Maskerade der Freude - Baule - Elfenbeinküste






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Masque de réjouissance, Baoulé Holzmaske aus Côte d'Ivoire, Abmessungen 360 × 170 × 125 mm, Zustand: gut.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Elfenbeinküste
Baoulé
Holz
Höhe: 360 mm
Breite: 170 mm
Tiefe: 125 mm
1. Zuschreibung und Herkunft
Angesichts der sichtbaren stilistischen Merkmale kann diese Maske mit großer Wahrscheinlichkeit der Baoulé‑Volk im Zentrum der Elfenbeinküste zugeordnet werden. Sie gehört zur Familie der zoomorph anthropomorph geformten Masken, bei denen ein idealisiertes Humangesicht mit tierischen Attributen verbunden ist. Die zwei kraftvollen, am Scheitel stehenden Hörner erinnern sehr wahrscheinlich an einen Bullen oder eine Antilope, Tieren, die in den Akan-Traditionen eine starke symbolische Bedeutung haben. Diese Maskenart ist deutlich seltener als die berühmten Mblo‑Masken, die einen menschlichen Charakter darstellen, und zeugt von einer rituellen Tradition, in der tierische Eigenschaften in das Bild des Menschen integriert werden.
2. Allgemeine Beschreibung
Die Maske hat eine Höhe von 36 cm und ist aus dichtem Holz geschnitzt, das eine schöne dunkelbraune Patina aufweist, die heute durch die Zeit und die Handhabung leicht satiniert wirkt. Das Gesicht ist oval, ausgewogen und sorgfältig modelliert. Die mandelförmigen Augen sind unter mächtigen Augenbrauenwülsten tief vertieft geschnitzt, während Nase und nach vorne vorstehender Mund die eleganten Proportionen wahren, die der Baoulé‑Schnitzkunst eigen sind. Die beiden zylindrischen Hörner, nach vorn gebogen, dominieren die Komposition und bilden das spektakulärste Element des Werkes.
3. Die stilistischen Baoulé‑Merkmale
Mehrere Elemente weisen deutlich auf eine Baoulé‑Produktion hin. Die Suche nach Symmetrie ist permanent, die Volumen harmonisch. Die Stirn‑ und Wangschnitzer sind dezent aber präzise als kleine geometrische Reliefs gearbeitet. Die Ohren sind stilisiert, ohne Übertreibung, entsprechend dem Baoulé‑Kanon. Das Gesicht behält einen ruhigen, fast meditativ wirkenden Ausdruck, trotz der Hörner, die eine übernatürliche Dimension einführen. Diese Verbindung aus menschlicher Sanftheit und tierischer Kraft ist eine häufige Eigenschaft der elaboriertesten Baoulé‑Rituelskulpturen.
4. Die zoomorphen Attribute
Hörner nehmen eine wesentliche Rolle in der symbolischen Lesart der Maske ein. Die vertikale Ausprägung zieht unverzüglich den Blick auf sich und verwandelt ein menschliches Gesicht in ein hybrides Wesen. Bei den Baoulé symbolisieren Bulle und bestimmte Antilopen Stärke, Ausdauer, Fruchtbarkeit, landwirtschaftlichen Reichtum und den Schutz des Territoriums. Die Hörner werden auch als Behälter spiritueller Kraft wahrgenommen. Ihre nach vorn gerichtete Orientierung deutet auf eine beherrschte Energie hin, nicht auf eine aggressive Haltung.
5. Die Scarifikationen
Die sichtbaren Scarifikationen auf Stirn, Schläfen und Wangen gehören zum baoulé‑kosmischen Dekor. Sie sind nicht nur ornamental; sie beziehen sich auch auf Identität, Adel, Reife und ideale Schönheit. Ihr geringer Relief zeigt, dass der Bildhauer eher Eleganz als demonstrativen Effekt suchte. Sie tragen zur Gesamta Balance der Komposition bei, ohne die Sanftheit der Volumen zu brechen.
6. Rituelle Funktion
Diese Maske war dazu bestimmt, bei traditionellen Zeremonien getragen zu werden. Die auf dem Rand sichtbaren Durchbrüche dienten dazu, ein Geflechtkostüm aus Pflanzenfasern zu befestigen, das gelegentlich durch Stoffe oder Raphia ergänzt wurde. Wenn der Tänzer vollständig gekleidet war, verschwand er unter dem Kostüm und wurde nicht mehr als Individuum identifiziert. Er wurde zur Inkarnation einer spirituellen Gegenwart, die zum Wohl der Gemeinschaft eingreift.
7. Gebrauch in Zeremonien
Baoulé‑zoomorphe Masken wurden bei verschiedenen rituellen Veranstaltungen verwendet: Dorffeste, landwirtschaftliche Feiern, Zeremonien zum Wohlstand, Schutzrituale oder Ereignisse, die die Gruppenzusammengehörigkeit markieren. Die Tänze stellten die Begegnung zwischen der sichtbaren Welt der Menschen und der Welt der unsichtbaren Kräfte dar. Die Maske stellte kein Tier im naturgetreuen Sinn dar, sondern die Konzentration jener Qualitäten, die dieses Tier verkörperte.
8. Symbolische Funktion
Die Verbindung eines idealisierten menschlichen Gesichts mit tierischen Hörnern drückt das Zusammenkommen zweier komplementärer Dimensionen aus. Das menschliche Gesicht repräsentiert Intelligenz, Selbstbeherrschung und soziale Ordnung. Die Hörner symbolisieren Kraft, Vitalität, Fruchtbarkeit und die Fähigkeit, die Gemeinschaft zu schützen. Gemeinsam illustrieren sie ein Ideal von Führer oder Ahnen, der sowohl menschliche Qualitäten als auch die Kräfte der Natur besitzt.
9. Technische Analyse
Die Skulptur zeigt eine hochwertige Verarbeitung. Die Oberflächen wurden nach dem Schnitzen sorgfältig poliert. Die Volumen sind durchgängig, und die Übergänge zwischen den verschiedenen Gesichtsbereichen sind besonders fließend. Die dekorativen Reliefs wurden präzise ohne ornamental überladene Details umgesetzt. Das Innere weist regelmäßige Hobelscharten (Herminetten) auf, typisch für traditionelles Handwerk. Die alten Durchbrüche zur Befestigung des Kostüms stimmen mit einer rituellen Nutzung überein.
10. Patinakanalyse
Die Patina weist Indizien auf, die auf einen alten Gebrauch hindeuten. Die hervorstehenden Reliefs zeigen natürlichen Verschleiß, während die Vertiefungen dunklere Ablagerungen bewahren. Das Innere der Maske zeigt eine durch den wiederholten Kontakt mit dem Gesicht des Trägers bedingte Politur sowie eine gleichmäßige Farbgebung. Kleine Materialverluste an den Enden der Hörner und Reliefs entsprechen normaler Abnutzung bei einem Objekt, das längere Manipulation erlebt hat.
11. Erhaltungszustand
Das Werk ist insgesamt gut erhalten. Es lassen sich einige kleine Stöße, Oberflächengratungen, leichte Patinaverluste und Holzrisse, besonders im Inneren, feststellen. Diese Veränderungen sind bei alten afrikanischen Skulpturen üblich und beeinträchtigen die allgemeine Stabilität des Maskenobjekts nicht. Die Befestigungselemente am Rand sind noch gut lesbar.
12. Stellung in der Baoulé‑Kunst
Diese Maske illustriert eine relativ seltene Kategorie der Baoulé‑Schnitzkunst. Während Mblo‑Masken die ideale Schönheit eines menschlichen Charakters betonen, entwickeln zoomorph geformte Masken eine komplexere Ikonografie, in der die Qualitäten eines angestammten Tieres die menschlichen Tugenden verstärken. Sie zeugen von der reichen Palette der baoulé‑Kunst und der Vielfalt ihrer rituellen Funktionen.
13. Fazit
Diese 36 cm Maske ist ein schönes Beispiel einer Baoulé‑zoomorph anthropisierten Maske. Durch die Kombination eines ruhigen menschlichen Gesichts und kraftvoller tierischer Hörner evozierend sie Stärke, Schutz, Fruchtbarkeit und spirituelle Autorität. Ihre ausgewogene Schnitzerei, die Feinheit der Scarifikationen, die Qualität der Patina und die sichtbaren Spuren des Befestigungssystems sprechen alle für ein Werk, das für einen traditionellen rituellen Gebrauch geschaffen wurde. Weniger bekannt als die Mblo‑Masken nehmen diese hybriden Masken einen wichtigen Platz in der baoulé‑Kunst ein, indem sie die enge Beziehung zwischen Mensch, Ahnen und den symbolischen Kräften der Natur veranschaulichen.
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Máscara de estatua de galería de arte africano
Der Verkäufer stellt sich vor
Elfenbeinküste
Baoulé
Holz
Höhe: 360 mm
Breite: 170 mm
Tiefe: 125 mm
1. Zuschreibung und Herkunft
Angesichts der sichtbaren stilistischen Merkmale kann diese Maske mit großer Wahrscheinlichkeit der Baoulé‑Volk im Zentrum der Elfenbeinküste zugeordnet werden. Sie gehört zur Familie der zoomorph anthropomorph geformten Masken, bei denen ein idealisiertes Humangesicht mit tierischen Attributen verbunden ist. Die zwei kraftvollen, am Scheitel stehenden Hörner erinnern sehr wahrscheinlich an einen Bullen oder eine Antilope, Tieren, die in den Akan-Traditionen eine starke symbolische Bedeutung haben. Diese Maskenart ist deutlich seltener als die berühmten Mblo‑Masken, die einen menschlichen Charakter darstellen, und zeugt von einer rituellen Tradition, in der tierische Eigenschaften in das Bild des Menschen integriert werden.
2. Allgemeine Beschreibung
Die Maske hat eine Höhe von 36 cm und ist aus dichtem Holz geschnitzt, das eine schöne dunkelbraune Patina aufweist, die heute durch die Zeit und die Handhabung leicht satiniert wirkt. Das Gesicht ist oval, ausgewogen und sorgfältig modelliert. Die mandelförmigen Augen sind unter mächtigen Augenbrauenwülsten tief vertieft geschnitzt, während Nase und nach vorne vorstehender Mund die eleganten Proportionen wahren, die der Baoulé‑Schnitzkunst eigen sind. Die beiden zylindrischen Hörner, nach vorn gebogen, dominieren die Komposition und bilden das spektakulärste Element des Werkes.
3. Die stilistischen Baoulé‑Merkmale
Mehrere Elemente weisen deutlich auf eine Baoulé‑Produktion hin. Die Suche nach Symmetrie ist permanent, die Volumen harmonisch. Die Stirn‑ und Wangschnitzer sind dezent aber präzise als kleine geometrische Reliefs gearbeitet. Die Ohren sind stilisiert, ohne Übertreibung, entsprechend dem Baoulé‑Kanon. Das Gesicht behält einen ruhigen, fast meditativ wirkenden Ausdruck, trotz der Hörner, die eine übernatürliche Dimension einführen. Diese Verbindung aus menschlicher Sanftheit und tierischer Kraft ist eine häufige Eigenschaft der elaboriertesten Baoulé‑Rituelskulpturen.
4. Die zoomorphen Attribute
Hörner nehmen eine wesentliche Rolle in der symbolischen Lesart der Maske ein. Die vertikale Ausprägung zieht unverzüglich den Blick auf sich und verwandelt ein menschliches Gesicht in ein hybrides Wesen. Bei den Baoulé symbolisieren Bulle und bestimmte Antilopen Stärke, Ausdauer, Fruchtbarkeit, landwirtschaftlichen Reichtum und den Schutz des Territoriums. Die Hörner werden auch als Behälter spiritueller Kraft wahrgenommen. Ihre nach vorn gerichtete Orientierung deutet auf eine beherrschte Energie hin, nicht auf eine aggressive Haltung.
5. Die Scarifikationen
Die sichtbaren Scarifikationen auf Stirn, Schläfen und Wangen gehören zum baoulé‑kosmischen Dekor. Sie sind nicht nur ornamental; sie beziehen sich auch auf Identität, Adel, Reife und ideale Schönheit. Ihr geringer Relief zeigt, dass der Bildhauer eher Eleganz als demonstrativen Effekt suchte. Sie tragen zur Gesamta Balance der Komposition bei, ohne die Sanftheit der Volumen zu brechen.
6. Rituelle Funktion
Diese Maske war dazu bestimmt, bei traditionellen Zeremonien getragen zu werden. Die auf dem Rand sichtbaren Durchbrüche dienten dazu, ein Geflechtkostüm aus Pflanzenfasern zu befestigen, das gelegentlich durch Stoffe oder Raphia ergänzt wurde. Wenn der Tänzer vollständig gekleidet war, verschwand er unter dem Kostüm und wurde nicht mehr als Individuum identifiziert. Er wurde zur Inkarnation einer spirituellen Gegenwart, die zum Wohl der Gemeinschaft eingreift.
7. Gebrauch in Zeremonien
Baoulé‑zoomorphe Masken wurden bei verschiedenen rituellen Veranstaltungen verwendet: Dorffeste, landwirtschaftliche Feiern, Zeremonien zum Wohlstand, Schutzrituale oder Ereignisse, die die Gruppenzusammengehörigkeit markieren. Die Tänze stellten die Begegnung zwischen der sichtbaren Welt der Menschen und der Welt der unsichtbaren Kräfte dar. Die Maske stellte kein Tier im naturgetreuen Sinn dar, sondern die Konzentration jener Qualitäten, die dieses Tier verkörperte.
8. Symbolische Funktion
Die Verbindung eines idealisierten menschlichen Gesichts mit tierischen Hörnern drückt das Zusammenkommen zweier komplementärer Dimensionen aus. Das menschliche Gesicht repräsentiert Intelligenz, Selbstbeherrschung und soziale Ordnung. Die Hörner symbolisieren Kraft, Vitalität, Fruchtbarkeit und die Fähigkeit, die Gemeinschaft zu schützen. Gemeinsam illustrieren sie ein Ideal von Führer oder Ahnen, der sowohl menschliche Qualitäten als auch die Kräfte der Natur besitzt.
9. Technische Analyse
Die Skulptur zeigt eine hochwertige Verarbeitung. Die Oberflächen wurden nach dem Schnitzen sorgfältig poliert. Die Volumen sind durchgängig, und die Übergänge zwischen den verschiedenen Gesichtsbereichen sind besonders fließend. Die dekorativen Reliefs wurden präzise ohne ornamental überladene Details umgesetzt. Das Innere weist regelmäßige Hobelscharten (Herminetten) auf, typisch für traditionelles Handwerk. Die alten Durchbrüche zur Befestigung des Kostüms stimmen mit einer rituellen Nutzung überein.
10. Patinakanalyse
Die Patina weist Indizien auf, die auf einen alten Gebrauch hindeuten. Die hervorstehenden Reliefs zeigen natürlichen Verschleiß, während die Vertiefungen dunklere Ablagerungen bewahren. Das Innere der Maske zeigt eine durch den wiederholten Kontakt mit dem Gesicht des Trägers bedingte Politur sowie eine gleichmäßige Farbgebung. Kleine Materialverluste an den Enden der Hörner und Reliefs entsprechen normaler Abnutzung bei einem Objekt, das längere Manipulation erlebt hat.
11. Erhaltungszustand
Das Werk ist insgesamt gut erhalten. Es lassen sich einige kleine Stöße, Oberflächengratungen, leichte Patinaverluste und Holzrisse, besonders im Inneren, feststellen. Diese Veränderungen sind bei alten afrikanischen Skulpturen üblich und beeinträchtigen die allgemeine Stabilität des Maskenobjekts nicht. Die Befestigungselemente am Rand sind noch gut lesbar.
12. Stellung in der Baoulé‑Kunst
Diese Maske illustriert eine relativ seltene Kategorie der Baoulé‑Schnitzkunst. Während Mblo‑Masken die ideale Schönheit eines menschlichen Charakters betonen, entwickeln zoomorph geformte Masken eine komplexere Ikonografie, in der die Qualitäten eines angestammten Tieres die menschlichen Tugenden verstärken. Sie zeugen von der reichen Palette der baoulé‑Kunst und der Vielfalt ihrer rituellen Funktionen.
13. Fazit
Diese 36 cm Maske ist ein schönes Beispiel einer Baoulé‑zoomorph anthropisierten Maske. Durch die Kombination eines ruhigen menschlichen Gesichts und kraftvoller tierischer Hörner evozierend sie Stärke, Schutz, Fruchtbarkeit und spirituelle Autorität. Ihre ausgewogene Schnitzerei, die Feinheit der Scarifikationen, die Qualität der Patina und die sichtbaren Spuren des Befestigungssystems sprechen alle für ein Werk, das für einen traditionellen rituellen Gebrauch geschaffen wurde. Weniger bekannt als die Mblo‑Masken nehmen diese hybriden Masken einen wichtigen Platz in der baoulé‑Kunst ein, indem sie die enge Beziehung zwischen Mensch, Ahnen und den symbolischen Kräften der Natur veranschaulichen.
Schneller Versand und sicher verpackt. Die Sendungen erfolgen mit Sendungsnummer. Lieferung in Frankreich innerhalb von 1 bis 3 Tagen per Chronopost, 2 bis 5 Tage in der gesamten Europäischen Union per Chronopost International. Lieferung per Colissimo International in den Resten Europas und weltweit
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