119g Schwarz-Pinker Rhodonit Skull – Orlez, der Adlerstein des Urals 5,1 x 3,9 x 3,3cm Schädel- 119 g





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Rhodonit-Schädel aus Russland, Ural-Origin, von Hand geschnitzt und komplett poliert, Gewicht 119 g, Maße 5,1 x 3,9 x 3,3 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein samtiges Erdbeerpink, tief und ruhig, und darüber ein schwarzes Geäst: Adern, die sich verzweigen, umlenken und wieder zusammenfinden, labyrinthisch über Stirn, Schläfe und Wange gelegt. Dazwischen vermittelt ein warmer brauner Unterton, der dem Kontrast die Härte nimmt und beiden Seiten einen Übergang gibt. Er ist der sichtbar gewordene Vorgang selbst: Die schwarze Zeichnung gehört nicht zum ursprünglichen Kristall, sondern entsteht später, wenn Mangan entlang von Rissflächen oxidiert und sich als sekundäres Manganoxid absetzt. Wo diese Phase in den rosafarbenen Wirt hineindiffundiert ist, bildet sich der bräunliche Saum – eine geologische Bewegung, mitten im Übergang stehengeblieben.
Die Geschichte dieses Materials beginnt in den 1790er-Jahren im russischen Ural. Die dortige Bevölkerung nannte den Stein Orlez, Adlerstein, weil man beobachtet hatte, dass Adler kleine Bruchstücke davon in ihre Horste trugen. Man las darin eine Absicht: Der Vogel bringt den Stein zu seinen Jungen, damit er sie behüte. Bald legte man kleine Rhodonitstücke in die Wiegen der Neugeborenen; später gab man sie Reisenden mit auf den Weg. Erst 1819 erhielt das Mineral seinen wissenschaftlichen Namen, nach dem griechischen „rhodon", Rose – der ältere Name aber blieb an ihm haften, und mit ihm die Vorstellung von einem Stein, der über etwas wacht, das noch nicht fliegen kann.
Als Skull findet das eine stimmige Form. Der Schädel ist klar herausgearbeitet, mit deutlich modellierten Augenhöhlen, sauber gezeichneter Zahnreihe und einem seidigen Polierglanz, der die dunklen Adern glasig aufscheinen lässt. Frontal legt sich das Geäst über das Gesicht wie ein Muster, das der Stein längst in sich trug und dem der Schnitzer nur eine Gestalt gegeben hat; von der Seite dominiert das große, ungestörte Rosa der Kalotte. Mit einer Mohshärte von 5,5 bis 6,5 ist das Material robust genug, um in die Hand genommen zu werden, ohne seinen Glanz zu verlieren.
Material: Rhodonit (Mangan-Inosilikat, Pyroxenoid-Gruppe) mit sekundären Manganoxid-Adern
Gewicht: 119 g
Maße: 5,1 x 3,9 x 3,3 cm
Farbe: samtiges Erdbeerpink mit schwarzer Aderung und warmbraunen Übergangszonen
Bearbeitung: von Hand geschnitzt, allseitig poliert
Besonderheiten: ausgeprägt dendritisch-labyrinthische Manganoxid-Zeichnung über die gesamte Oberfläche; braune Diffusionssäume entlang der Aderränder als Übergangszone zwischen Rhodonit und Oxidphase
Herkunft: Russland
Der Verkäufer stellt sich vor
Ein samtiges Erdbeerpink, tief und ruhig, und darüber ein schwarzes Geäst: Adern, die sich verzweigen, umlenken und wieder zusammenfinden, labyrinthisch über Stirn, Schläfe und Wange gelegt. Dazwischen vermittelt ein warmer brauner Unterton, der dem Kontrast die Härte nimmt und beiden Seiten einen Übergang gibt. Er ist der sichtbar gewordene Vorgang selbst: Die schwarze Zeichnung gehört nicht zum ursprünglichen Kristall, sondern entsteht später, wenn Mangan entlang von Rissflächen oxidiert und sich als sekundäres Manganoxid absetzt. Wo diese Phase in den rosafarbenen Wirt hineindiffundiert ist, bildet sich der bräunliche Saum – eine geologische Bewegung, mitten im Übergang stehengeblieben.
Die Geschichte dieses Materials beginnt in den 1790er-Jahren im russischen Ural. Die dortige Bevölkerung nannte den Stein Orlez, Adlerstein, weil man beobachtet hatte, dass Adler kleine Bruchstücke davon in ihre Horste trugen. Man las darin eine Absicht: Der Vogel bringt den Stein zu seinen Jungen, damit er sie behüte. Bald legte man kleine Rhodonitstücke in die Wiegen der Neugeborenen; später gab man sie Reisenden mit auf den Weg. Erst 1819 erhielt das Mineral seinen wissenschaftlichen Namen, nach dem griechischen „rhodon", Rose – der ältere Name aber blieb an ihm haften, und mit ihm die Vorstellung von einem Stein, der über etwas wacht, das noch nicht fliegen kann.
Als Skull findet das eine stimmige Form. Der Schädel ist klar herausgearbeitet, mit deutlich modellierten Augenhöhlen, sauber gezeichneter Zahnreihe und einem seidigen Polierglanz, der die dunklen Adern glasig aufscheinen lässt. Frontal legt sich das Geäst über das Gesicht wie ein Muster, das der Stein längst in sich trug und dem der Schnitzer nur eine Gestalt gegeben hat; von der Seite dominiert das große, ungestörte Rosa der Kalotte. Mit einer Mohshärte von 5,5 bis 6,5 ist das Material robust genug, um in die Hand genommen zu werden, ohne seinen Glanz zu verlieren.
Material: Rhodonit (Mangan-Inosilikat, Pyroxenoid-Gruppe) mit sekundären Manganoxid-Adern
Gewicht: 119 g
Maße: 5,1 x 3,9 x 3,3 cm
Farbe: samtiges Erdbeerpink mit schwarzer Aderung und warmbraunen Übergangszonen
Bearbeitung: von Hand geschnitzt, allseitig poliert
Besonderheiten: ausgeprägt dendritisch-labyrinthische Manganoxid-Zeichnung über die gesamte Oberfläche; braune Diffusionssäume entlang der Aderränder als Übergangszone zwischen Rhodonit und Oxidphase
Herkunft: Russland

