Hyänenmaske - Dogon - Mali






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Dogon-Hyänenmaske aus Holz aus Mali, authentisches Objekt der Dogon-Kultur, Maße 420 mm Höhe, 210 mm Breite, 170 mm Tiefe, auf Ständer montiert mit Gesamthöhe von 980 mm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Mali
Dogon
Bois
Höhe: 420mm
Breite: 210mm
Tiefe: 170mm
Höhe auf Sockel: 980mm
Diese zoomorphe Maske stammt vom Volk der Dogon. Die Dogon bilden eine bedeutende kulturelle und spirituelle Gruppe, die hauptsächlich entlang der Felswand von Bandiagara im Zentrum Malis (Westafrika) beheimatet ist.
Die Dogon-Kunst zeichnet sich durch kubistische, eckige und hochgradig geometrische Formen aus, die westliche Künstler des frühen 20. Jahrhunderts tief faszinierten.
1. Stilistische Merkmale und Ästhetik
Diese Maske verkörpert in sehr schlichter Weise die Merkmale eines wilden Tieres, hier des Hyänenwesens (Gonu):
• Die Geometrie des Gesichtsblocks: Der untere Teil der Maske bildet eine oblonge, eckige und gerade Schnauze, die nach unten hin ohne realistische Verzierungen verlängert wird. Die Augen sind durch breite, dreieckige Ausschnitte markiert und auf beiden Seiten einer zentralen Nasenrille in Pfeilform vertieft.
• Der Oberhelm und die Textur: Der obere Teil umhüllt den Schädel des Tänzers in Form eines runden, glatten Helms. Der Übergang zwischen dieser gewölbten Stirnhaut und dem Bereich der Augen wird durch einen breiten Reliefstreifen markiert, in dem horizontale Linien und Zackenmuster eingraviert sind, die die Textur des Fellnings oder traditioneller Narben erinnern.
• Die Ohren: Kleine, kurze und abgerundete Ohren sind als Relief auf den Seiten des Helms geschnitzt und erinnern an die Morphologie der gefleckten Hyäne.
• Die Rückseite und Struktur: Hinten ist das Stück grob hohl ausgeschnitten, um sich dem Kopf des Trägers anzupassen. Die Augen schneiden vollständig in das Holz, dem Tänzer damit ein weites Blickfeld schenkend. Dünne Bohrungen am Rand dienten zum Befestigen eines aus Raphia-Fasern geflochtenen Gewandes.
• Die Patina: Das Holz trägt eine matte, trockene und erdige Gebrauchspatina, typisch für Objekte, die in Höhlen oder in Säulenheiligtümern der Klippe aufgehoben werden.
2. Nutzung und rituelle Funktion: Die Awa-Gesellschaft
Bei den Dogon gehören Tiermasken zur männlichen Geheimgesellschaft Awa, die die religiöse Ordnung und die Maskenrituale regelt:
• Die Dama-Zeremonien: Diese Maske tritt primär bei der Dama auf. Diese große Zeremonie der kollektiven Traueraufhebung, die manchmal Jahre nach dem Tod von Lokalgrößen stattfindet, hat zum Ziel, die umherirrenden Seelen der Verstorbenen (nyama) aus dem Dorf zu vertreiben und sie zum Reich der Ahnen zu geleiten, um die Ordnung der Welt wiederherzustellen.
• Die Symbolik der Hyäne (Gonu): In der dogonischen Kosmologie spielt jedes durch eine Maske symbolisierte Tier eine spezifische Rolle im großen Schöpfungs- und Sozialordnungserzählung. Die Hyäne wird als einzelgängerisches, nachtaktives, intelligentes Tier wahrgenommen, oft mit List, Völlerei und den wilden Kräften der ungezähmten Wildnis verbunden.
• Die Inszenierung der Wildnis: Bei Tänzen auf dem Dorfplatz oder auf den Dächern der Häuser nehmen die Träger der Hyänenmaske eine nervöse, stampfende Choreographie an, die das Verhalten des Tieres nachahmt, um die Lebenden an das notwendige Gleichgewicht zwischen der zivilisierten Dorfgemeinschaft und der wilden Natur zu erinnern.
Die Objekte werden versichert und mit Sendungsverfolgung verschickt.
Lieferung nach Frankreich mit Chronopost in 1 bis 3 Tagen und in ganz Europa in 2 bis 5 Tagen. Lieferung außerhalb der EU und weltweit mit Colissimo International.
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Der Verkäufer stellt sich vor
Mali
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Höhe: 420mm
Breite: 210mm
Tiefe: 170mm
Höhe auf Sockel: 980mm
Diese zoomorphe Maske stammt vom Volk der Dogon. Die Dogon bilden eine bedeutende kulturelle und spirituelle Gruppe, die hauptsächlich entlang der Felswand von Bandiagara im Zentrum Malis (Westafrika) beheimatet ist.
Die Dogon-Kunst zeichnet sich durch kubistische, eckige und hochgradig geometrische Formen aus, die westliche Künstler des frühen 20. Jahrhunderts tief faszinierten.
1. Stilistische Merkmale und Ästhetik
Diese Maske verkörpert in sehr schlichter Weise die Merkmale eines wilden Tieres, hier des Hyänenwesens (Gonu):
• Die Geometrie des Gesichtsblocks: Der untere Teil der Maske bildet eine oblonge, eckige und gerade Schnauze, die nach unten hin ohne realistische Verzierungen verlängert wird. Die Augen sind durch breite, dreieckige Ausschnitte markiert und auf beiden Seiten einer zentralen Nasenrille in Pfeilform vertieft.
• Der Oberhelm und die Textur: Der obere Teil umhüllt den Schädel des Tänzers in Form eines runden, glatten Helms. Der Übergang zwischen dieser gewölbten Stirnhaut und dem Bereich der Augen wird durch einen breiten Reliefstreifen markiert, in dem horizontale Linien und Zackenmuster eingraviert sind, die die Textur des Fellnings oder traditioneller Narben erinnern.
• Die Ohren: Kleine, kurze und abgerundete Ohren sind als Relief auf den Seiten des Helms geschnitzt und erinnern an die Morphologie der gefleckten Hyäne.
• Die Rückseite und Struktur: Hinten ist das Stück grob hohl ausgeschnitten, um sich dem Kopf des Trägers anzupassen. Die Augen schneiden vollständig in das Holz, dem Tänzer damit ein weites Blickfeld schenkend. Dünne Bohrungen am Rand dienten zum Befestigen eines aus Raphia-Fasern geflochtenen Gewandes.
• Die Patina: Das Holz trägt eine matte, trockene und erdige Gebrauchspatina, typisch für Objekte, die in Höhlen oder in Säulenheiligtümern der Klippe aufgehoben werden.
2. Nutzung und rituelle Funktion: Die Awa-Gesellschaft
Bei den Dogon gehören Tiermasken zur männlichen Geheimgesellschaft Awa, die die religiöse Ordnung und die Maskenrituale regelt:
• Die Dama-Zeremonien: Diese Maske tritt primär bei der Dama auf. Diese große Zeremonie der kollektiven Traueraufhebung, die manchmal Jahre nach dem Tod von Lokalgrößen stattfindet, hat zum Ziel, die umherirrenden Seelen der Verstorbenen (nyama) aus dem Dorf zu vertreiben und sie zum Reich der Ahnen zu geleiten, um die Ordnung der Welt wiederherzustellen.
• Die Symbolik der Hyäne (Gonu): In der dogonischen Kosmologie spielt jedes durch eine Maske symbolisierte Tier eine spezifische Rolle im großen Schöpfungs- und Sozialordnungserzählung. Die Hyäne wird als einzelgängerisches, nachtaktives, intelligentes Tier wahrgenommen, oft mit List, Völlerei und den wilden Kräften der ungezähmten Wildnis verbunden.
• Die Inszenierung der Wildnis: Bei Tänzen auf dem Dorfplatz oder auf den Dächern der Häuser nehmen die Träger der Hyänenmaske eine nervöse, stampfende Choreographie an, die das Verhalten des Tieres nachahmt, um die Lebenden an das notwendige Gleichgewicht zwischen der zivilisierten Dorfgemeinschaft und der wilden Natur zu erinnern.
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