Thomas van Loon - away

06
Tage
03
Stunden
15
Minuten
42
Sekunden
Startgebot
€ 1
Ohne mindestpreis
Maurizio Buquicchio
Experte
Von Maurizio Buquicchio ausgewählt

Verfügt über einen Masterabschluss in Film- und visuellen Künsten; erfahrener Kurator, Autor und Forscher.

Galerieschätzung  € 2.000 - € 2.400
Es wurden keine Gebote abgegeben

Käuferschutz auf Catawiki

Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen

Trustpilot 4.4 | 139133 Bewertungen

Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.

Thomas van Loon präsentiert away, eine moderne Skulptur aus Harz und Holz in Gold- und Brauntönen, Maße 20 cm Breite, 45 cm Höhe, 20 cm Tiefe, Gewicht 1 kg, handgesigneert, aus den Niederlanden, in gutem Zustand.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Thomas van Loon (°1994)

ist ein niederländischer bildender Künstler, der in den Niederlanden wohnt und arbeitet. Seine Praxis bewegt sich deutlich außerhalb der Grenzen der klassischen Bildhauerkunst. Obwohl seine Arbeiten oft skulptural erscheinen, entstehen sie aus einem hybriden Prozess, in dem analoge Handlungen, experimentelle Materialien und zeitgenössische Techniken zusammenkommen.

In seiner Arbeit untersucht Van Loon die menschliche Figur als Träger innerer Spannungen, Verletzlichkeit und Stille. Die Figur fungiert nicht als anatomischer Ausgangspunkt, sondern als konzeptionelle und physische Kondensation mentaler und körperlicher Zustände. Seine Skulpturen befinden sich am Schnittpunkt von Figuration und Abstraktion und zeichnen sich durch eine schlichte, konzentrierte Formensprache aus.

Van Loon arbeitet mit einem breiten Spektrum an Materialien und Techniken, darunter Gips, Textil, Holz, synthetische Träger, digitale Vorbereitung und gemischte Medien. Neue Technologien und zeitgenössische Herstellungsprozesse werden nicht um ihrer selbst willen eingesetzt, sondern als Mittel, um Form zu geben an zerbrechliche, körperliche Anwesenheit. Traditionelle manuelle Eingriffe gehen mühelos mit zeitgenössischen Techniken einher; das Werk ist ebenso konstruiert wie geformt.

Die Haut seiner Skulpturen ist niemals glatt oder fertiggestellt. Sie trägt Spuren von Bearbeitung, Bruchstellen, Einschnitten und Mehrschichtigkeit. Diese sichtbaren Eingriffe verweisen auf Zeit, Gedächtnis und körperliche Erfahrung. Die Oberfläche fungiert als Träger von Geschichte, in der Kontrolle und Zufall sich abwechseln.

Im Zentrum von Van Loons oeuvre steht der Mensch als zerbrechliches und begrenztes Wesen. Figuren sind oft eingeschlossen, umhüllt oder teilweise ihrem eigenen Körper entrückt. Diese Umhüllung ist kein Bild von Gewalt, sondern eine Metapher für innere Einschränkung, Stille und Introspektion. Sein Werk balanciert zwischen Spannung und Hingabe, zwischen Festhalten und Loslassen.

Der Kopf spielt eine wiederkehrende Rolle und wird regelmäßig erkennbar oder konzentriert ausgearbeitet, während sich der Körper in abstrakte Volumen, Konstruktionen oder textile Strukturen auflöst. Diese Spannung betont die Kluft zwischen Denken und Fühlen, zwischen Identität und Körperlichkeit, zwischen Kontrolle und Verletzlichkeit.

Van Loon arbeitet langsam und mit großer Sorgfalt. Sein Atelier ist kein Produktionsraum, sondern ein Ort der Forschung, Wiederholung und Reflexion. Werke entstehen über längere Zeit hinweg durch einen Prozess des Hinzufügens, Entfernens und Neuinterpretierens. Zufall erhält Raum, wird aber immer wieder hinterfragt und korrigiert.

Seine Skulpturen sind nicht narrativ, sondern existent. Sie fordern Ruhe und eine langanhaltende Beobachtung. In einer Zeit visueller Überfülle wählt Van Loon bewusst Begrenzung, Konzentration und Verzögerung. Die Werke fungieren nicht nur als Objekte, sondern als physische Gegenwärtigkeit im Raum — fast wie stille Körper oder stille Zeugen.

Entwicklung und Anerkennung

Seit Beginn seiner professionellen Praxis erhält Thomas van Loon zunehmende Aufmerksamkeit im zeitgenössischen Kunstkontext. Seine Arbeiten werden geschätzt für ihre inhaltliche Konsistenz, materialseitige Sensibilität und einen zeitgenössischen Ansatz skulpturaler Form. Kritiker loben seine Fähigkeit, mit minimalen Mitteln eine maximale physische und emotionale Intensität hervorzurufen.

Thomas van Loon vertieft seine Praxis weiterhin rund um die menschliche Figur und die Spannung zwischen Körper, Technologie und innerer Wahrnehmung. Seine Arbeiten bilden eine stille, aber kraftvolle Gegenstimme zur zeitgenössischen bildenden Kunst — eine Einladung zu Aufmerksamkeit, körperlichem Bewusstsein und Verzögerung.

Thomas van Loon (°1994)

ist ein niederländischer bildender Künstler, der in den Niederlanden wohnt und arbeitet. Seine Praxis bewegt sich deutlich außerhalb der Grenzen der klassischen Bildhauerkunst. Obwohl seine Arbeiten oft skulptural erscheinen, entstehen sie aus einem hybriden Prozess, in dem analoge Handlungen, experimentelle Materialien und zeitgenössische Techniken zusammenkommen.

In seiner Arbeit untersucht Van Loon die menschliche Figur als Träger innerer Spannungen, Verletzlichkeit und Stille. Die Figur fungiert nicht als anatomischer Ausgangspunkt, sondern als konzeptionelle und physische Kondensation mentaler und körperlicher Zustände. Seine Skulpturen befinden sich am Schnittpunkt von Figuration und Abstraktion und zeichnen sich durch eine schlichte, konzentrierte Formensprache aus.

Van Loon arbeitet mit einem breiten Spektrum an Materialien und Techniken, darunter Gips, Textil, Holz, synthetische Träger, digitale Vorbereitung und gemischte Medien. Neue Technologien und zeitgenössische Herstellungsprozesse werden nicht um ihrer selbst willen eingesetzt, sondern als Mittel, um Form zu geben an zerbrechliche, körperliche Anwesenheit. Traditionelle manuelle Eingriffe gehen mühelos mit zeitgenössischen Techniken einher; das Werk ist ebenso konstruiert wie geformt.

Die Haut seiner Skulpturen ist niemals glatt oder fertiggestellt. Sie trägt Spuren von Bearbeitung, Bruchstellen, Einschnitten und Mehrschichtigkeit. Diese sichtbaren Eingriffe verweisen auf Zeit, Gedächtnis und körperliche Erfahrung. Die Oberfläche fungiert als Träger von Geschichte, in der Kontrolle und Zufall sich abwechseln.

Im Zentrum von Van Loons oeuvre steht der Mensch als zerbrechliches und begrenztes Wesen. Figuren sind oft eingeschlossen, umhüllt oder teilweise ihrem eigenen Körper entrückt. Diese Umhüllung ist kein Bild von Gewalt, sondern eine Metapher für innere Einschränkung, Stille und Introspektion. Sein Werk balanciert zwischen Spannung und Hingabe, zwischen Festhalten und Loslassen.

Der Kopf spielt eine wiederkehrende Rolle und wird regelmäßig erkennbar oder konzentriert ausgearbeitet, während sich der Körper in abstrakte Volumen, Konstruktionen oder textile Strukturen auflöst. Diese Spannung betont die Kluft zwischen Denken und Fühlen, zwischen Identität und Körperlichkeit, zwischen Kontrolle und Verletzlichkeit.

Van Loon arbeitet langsam und mit großer Sorgfalt. Sein Atelier ist kein Produktionsraum, sondern ein Ort der Forschung, Wiederholung und Reflexion. Werke entstehen über längere Zeit hinweg durch einen Prozess des Hinzufügens, Entfernens und Neuinterpretierens. Zufall erhält Raum, wird aber immer wieder hinterfragt und korrigiert.

Seine Skulpturen sind nicht narrativ, sondern existent. Sie fordern Ruhe und eine langanhaltende Beobachtung. In einer Zeit visueller Überfülle wählt Van Loon bewusst Begrenzung, Konzentration und Verzögerung. Die Werke fungieren nicht nur als Objekte, sondern als physische Gegenwärtigkeit im Raum — fast wie stille Körper oder stille Zeugen.

Entwicklung und Anerkennung

Seit Beginn seiner professionellen Praxis erhält Thomas van Loon zunehmende Aufmerksamkeit im zeitgenössischen Kunstkontext. Seine Arbeiten werden geschätzt für ihre inhaltliche Konsistenz, materialseitige Sensibilität und einen zeitgenössischen Ansatz skulpturaler Form. Kritiker loben seine Fähigkeit, mit minimalen Mitteln eine maximale physische und emotionale Intensität hervorzurufen.

Thomas van Loon vertieft seine Praxis weiterhin rund um die menschliche Figur und die Spannung zwischen Körper, Technologie und innerer Wahrnehmung. Seine Arbeiten bilden eine stille, aber kraftvolle Gegenstimme zur zeitgenössischen bildenden Kunst — eine Einladung zu Aufmerksamkeit, körperlichem Bewusstsein und Verzögerung.

Details

Epoche
Nach 2000
Herkunftsland
Niederlande
Stil
Zeitgenössisch
Material
Harz, Holz
Künstler
Thomas van Loon
Titel des Kunstwerks
away
Signatur
Handsigniert
Farbe
Braun, Gold
Zustand
Guter Zustand
Höhe
45 cm
Breite
20 cm
Tiefe
20 cm
Gewicht
1 kg
Verkauft von
NiederlandeVerifiziert
3316
Verkaufte Objekte
95,73 %
pro

Ähnliche Objekte

Für Sie aus der Kategorie

Moderne und zeitgenössische Kunst