Gravuren gravografico.
Pp. (4), 10 nn., 346, 252, (4).
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Das Breviarium Romanum ist kein Werk eines einzelnen Autors, sondern das Ergebnis einer langen Entwicklung der lateinischen Liturgie und der Tradition des Heiligen Amts. Im Verlauf des Mittelalters wurden die vielen Sammlungen von Psalmen, Hymnen, Lesungen, Responsorien und Gebeten, die in den verschiedenen Stunden der Kanonik verwendet wurden, schrittweise zu kompakteren Büchern zusammengefasst, die hauptsächlich dem Klerus dienten. Nach dem Konzil von Trient erließ Papst Pius V. 1568 eine neue Ausgabe des Breviariums Romanum, die darauf abzielte, den Ablauf des Heiligen Amts in der lateinischen Kirche weitgehend zu vereinheitlichen. In den folgenden Jahrhunderten wurde der Text durch neue Festtage und Kalenderänderungen aktualisiert und angepasst, behielt aber die von der römischen Tradition festgelegte Grundstruktur bei. Die septuagésime Breviäre stellen somit eine direkte Zeugenschaft des täglichen Lebens des Klerus und der religiösen Praxis der frühen Neuzeit dar: Bücher, die mehrmals täglich konsultiert wurden und oft in besonders wertvolle Bindungen für die persönliche Nutzung geistlicher Würdenträger bestellt oder erworben wurden.
RARITÄT
Die septemzentens Breviari Romani sind an sich keine außergewöhnlich seltenen Bücher, aber hochwertigere Exemplare unterscheiden sich deutlich durch das Reichtum der materiellen Ausstattung. In diesem Fall resultiert das besondere Sammlerinteresse aus der Kombination aus rotem und schwarzem Druck, gravierten Gravuren, der eleganten Kalbslederbindung mit Golddekor, den Goldschnitten und der trocken geprägten Tasche. Noch signifikanter ist der Erhalt der Tasche, ein Zubehör, das im Laufe der Jahrhunderte leicht verloren ging. Das Überleben des Buches zusammen mit seiner Aufbewahrung verleiht dem Ganzen einen umfassenderen Charakter und ermöglicht es, es als authentisches septentrinisches liturgisches Objekt in seiner ursprünglichen Funktion zu schätzen.
Historische Bedeutung
Über Jahrhunderte regelte das Breviarium Romanum einen wesentlichen Teil des täglichen Lebens des katholischen Klerus. Die verschiedenen Stunden kanonischisierten durch Psalmen, Hymnen, Bibellesungen, patristische Texte und Gebete, und schufen einen Devotions‑Zyklus, der eng mit dem liturgischen Kalender verbunden war. Die saisonale Unterteilung ermöglichte es, die Größe der einzelnen Bände zu reduzieren und den Kleriker leichter bei der täglichen Ausführung zu begleiten. Die Pars Autumnalis dokumentiert damit materiell eine religiöse Praxis, die über Jahrhunderte die europäische Kultur prägte. Zugleich zeugt der Reichtum der Bindung davon, wie diese Bücher auch einen persönlichen und Repräsentationswert haben konnten: Gold, Kalbsleder, goldene Schnitte und die Tasche verwandelten einen alltäglichen Text in ein raffiniertes Objekt privater Andacht und buchkünstlerischer Kunst.
BIBLIOGRAPHY
ICCU – Servizio Bibliotecario Nazionale, Verzeichnisse der italienischen liturgischen Ausgaben des XVIII. Jahrhunderts.
De Marinis, Tammaro, Studien zur italienischen künstlerischen Einbandgestaltung.
Bibliographische Verzeichnisse, die dem Breviarium Romanum und der Geschichte der römisch-katholischen Liturgie gewidmet sind.
Studien zur religiösen und liturgischen Typografie des XVIII. Jahrhunderts.
