Pokalträgerin - Dogon - Mali






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Mali
Dogon
Bois
Höhe: 415mm
Breite: 110mm
Tiefe: 110mm
Diese hölzerne Statue von 41 cm Höhe besitzt eine bemerkenswerte Ikonographie und plastische Struktur.
Wie der Name der assoziierten Dateien treffend anzeigt, verleihen ihr Architekturstil und Haltung direkt dem Volk der Dogon Zuordnung, das längs der Klippe von Bandiagara in Mali (Westafrika) wohnt.
Hier ist die vollständige Deutung ihrer Herkunft, ihres Gebrauchs und ihrer kosmologischen Bedeutung:
1. Plastische Entschlüsselung: Die Dogon-Ästhetik
Die visuelle Untersuchung zeigt die geometrischen und vertikalen Kanone, die das Herz der Felsstatue bilden:
Die Haltung der Trägerin des Bechers: Die weibliche Figur steht aufrecht, die Beine leicht gebeugt in einer stabilen Haltung. Ihre beiden Arme steigen vertikal an, parallel zu ihrem verlängerten Kopf, um einen Gefäß zu stützen, das direkt auf ihrem Schädel sitzt (eine Tasse, eine Karaffe oder eine Schale).
Die Verengung des Körpers: Der Hals ist lang und zylindrisch. Die Brüste sind konisch geformt, aggressiv nach vorn gerichtet. Der flache Brustkorb liegt über einem hervorstehenden Bauchnabel, dem Symbol der Verbindung zu den Ahnen und der Geburt.
Das heilige Gesicht: Die Züge sind länglich gestreckt. Die Nase ist lang und gerade, die Augen sind leicht mandelförmig angedeutet und der Mund wird durch eine einfache horizontale Einkerbung dargestellt.
2. Ritualgebrauch: Der Familienaltar und die Trankopfer
Bei den Dogon verlässt eine Statue dieser Art niemals den heiligen Rahmen der Familienzufahrt oder des Schreins eines Viertels. Sie erfüllt zwei wesentliche praktische Funktionen:
Ein Intercessor auf dem Altar des Dege: Die anthropomorphen Statuen (allgemein als Dege bezeichnet) werden auf Familienaltären oder in den Nischen der Häuser der Ältesten (Togu na oder Haus des Hogon, des spirituellen Führers) platziert. Sie dienen als physischer Kontaktpunkt zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Ahnen.
Der Behälter für Opfergaben: Die Präsenz der Schale am Scheitel des Kopfes ist nicht nur symbolisch. Bei landwirtschaftlichen Ritualen (um Regen oder gute Ernte zu bitten) oder bei Begräbnissen gießt der Priester rituelle Flüssigkeiten (Mil-Bier, Wasser, Blut der geopferten Tiere) über die Statue. Die obere Schale ist so konzipiert, dass sie symbolisch einen Teil dieser Opfer sammelt, um den Geist zu nähren, der im Holz wohnt.
3. Kosmologische Bedeutung: Fruchtbarkeit und der Mythos der Schöpfung
Die Gestalt der Frau, die eine Last oder einen Behälter auf dem Kopf trägt, berührt die Grundlagen des dogonischen Mythos:
Die Allegorie von Wasser und Leben: Am Niger ist Wasser die wertvollste Ressource. Die Frau, die die Karaffe oder Tasse trägt, verkörpert das alltägliche Überleben des Clans, die unentbehrliche Wasserarbeit, aber auch das fruchtbare Amnionflüssigkeit. Es ist eine Feier der weiblichen Fruchtbarkeit und der Kontinuität der Abstammung.
Die Verbindung von Himmel und Erde: Die erhobenen Arme, die den Becher tragen, materialisieren eine vertikale Achse. In der dogonischen Kosmologie erinnert diese Geste an die Rolle des Nommo (des mythologischen Zwillings, gesandt vom Schöpfergott Amma), der den Himmelgewölbe stützt oder das heilige Wort des Himmels zu den Menschen bringt. Der Topf auf dem Kopf stellt auch das ursprüngliche Mutterwort, die Arche dar, die die Samen der Welt enthielt, die für die Schöpfung des zivilisierten Universums notwendig waren.
Die Pakete werden von Montag bis Samstag mit Versicherung und Sendungsnummer versendet.
Lieferung in Frankreich innerhalb von 1 bis 3 Tagen mit Chronopost, 2 bis 5 Tagen in der gesamten Europäischen Union.
Lieferung im Rest Europas und weltweit mit Colissimo international.
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Masken afrikanische Kunst Afrikanische Maskenkunst arte de máscaras africanas arte delle maschere africane
Statue afrikanische Kunst Arte de estatuas africanas arte delle statue africane Afrikanische Maskenkunst
Máscara de estatua de galería de arte africano
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Hier ist die vollständige Deutung ihrer Herkunft, ihres Gebrauchs und ihrer kosmologischen Bedeutung:
1. Plastische Entschlüsselung: Die Dogon-Ästhetik
Die visuelle Untersuchung zeigt die geometrischen und vertikalen Kanone, die das Herz der Felsstatue bilden:
Die Haltung der Trägerin des Bechers: Die weibliche Figur steht aufrecht, die Beine leicht gebeugt in einer stabilen Haltung. Ihre beiden Arme steigen vertikal an, parallel zu ihrem verlängerten Kopf, um einen Gefäß zu stützen, das direkt auf ihrem Schädel sitzt (eine Tasse, eine Karaffe oder eine Schale).
Die Verengung des Körpers: Der Hals ist lang und zylindrisch. Die Brüste sind konisch geformt, aggressiv nach vorn gerichtet. Der flache Brustkorb liegt über einem hervorstehenden Bauchnabel, dem Symbol der Verbindung zu den Ahnen und der Geburt.
Das heilige Gesicht: Die Züge sind länglich gestreckt. Die Nase ist lang und gerade, die Augen sind leicht mandelförmig angedeutet und der Mund wird durch eine einfache horizontale Einkerbung dargestellt.
2. Ritualgebrauch: Der Familienaltar und die Trankopfer
Bei den Dogon verlässt eine Statue dieser Art niemals den heiligen Rahmen der Familienzufahrt oder des Schreins eines Viertels. Sie erfüllt zwei wesentliche praktische Funktionen:
Ein Intercessor auf dem Altar des Dege: Die anthropomorphen Statuen (allgemein als Dege bezeichnet) werden auf Familienaltären oder in den Nischen der Häuser der Ältesten (Togu na oder Haus des Hogon, des spirituellen Führers) platziert. Sie dienen als physischer Kontaktpunkt zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Ahnen.
Der Behälter für Opfergaben: Die Präsenz der Schale am Scheitel des Kopfes ist nicht nur symbolisch. Bei landwirtschaftlichen Ritualen (um Regen oder gute Ernte zu bitten) oder bei Begräbnissen gießt der Priester rituelle Flüssigkeiten (Mil-Bier, Wasser, Blut der geopferten Tiere) über die Statue. Die obere Schale ist so konzipiert, dass sie symbolisch einen Teil dieser Opfer sammelt, um den Geist zu nähren, der im Holz wohnt.
3. Kosmologische Bedeutung: Fruchtbarkeit und der Mythos der Schöpfung
Die Gestalt der Frau, die eine Last oder einen Behälter auf dem Kopf trägt, berührt die Grundlagen des dogonischen Mythos:
Die Allegorie von Wasser und Leben: Am Niger ist Wasser die wertvollste Ressource. Die Frau, die die Karaffe oder Tasse trägt, verkörpert das alltägliche Überleben des Clans, die unentbehrliche Wasserarbeit, aber auch das fruchtbare Amnionflüssigkeit. Es ist eine Feier der weiblichen Fruchtbarkeit und der Kontinuität der Abstammung.
Die Verbindung von Himmel und Erde: Die erhobenen Arme, die den Becher tragen, materialisieren eine vertikale Achse. In der dogonischen Kosmologie erinnert diese Geste an die Rolle des Nommo (des mythologischen Zwillings, gesandt vom Schöpfergott Amma), der den Himmelgewölbe stützt oder das heilige Wort des Himmels zu den Menschen bringt. Der Topf auf dem Kopf stellt auch das ursprüngliche Mutterwort, die Arche dar, die die Samen der Welt enthielt, die für die Schöpfung des zivilisierten Universums notwendig waren.
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