Italienische Schule (XIX) - Ricamo di angelo con bambino - 72 cm






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Das Werk stellt eine zarte und hochwertige Stickerei dar, ausgeführt mit der Technik des Lang- und Kurzstichs auf feinem Maschengewebe, die einen Engel zeigt, der ein Kind in den Armen hält. Das Stück ist in einen eleganten goldenen Holzrahmen gefasst, mit floralen Motiven und Voluten, und auf der Rückseite, auf der Holzoberfläche, ist die Widmung der Künstlerin vermerkt. Das Werk stellt ein in familiärem Kontext ausgetauschtes Geschenk einer piemontesischen Adligen und Künstlerin, Marietta Tatti, an ihre Enkelin Lina im Jahr 1904 dar.
Stilistisch erinnert das dekorative Stickerei an den spätviktorianischen Geschmack der frühen 1900er Jahre, mit deutlichen Liberty-Art-Nouveau-Einflüssen (fließende, geschwungene Linien, große Betonung der Eleganz der Figur, sehr dekorative Komposition, Abwesenheit stärker religiöser Dramatik) und bildet ein hervorragendes Beispiel für borghese dekorative und devozionale Kunst der Belle Époque.
Der Attributionszeitpunkt ist eindeutig mit dem Datum der Widmung verknüpft, 1904 oder knapp davor.
Das Werk stammt aus einer Privatsammlung, im Besitz einer Familie des industriellen Bürgertums am Ende des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts mit Sitz in Piemont am Lago Maggiore.
Zustand: Der Zustand des Leinwandbildes, hinter Glas, ist sehr gut; der Rahmen weist einige Risse/Schäden auf.
Das Werk stellt eine zarte und hochwertige Stickerei dar, ausgeführt mit der Technik des Lang- und Kurzstichs auf feinem Maschengewebe, die einen Engel zeigt, der ein Kind in den Armen hält. Das Stück ist in einen eleganten goldenen Holzrahmen gefasst, mit floralen Motiven und Voluten, und auf der Rückseite, auf der Holzoberfläche, ist die Widmung der Künstlerin vermerkt. Das Werk stellt ein in familiärem Kontext ausgetauschtes Geschenk einer piemontesischen Adligen und Künstlerin, Marietta Tatti, an ihre Enkelin Lina im Jahr 1904 dar.
Stilistisch erinnert das dekorative Stickerei an den spätviktorianischen Geschmack der frühen 1900er Jahre, mit deutlichen Liberty-Art-Nouveau-Einflüssen (fließende, geschwungene Linien, große Betonung der Eleganz der Figur, sehr dekorative Komposition, Abwesenheit stärker religiöser Dramatik) und bildet ein hervorragendes Beispiel für borghese dekorative und devozionale Kunst der Belle Époque.
Der Attributionszeitpunkt ist eindeutig mit dem Datum der Widmung verknüpft, 1904 oder knapp davor.
Das Werk stammt aus einer Privatsammlung, im Besitz einer Familie des industriellen Bürgertums am Ende des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts mit Sitz in Piemont am Lago Maggiore.
Zustand: Der Zustand des Leinwandbildes, hinter Glas, ist sehr gut; der Rahmen weist einige Risse/Schäden auf.
