143g + 4g Rubinlot auf Marmor – Prismatisch & knollig, Sar-e-Sang-Region, Collector's Piece Kristalle auf Muttergestein- 147 g





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Rubin (Korund) auf Marmor-Matrix aus der Sar-e-Sang-Region, Badakhshan, Afghanistan, bestehend aus zwei Kristallen: Rubin 1 143 g prismatisch, Rubin 2 4 g knollig; naturbelassen, unverändert, intens roter Farbton und UV-Fluoreszenz im roten Bereich.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Zwei Stufen aus der Sar-e-Sang-Region in Badakhshan, Afghanistan – einem Hochgebirgsvorkommen, das durch Schneelage und Höhe nur wenige Monate im Jahr überhaupt zugänglich ist. Der Rubin wächst hier nicht in Pegmatit oder Basalt, sondern in metamorphem Marmor: ehemaliger Plattformkalk, dem beim Aufheizen unter Gebirgsbildung Aluminium und Chromspuren aus tonigen Beimengungen zur Verfügung standen. Genau diese Chromspuren erzeugen das intensive Rot.
Das Lot zeigt zwei deutlich unterschiedliche Wuchsbilder desselben Systems. Der kleinere Kristall auf der Nebenstufe ist scharf begrenzt und zeigt glatte, geometrisch klar ablesbare Flächen – eine prismatische Ausbildung mit sauber ausgebildeter Endfläche, wie sie bei ungestörtem Wachstum in ausreichend offenem Kristallisationsraum entsteht. Der größere Kristall auf der Hauptstufe ist demgegenüber knollig-rundlich aufgebaut, mit welligen, teils angelösten Begrenzungen: ein Wachstum unter Platzkonkurrenz mit dem umgebenden Karbonat und mit teilweiser Rücklösung im metamorphen Fluid. Beide sitzen in einem weißen, grobkristallinen Marmor, in dem braun bis bronzefarben schimmernde Phlogopit-Blättchen verteilt sind – ein typischer Begleiter dieser Marmore und zugleich ein guter Echtheitsindikator für die Herkunft.
Unter langwelligem UV-Licht zeigt sich der Charakter des Materials besonders deutlich: Die Rubine leuchten in kräftigem, gesättigtem Rot auf. Verantwortlich ist das dreiwertige Chrom im Korundgitter, das UV-Energie aufnimmt und sie als schmalbandige Emission im tiefroten Bereich um 694 Nanometer wieder abgibt – dieselbe Linie, die 1960 den ersten funktionierenden Laser ermöglichte. Die Marmor-Matrix antwortet mit einem flächigen, bläulich-weißen Schimmer, während die Phlogopit-Blättchen dunkel bleiben und sich als klare Aussparungen im leuchtenden Karbonat abzeichnen. Für Sammler ist gerade diese Dreiteilung reizvoll: Ein Blick unter UV trennt die Mineralphasen sauber voneinander.
Material: Rubin (Korund, Varietät Rubin) auf Marmor-Matrix
Fundort: Sar-e-Sang-Region, Badakhshan, Afghanistan
Rubin 1: Maße 7,3 x 6,2 x 2,2 cm / Gewicht 143 g
Rubin 2: Maße 2,3 x 1,0 x 1,0 cm / Gewicht 4 g (20 ct)
Farbe: intensives Rot bis Pinkrot, farbgebend Chrom
Matrix: weißer, grobkristalliner Marmor mit eingestreuten Phlogopit-Blättchen
Fluoreszenz (LW-UV): Rubin kräftig rot (Cr³⁺), Marmor bläulich-weiß, Phlogopit inert
Bearbeitung: naturbelassen, ungereinigt und unbehandelt
Besonderheiten: zwei unterschiedliche Wuchsformen im Lot – prismatisch-flächig auf der kleineren Stufe, knollig mit angelösten Begrenzungen auf der größeren; natürliche Anwachsstellen und Bruchflächen als Herkunftsmerkmale der Bergung
Der Verkäufer stellt sich vor
Zwei Stufen aus der Sar-e-Sang-Region in Badakhshan, Afghanistan – einem Hochgebirgsvorkommen, das durch Schneelage und Höhe nur wenige Monate im Jahr überhaupt zugänglich ist. Der Rubin wächst hier nicht in Pegmatit oder Basalt, sondern in metamorphem Marmor: ehemaliger Plattformkalk, dem beim Aufheizen unter Gebirgsbildung Aluminium und Chromspuren aus tonigen Beimengungen zur Verfügung standen. Genau diese Chromspuren erzeugen das intensive Rot.
Das Lot zeigt zwei deutlich unterschiedliche Wuchsbilder desselben Systems. Der kleinere Kristall auf der Nebenstufe ist scharf begrenzt und zeigt glatte, geometrisch klar ablesbare Flächen – eine prismatische Ausbildung mit sauber ausgebildeter Endfläche, wie sie bei ungestörtem Wachstum in ausreichend offenem Kristallisationsraum entsteht. Der größere Kristall auf der Hauptstufe ist demgegenüber knollig-rundlich aufgebaut, mit welligen, teils angelösten Begrenzungen: ein Wachstum unter Platzkonkurrenz mit dem umgebenden Karbonat und mit teilweiser Rücklösung im metamorphen Fluid. Beide sitzen in einem weißen, grobkristallinen Marmor, in dem braun bis bronzefarben schimmernde Phlogopit-Blättchen verteilt sind – ein typischer Begleiter dieser Marmore und zugleich ein guter Echtheitsindikator für die Herkunft.
Unter langwelligem UV-Licht zeigt sich der Charakter des Materials besonders deutlich: Die Rubine leuchten in kräftigem, gesättigtem Rot auf. Verantwortlich ist das dreiwertige Chrom im Korundgitter, das UV-Energie aufnimmt und sie als schmalbandige Emission im tiefroten Bereich um 694 Nanometer wieder abgibt – dieselbe Linie, die 1960 den ersten funktionierenden Laser ermöglichte. Die Marmor-Matrix antwortet mit einem flächigen, bläulich-weißen Schimmer, während die Phlogopit-Blättchen dunkel bleiben und sich als klare Aussparungen im leuchtenden Karbonat abzeichnen. Für Sammler ist gerade diese Dreiteilung reizvoll: Ein Blick unter UV trennt die Mineralphasen sauber voneinander.
Material: Rubin (Korund, Varietät Rubin) auf Marmor-Matrix
Fundort: Sar-e-Sang-Region, Badakhshan, Afghanistan
Rubin 1: Maße 7,3 x 6,2 x 2,2 cm / Gewicht 143 g
Rubin 2: Maße 2,3 x 1,0 x 1,0 cm / Gewicht 4 g (20 ct)
Farbe: intensives Rot bis Pinkrot, farbgebend Chrom
Matrix: weißer, grobkristalliner Marmor mit eingestreuten Phlogopit-Blättchen
Fluoreszenz (LW-UV): Rubin kräftig rot (Cr³⁺), Marmor bläulich-weiß, Phlogopit inert
Bearbeitung: naturbelassen, ungereinigt und unbehandelt
Besonderheiten: zwei unterschiedliche Wuchsformen im Lot – prismatisch-flächig auf der kleineren Stufe, knollig mit angelösten Begrenzungen auf der größeren; natürliche Anwachsstellen und Bruchflächen als Herkunftsmerkmale der Bergung

