Mask - Ngil - Gabun - große Helmmaske (Ohne mindestpreis)





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Fang große anthropomorphe Helmmaske aus Gabun, Ngil-Kultur, Provenienz: europäischer Privatbesitz; zuletzt im europäischen Kunsthandel erworben.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Fang – große anthropomorphe Helmmaske – Gabun / Äquatorialguinea – frühes 20. Jahrhundert
Catawiki-Beschreibung
Große Fang-Helmmaske aus Gabun bzw. dem nördlichen Äquatorialguinea, stilistisch dem Umfeld des Ngil-Komplexes zuzuordnen.
Die außergewöhnlich große und schwere Maske ist aus einem massiven Stück dichtem Holz gearbeitet. Mit einer Höhe von ca. 62 cm, einer Breite von ca. 18–19 cm und einer Tiefe von ca. 12–13 cm besitzt sie eine für Fang-Masken bemerkenswerte körperliche Präsenz.
Das Gesicht ist streng vertikal und stark elongiert aufgebaut. Charakteristisch sind die sehr lange plastisch hervortretende Nase, die schmalen Augenöffnungen und der weit geöffnete Mund mit einer Reihe einzeln ausgearbeiteter, spitz zulaufender Zähne. Die hellen Gesichtsfelder zeigen Reste einer weißen mineralischen Fassung, vermutlich Kaolin, im Kontrast zu den dunkel patinierten Partien von Stirn, Nase und Umfassung.
Besonders bemerkenswert ist die Konstruktion der Maske. Anders als eine flache Gesichtsmaske besitzt sie einen weit nach hinten ausgreifenden, tief ausgehöhlten oberen Bereich und damit einen ausgeprägt helmförmigen Charakter. Die Rückseite zeigt kräftige ältere Werkzeugspuren der Aushöhlung sowie zahlreiche umlaufende Befestigungsöffnungen.
Die Oberflächen zeigen Gebrauch, Alterung und unterschiedliche Patinierungszonen. Im Inneren sind die Bearbeitungsspuren deutlich sichtbar.
Eine rechtsseitige ältere Kantenfehlstelle wurde stabilisiert und mit Holzkitt bzw. Harz geschlossen und farblich angeglichen. Diese Restaurierung ist auf den Detailfotografien bewusst sichtbar dokumentiert. Es wurden nach meiner Kenntnis keine Gesichtspartien, Zähne oder Kaolinflächen rekonstruiert.
Die stilistische Einordnung erfolgt in den Fang-Kulturraum Gabuns/Äquatorialguineas mit Bezug zum Ngil-Maskenkomplex. Eine Entstehung im frühen 20. Jahrhundert, etwa um 1900–1920, erscheint aufgrund von Konstruktion, Holzoberfläche, Bearbeitung und Alterung plausibel; eine wissenschaftlich gesicherte Datierung liegt jedoch nicht vor.
Material: Holz, mineralische/Kaolin-Fassung
Höhe: ca. 620mm
Breite: ca. 190 cm
Tiefe: ca. 130 cm
Herkunft: Fang-Kulturraum, Gabun / Äquatorialguinea
Datierung: zugeschrieben frühes 20. Jahrhundert
Provenienz: europäischer Privatbesitz; zuletzt im europäischen Kunsthandel erworben
Zustand: alters- und gebrauchsbedingte Oberflächenveränderungen, Trocknungsrisse und Abrieb; restaurierte Kantenfehlstelle wie beschrieben und fotografisch dokumentiert.
Fang – große anthropomorphe Helmmaske – Gabun / Äquatorialguinea – frühes 20. Jahrhundert
Catawiki-Beschreibung
Große Fang-Helmmaske aus Gabun bzw. dem nördlichen Äquatorialguinea, stilistisch dem Umfeld des Ngil-Komplexes zuzuordnen.
Die außergewöhnlich große und schwere Maske ist aus einem massiven Stück dichtem Holz gearbeitet. Mit einer Höhe von ca. 62 cm, einer Breite von ca. 18–19 cm und einer Tiefe von ca. 12–13 cm besitzt sie eine für Fang-Masken bemerkenswerte körperliche Präsenz.
Das Gesicht ist streng vertikal und stark elongiert aufgebaut. Charakteristisch sind die sehr lange plastisch hervortretende Nase, die schmalen Augenöffnungen und der weit geöffnete Mund mit einer Reihe einzeln ausgearbeiteter, spitz zulaufender Zähne. Die hellen Gesichtsfelder zeigen Reste einer weißen mineralischen Fassung, vermutlich Kaolin, im Kontrast zu den dunkel patinierten Partien von Stirn, Nase und Umfassung.
Besonders bemerkenswert ist die Konstruktion der Maske. Anders als eine flache Gesichtsmaske besitzt sie einen weit nach hinten ausgreifenden, tief ausgehöhlten oberen Bereich und damit einen ausgeprägt helmförmigen Charakter. Die Rückseite zeigt kräftige ältere Werkzeugspuren der Aushöhlung sowie zahlreiche umlaufende Befestigungsöffnungen.
Die Oberflächen zeigen Gebrauch, Alterung und unterschiedliche Patinierungszonen. Im Inneren sind die Bearbeitungsspuren deutlich sichtbar.
Eine rechtsseitige ältere Kantenfehlstelle wurde stabilisiert und mit Holzkitt bzw. Harz geschlossen und farblich angeglichen. Diese Restaurierung ist auf den Detailfotografien bewusst sichtbar dokumentiert. Es wurden nach meiner Kenntnis keine Gesichtspartien, Zähne oder Kaolinflächen rekonstruiert.
Die stilistische Einordnung erfolgt in den Fang-Kulturraum Gabuns/Äquatorialguineas mit Bezug zum Ngil-Maskenkomplex. Eine Entstehung im frühen 20. Jahrhundert, etwa um 1900–1920, erscheint aufgrund von Konstruktion, Holzoberfläche, Bearbeitung und Alterung plausibel; eine wissenschaftlich gesicherte Datierung liegt jedoch nicht vor.
Material: Holz, mineralische/Kaolin-Fassung
Höhe: ca. 620mm
Breite: ca. 190 cm
Tiefe: ca. 130 cm
Herkunft: Fang-Kulturraum, Gabun / Äquatorialguinea
Datierung: zugeschrieben frühes 20. Jahrhundert
Provenienz: europäischer Privatbesitz; zuletzt im europäischen Kunsthandel erworben
Zustand: alters- und gebrauchsbedingte Oberflächenveränderungen, Trocknungsrisse und Abrieb; restaurierte Kantenfehlstelle wie beschrieben und fotografisch dokumentiert.

