Römisches Reich Töpferware Fragment eines Gefäßes mit der Inschrift 'TI CLAVDI SOSISTRATI'






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Terrakotta-Vasenteil aus dem antiken Rom, 1. Jh. n. Chr., mit der Inschrift 'TI CLAVDI SOSISTRATI', guter Zustand, Maße 128 × 113 mm, erworben aus einer französischen Privatsammlung und mit Echtheitszertifikat sowie Exportlizenz.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
GEGENSTAND: Gefäßfragment mit Inschrift 'TI CLAVDI SOSISTRATI'
MATERIAL: Terrakotta
KULTUR: Römisch
PERIODE: 1. Jahrhundert n. Chr.
ABMESSUNGEN: 128 mm x 113 mm
ZUSTAND: Guter Zustand
HERKUNFT: Aus französischer Privatsammlung, vor den 1980er-Jahren erworben
Mit Echtheitszertifikat und Ausfuhrgenehmigung
Die Inschrift TI CLAVDI SOSISTRATI repräsentiert ein klassisches Beispiel eines römischen epigraphischen Kennzeichens, ausgeschrieben in vollem Latein als Tiberii Claudii Sosistrati (Bedeutung: »gehörend zu Tiberius Claudius Sosistratus«). Solche gestempelten oder eingeritzten Kennzeichnungen waren typisch für hochwertige Tafelmacher- oder Tischwarengeschirr, insbesondere römisches feines rotes Glanzporzellan wie Terra Sigillata oder italienische Arretinware, sowie Glasgefäße und Terrakotta-Amphoren. Der Name folgt der traditionellen römischen Tria nomina-Struktur — bestehend aus dem Praenomen Tiberius (abgekürzt TI), dem Nomen Claudius (CLAVDI) und dem griechisch abgeleiteten Cognomen Sosistratus (SOSISTRATI) —, was stark auf einen römischen Freigelassenen (libertus) oder Nachkommen eines solchen hindeutet, der in der Frühzeit des Prinzipats wahrscheinlich unter der julisch-claudischen Dynastie im 1. Jahrhundert n. Chr. ein erfolgreiches Keramik- oder Glaswerk (officina) betrieb.
Im Kontext der antiken Keramikproduktion dienten Werkstattstempel sowohl praktischen Handels- als auch Qualitätskontrollfunktionen in einer florierenden kaiserlichen Handelswirtschaft. Töpfer pressten Metall-, Holz- oder Tonstempel (sigilla) in die weiche Tonbasis oder auf den Rand eines Gefäßes, noch vor dem Brennen, hinterließen dabei eine klare Relief-Reliefabdruck, der die Werkstattbesitzerin bzw. den Meisterarbeiter für das Stück kennzeichnete. Die griechische Herkunft des Namens Sosistratus hebt die zentrale Rolle hervor, die qualifizierte griechische Handwerker in römischen Fertigungszentren spielten, etwa Arezzo in Etrurien oder Werkstätten entlang der Bucht von Neapel, die feine formgussgeprägte Tafeleierwaren für eine weit verbreitete Verteilung in Italien und den mediterranen Provinzen herstellten."
Der Verkäufer stellt sich vor
GEGENSTAND: Gefäßfragment mit Inschrift 'TI CLAVDI SOSISTRATI'
MATERIAL: Terrakotta
KULTUR: Römisch
PERIODE: 1. Jahrhundert n. Chr.
ABMESSUNGEN: 128 mm x 113 mm
ZUSTAND: Guter Zustand
HERKUNFT: Aus französischer Privatsammlung, vor den 1980er-Jahren erworben
Mit Echtheitszertifikat und Ausfuhrgenehmigung
Die Inschrift TI CLAVDI SOSISTRATI repräsentiert ein klassisches Beispiel eines römischen epigraphischen Kennzeichens, ausgeschrieben in vollem Latein als Tiberii Claudii Sosistrati (Bedeutung: »gehörend zu Tiberius Claudius Sosistratus«). Solche gestempelten oder eingeritzten Kennzeichnungen waren typisch für hochwertige Tafelmacher- oder Tischwarengeschirr, insbesondere römisches feines rotes Glanzporzellan wie Terra Sigillata oder italienische Arretinware, sowie Glasgefäße und Terrakotta-Amphoren. Der Name folgt der traditionellen römischen Tria nomina-Struktur — bestehend aus dem Praenomen Tiberius (abgekürzt TI), dem Nomen Claudius (CLAVDI) und dem griechisch abgeleiteten Cognomen Sosistratus (SOSISTRATI) —, was stark auf einen römischen Freigelassenen (libertus) oder Nachkommen eines solchen hindeutet, der in der Frühzeit des Prinzipats wahrscheinlich unter der julisch-claudischen Dynastie im 1. Jahrhundert n. Chr. ein erfolgreiches Keramik- oder Glaswerk (officina) betrieb.
Im Kontext der antiken Keramikproduktion dienten Werkstattstempel sowohl praktischen Handels- als auch Qualitätskontrollfunktionen in einer florierenden kaiserlichen Handelswirtschaft. Töpfer pressten Metall-, Holz- oder Tonstempel (sigilla) in die weiche Tonbasis oder auf den Rand eines Gefäßes, noch vor dem Brennen, hinterließen dabei eine klare Relief-Reliefabdruck, der die Werkstattbesitzerin bzw. den Meisterarbeiter für das Stück kennzeichnete. Die griechische Herkunft des Namens Sosistratus hebt die zentrale Rolle hervor, die qualifizierte griechische Handwerker in römischen Fertigungszentren spielten, etwa Arezzo in Etrurien oder Werkstätten entlang der Bucht von Neapel, die feine formgussgeprägte Tafeleierwaren für eine weit verbreitete Verteilung in Italien und den mediterranen Provinzen herstellten."
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Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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