94g Gebänderter Outback Jaspis Skull – Schichtwerk der Yalgoo-Riffe 5,1 x 3,9 x 3,3cm Schädel- 94 g





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Gehäuteter Outback-Jaspis-Schädel aus Paynes Find, Western Australia, Australien; 94 g, 5,1 × 3,9 × 3,3 cm, handgeschnitzt und allseitig poliert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Schicht auf Schicht, in Cremeweiß, Ocker, Rotbraun und einem tiefen, fast schwarzen Braun – die Bänder dieses Skulls liegen übereinander wie das Werk eines geduldigen Bäckers, nur ohne dessen Leichtigkeit. Der Ernst liegt in der Zeichnung selbst: Über Stirn und Wange laufen die Linien nicht dekorativ, sondern gerichtet, wie eine Bemalung, die jemandem mit Absicht ins Gesicht gelegt wurde. In der Frontalansicht scheinen die dunklen Bänder die Augenhöhlen einzurahmen; über der Schädeldecke fächern sie sich zu feinen, konzentrischen Maserungen auf, in denen sich das Auge verliert.
Diese Schichten sind wörtlich zu nehmen. Outback Jaspis tritt als schmale Ader innerhalb eines Aufschlusses gebänderten Cherts auf, in der Nähe des kleinen Goldbergbau-Ortes Paynes Find in Western Australia. Jede Lage steht für einen eigenen Durchgang kieselsäurereicher Lösungen durch das Gestein, jede Farbe für die Eisen- und Manganverbindungen, die dabei mitgeführt wurden – ein Stapel abgeschlossener Ereignisse, dessen Reihenfolge man von unten nach oben lesen kann.
Der Ort, an dem das geschieht, trägt einen Namen mit Nachhall. Paynes Find ist nach dem Prospektor Thomas Payne benannt, der 1911 als Erster hier Gold fand und als Erster eine Schürflizenz eintragen ließ. In der Gegend hält sich allerdings hartnäckig die Erzählung, dass ein Prospektor namens Dowd der eigentliche Finder war – er habe sich in einer Schankstube verplaudert, und Payne, der das schnellere Pferd besaß, sei als Erster in Mount Magnet gewesen, um den Anspruch anzumelden. Was für immer im Boden verankert bleibt, ist nicht der Fund, sondern der Name. Und die Ader dieses Steins lag die ganze Zeit über daneben im selben Riff, unbeachtet von allen, die nur nach Gold suchten.
Material: Jaspis / Chert (silifiziertes Sediment, mikrokristalliner Quarz)
Handelsbezeichnung: Outback Jaspis
Herkunft: Paynes Find, Western Australia
Gewicht: 94 g
Maße: 5,1 x 3,9 x 3,3 cm
Farbe: Cremeweiß, Ocker, Rotbraun, Schwarzbraun mit rosa Zonen
Bearbeitung: von Hand geschnitzt, allseitig poliert
Besonderheiten: ausgeprägte Schichtbänderung über die gesamte Oberfläche mit feiner konzentrischer Maserung auf der Kalotte; vereinzelte natürliche Hohlräume der Chert-Ader, an mehreren Stellen offen angeschnitten – gewachsene Merkmale der Lagerstätte
Der Verkäufer stellt sich vor
Schicht auf Schicht, in Cremeweiß, Ocker, Rotbraun und einem tiefen, fast schwarzen Braun – die Bänder dieses Skulls liegen übereinander wie das Werk eines geduldigen Bäckers, nur ohne dessen Leichtigkeit. Der Ernst liegt in der Zeichnung selbst: Über Stirn und Wange laufen die Linien nicht dekorativ, sondern gerichtet, wie eine Bemalung, die jemandem mit Absicht ins Gesicht gelegt wurde. In der Frontalansicht scheinen die dunklen Bänder die Augenhöhlen einzurahmen; über der Schädeldecke fächern sie sich zu feinen, konzentrischen Maserungen auf, in denen sich das Auge verliert.
Diese Schichten sind wörtlich zu nehmen. Outback Jaspis tritt als schmale Ader innerhalb eines Aufschlusses gebänderten Cherts auf, in der Nähe des kleinen Goldbergbau-Ortes Paynes Find in Western Australia. Jede Lage steht für einen eigenen Durchgang kieselsäurereicher Lösungen durch das Gestein, jede Farbe für die Eisen- und Manganverbindungen, die dabei mitgeführt wurden – ein Stapel abgeschlossener Ereignisse, dessen Reihenfolge man von unten nach oben lesen kann.
Der Ort, an dem das geschieht, trägt einen Namen mit Nachhall. Paynes Find ist nach dem Prospektor Thomas Payne benannt, der 1911 als Erster hier Gold fand und als Erster eine Schürflizenz eintragen ließ. In der Gegend hält sich allerdings hartnäckig die Erzählung, dass ein Prospektor namens Dowd der eigentliche Finder war – er habe sich in einer Schankstube verplaudert, und Payne, der das schnellere Pferd besaß, sei als Erster in Mount Magnet gewesen, um den Anspruch anzumelden. Was für immer im Boden verankert bleibt, ist nicht der Fund, sondern der Name. Und die Ader dieses Steins lag die ganze Zeit über daneben im selben Riff, unbeachtet von allen, die nur nach Gold suchten.
Material: Jaspis / Chert (silifiziertes Sediment, mikrokristalliner Quarz)
Handelsbezeichnung: Outback Jaspis
Herkunft: Paynes Find, Western Australia
Gewicht: 94 g
Maße: 5,1 x 3,9 x 3,3 cm
Farbe: Cremeweiß, Ocker, Rotbraun, Schwarzbraun mit rosa Zonen
Bearbeitung: von Hand geschnitzt, allseitig poliert
Besonderheiten: ausgeprägte Schichtbänderung über die gesamte Oberfläche mit feiner konzentrischer Maserung auf der Kalotte; vereinzelte natürliche Hohlräume der Chert-Ader, an mehreren Stellen offen angeschnitten – gewachsene Merkmale der Lagerstätte

