N.Gruchii - De Comitiis Romanorum - 1559






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De Comitiis Romanorum von Nicolai Gruchii Rotomagensis, venezianische Ausgabe 1559, Pergamentband, Lateinisch, 300 Seiten, 15 × 9 cm, signiert, guter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Hochverehrte Herren Nicolai Gruchii Rotomagensis,
De Comitiis Romanorum Libri Tres.
Seinerseits gehört zu dem Verzeichnis der memorabilium Dinge und Wörter eine außerordentlich gründliche und genaue Abhandlung.
Venetien, bei Franciscum Bindonum, 1559.
Venezianische Ausgabe (zweite, nach der Pariser Erstauflage von 1555 bei Vascosan) dieses wichtigen humanistischen Traktats über die römischen Versammlungen, Werk des Sprachwissenschaftlers und Gelehrten Nicolas de Grouchy (Nicolaus Gruchius, Rouen ca. 1510 – La Rochelle 1572).
Grouchy, Professor am Collège de Guyenne, gehörte zu den Lehrern Michel de Montaignes, der ihn ausdrücklich in den Essais (I, 26) gerade wegen dieses Werkes zitiert.
Der Band, dreibändig, gehört zu den ersten und systematischten Renaissance-Studien über die Volksversammlungen der römischen Republik (comitia centuriata, tributa und curiata): Organisation, Wahlverfahren, Wahl der Magistrate, Verhältnis zwischen Volk, Senat und Macht. Er gehört zu der blühenden antiquarischen Strömung des 16. Jahrhunderts, die sich den römischen Institutionen widmet, und war Gegenstand von Debatten mit Carlo Sigonio. Abgerundet durch ein reiches und genaues Verzeichnis der memorabilium Dinge und Wörter.
Format in-8 klein (ca. 15 × 9 cm); 272 Seiten, (56). Zeitgenössische oder wenig spätere Pergamentbindung, Rücken mit handschriftlichem Titel «Nicol. Gruchi. 15.» und Emblem.
Exemplar vollständig, mit Vorderdeckel verziertem Druckzeichen (Auge in einer Krone aus Blattwerk mit Schlange und Hand), silografischen Initialen und Kopfsignet.
Provenienz: handschriftliche Besitzmarke «Francisci Antonij Coriolani Neritonensis» (Francesco Antonio Coriolano aus Nardò/Neretum).
Werk von Rang in der Geschichtsschreibung und der Cinquecento-Antiquaristik, heute noch für das Studium der römischen republikanischen Institutionen konsultiert. Die venezianische Ausgabe von 1559 ist auf dem Antiquariatsmarkt eher selten (weniger häufig als die pariser Erstauflage) und sowohl von Sammlern italienischer Cinquecentine als auch von Gelehrten der Verfassungs- und rechtshumanistischen Politik gefragt.
Der Exemplare hat den typischen Charme der Pergamenteinbände der Epoche und eine belegte italienische Provenienz aus dem XVII. Jahrhundert.
Hochverehrte Herren Nicolai Gruchii Rotomagensis,
De Comitiis Romanorum Libri Tres.
Seinerseits gehört zu dem Verzeichnis der memorabilium Dinge und Wörter eine außerordentlich gründliche und genaue Abhandlung.
Venetien, bei Franciscum Bindonum, 1559.
Venezianische Ausgabe (zweite, nach der Pariser Erstauflage von 1555 bei Vascosan) dieses wichtigen humanistischen Traktats über die römischen Versammlungen, Werk des Sprachwissenschaftlers und Gelehrten Nicolas de Grouchy (Nicolaus Gruchius, Rouen ca. 1510 – La Rochelle 1572).
Grouchy, Professor am Collège de Guyenne, gehörte zu den Lehrern Michel de Montaignes, der ihn ausdrücklich in den Essais (I, 26) gerade wegen dieses Werkes zitiert.
Der Band, dreibändig, gehört zu den ersten und systematischten Renaissance-Studien über die Volksversammlungen der römischen Republik (comitia centuriata, tributa und curiata): Organisation, Wahlverfahren, Wahl der Magistrate, Verhältnis zwischen Volk, Senat und Macht. Er gehört zu der blühenden antiquarischen Strömung des 16. Jahrhunderts, die sich den römischen Institutionen widmet, und war Gegenstand von Debatten mit Carlo Sigonio. Abgerundet durch ein reiches und genaues Verzeichnis der memorabilium Dinge und Wörter.
Format in-8 klein (ca. 15 × 9 cm); 272 Seiten, (56). Zeitgenössische oder wenig spätere Pergamentbindung, Rücken mit handschriftlichem Titel «Nicol. Gruchi. 15.» und Emblem.
Exemplar vollständig, mit Vorderdeckel verziertem Druckzeichen (Auge in einer Krone aus Blattwerk mit Schlange und Hand), silografischen Initialen und Kopfsignet.
Provenienz: handschriftliche Besitzmarke «Francisci Antonij Coriolani Neritonensis» (Francesco Antonio Coriolano aus Nardò/Neretum).
Werk von Rang in der Geschichtsschreibung und der Cinquecento-Antiquaristik, heute noch für das Studium der römischen republikanischen Institutionen konsultiert. Die venezianische Ausgabe von 1559 ist auf dem Antiquariatsmarkt eher selten (weniger häufig als die pariser Erstauflage) und sowohl von Sammlern italienischer Cinquecentine als auch von Gelehrten der Verfassungs- und rechtshumanistischen Politik gefragt.
Der Exemplare hat den typischen Charme der Pergamenteinbände der Epoche und eine belegte italienische Provenienz aus dem XVII. Jahrhundert.
