Truhe - Antikes Boudoir-Bauletto im Art Déco – bearbeiteter Stoff "Omaggio a Maurice de Vlaminck" und - Exklusiv






Besitzt Bachelor-Abschlüsse in Jura und Kunstgeschichte sowie ein Auktionator-Diplom der Ecole du Louvre.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Elegante Kofferchen-Deckel-Baukasten (Cartonnage d'art) aus der Blütezeit des Art Déco (ca. 1920–1930). Dieses Los präsentiert ein fesselndes Beispiel eines Boudoir-Möbelstücks für die weibliche Einrichtung, bei dem textiler Handwerkskunst und angewandte Künste sich vereinen, um die künstlerischen Strömungen des frühen 20. Jahrhunderts zu feiern.
Historische Kuriositäten: Die Geheimnisse des Boudoirs der 20er Jahre
Der Reiz von Duft und Schönheit: In den Roaring Twenties erhielten die Bräute des gehobenen Bürgertums diese Kästchen als Teil der Bettzimmer-Ausstattung. Oft wurden sie nahe den ersten modernen Parfümfläschchen platziert, wie dem historischen Chanel No. 5 oder Kreationen von Coty. Einer kuriosen Gewohnheit der Zeit zufolge legten Damen einen Wattebausch, der mit Parfüm getränkt war, in das Baukistchen, bevor sie Seidenhandschuhe oder Liebesbriefe darin aufbewahrten, damit der Inhalt den Duft Monate lang vernahm.
Die Besessenheit vom Fauvismus in der Einrichtung: In den 20er-Jahren war der Besitz eines Gegenstands, der Avantgarde-Kunst reproduzierte – etwa Werke der Fauves oder der Kubisten – ein Statussymbol und ein Zeichen intellektueller Emanzipation. Maurice de Vlaminck war berühmt für seinen rebellischen Stil; seine wilden Farben in ein traditionell klassisches Objekt wie ein Damenkaustchen zu übertragen, war eine absolute Modernitätserklärung.
Die Funktion des Samts/Napfe: Die vordere Nappe war nicht nur dekorativ, sondern fungierte als echte strukturelle Grifflösung zum Öffnen des Kuppeldaches. In den raffiniertesten Boudoir-Boxen ermöglichte die Nappe ein behutsames Anheben des Deckels, sodass häufigen Fingertouchierungen der Stoffkreisung vermieden wurde, der das hochwertige Gewebe über die Jahre beschädigen könnte.
Das Stoff-Kunstgewebe und die fauvistischen Inspirationen:
Die äußere Verkleidung besteht aus einem edlen Gewebe aus der Epoche, gewebt am Webstuhl, mit einer matter Struktur und changierender Textur. Das textile Muster ist eine raffinierte und getreue künstlerische Übertragung des berühmten Gemäldes „Anemone und Mohnblumen“ (Anémones et coquelicots, ca. 1914) des französischen Fauvismus-Meisters Maurice de Vlaminck (1876–1958). Die satten Farben, die Farbkontraste und die klaren Konturen des Musters spiegeln die revolutionäre Ästhetik der Epoche wider und machen dieses Baukistchen zu einem Stück von großem Interesse für Liebhaber der europäischen Design-Geschichte.
Details der Konstruktion und Materialien
Originale Passamaneria Soutache: Die Ränder der Kuppel und der Struktur sind mit einer gallon-verzinkt aus goldmetallisiertem Garn eingefasst, das eine zentrale zweifarbige Innenlage in Hellblau/Grün hat – typisch für die dekorative Mercerie der 20er/30er Jahre. Das Garn zeigt eine leichte, natürliche Patina, die die Echtheit bezeugt.
Vollständige Moiré-Papier-Finish: Sowohl das Innere des Kästchens als auch der äußere Unterboden sind mit feinem Moiré-/Marmor-Papier in Crem- und Goldtönen bezogen. Die Wahl, auch den Boden außen meisterhaft zu finishing (eine von industriellen Serienproduktionen späterer Jahre abweichende Detail) bestätigt die völlige Handwerkskunst und Sorgfalt der Fertigung.
Struktur: Kern aus schwerem Presskarton, extrem starr und strukturell perfekt.
Abmessungen
Höhe: 12 cm
Breite: 22 cm
Aufbewahrungszustand: GRADE „TOP“
Das Objekt befindet sich in einem außergewöhnlichen Erhaltungszustand für sein Alter:
Außen: Der Stoff ist perfekt gespannt, farbintensiv, frei von Ausfransungen, Rissen oder Flecken. Die Passamaneria ist an jedem Punkt fest.
Innenraum und Boden: Das zarte Moiré-Papier ist erstaunlich intakt, vollständig trocken, frei von Feuchtigkeitseinschlägen, Rissen oder Herauslösungen.
Der Verkäufer stellt sich vor
Elegante Kofferchen-Deckel-Baukasten (Cartonnage d'art) aus der Blütezeit des Art Déco (ca. 1920–1930). Dieses Los präsentiert ein fesselndes Beispiel eines Boudoir-Möbelstücks für die weibliche Einrichtung, bei dem textiler Handwerkskunst und angewandte Künste sich vereinen, um die künstlerischen Strömungen des frühen 20. Jahrhunderts zu feiern.
Historische Kuriositäten: Die Geheimnisse des Boudoirs der 20er Jahre
Der Reiz von Duft und Schönheit: In den Roaring Twenties erhielten die Bräute des gehobenen Bürgertums diese Kästchen als Teil der Bettzimmer-Ausstattung. Oft wurden sie nahe den ersten modernen Parfümfläschchen platziert, wie dem historischen Chanel No. 5 oder Kreationen von Coty. Einer kuriosen Gewohnheit der Zeit zufolge legten Damen einen Wattebausch, der mit Parfüm getränkt war, in das Baukistchen, bevor sie Seidenhandschuhe oder Liebesbriefe darin aufbewahrten, damit der Inhalt den Duft Monate lang vernahm.
Die Besessenheit vom Fauvismus in der Einrichtung: In den 20er-Jahren war der Besitz eines Gegenstands, der Avantgarde-Kunst reproduzierte – etwa Werke der Fauves oder der Kubisten – ein Statussymbol und ein Zeichen intellektueller Emanzipation. Maurice de Vlaminck war berühmt für seinen rebellischen Stil; seine wilden Farben in ein traditionell klassisches Objekt wie ein Damenkaustchen zu übertragen, war eine absolute Modernitätserklärung.
Die Funktion des Samts/Napfe: Die vordere Nappe war nicht nur dekorativ, sondern fungierte als echte strukturelle Grifflösung zum Öffnen des Kuppeldaches. In den raffiniertesten Boudoir-Boxen ermöglichte die Nappe ein behutsames Anheben des Deckels, sodass häufigen Fingertouchierungen der Stoffkreisung vermieden wurde, der das hochwertige Gewebe über die Jahre beschädigen könnte.
Das Stoff-Kunstgewebe und die fauvistischen Inspirationen:
Die äußere Verkleidung besteht aus einem edlen Gewebe aus der Epoche, gewebt am Webstuhl, mit einer matter Struktur und changierender Textur. Das textile Muster ist eine raffinierte und getreue künstlerische Übertragung des berühmten Gemäldes „Anemone und Mohnblumen“ (Anémones et coquelicots, ca. 1914) des französischen Fauvismus-Meisters Maurice de Vlaminck (1876–1958). Die satten Farben, die Farbkontraste und die klaren Konturen des Musters spiegeln die revolutionäre Ästhetik der Epoche wider und machen dieses Baukistchen zu einem Stück von großem Interesse für Liebhaber der europäischen Design-Geschichte.
Details der Konstruktion und Materialien
Originale Passamaneria Soutache: Die Ränder der Kuppel und der Struktur sind mit einer gallon-verzinkt aus goldmetallisiertem Garn eingefasst, das eine zentrale zweifarbige Innenlage in Hellblau/Grün hat – typisch für die dekorative Mercerie der 20er/30er Jahre. Das Garn zeigt eine leichte, natürliche Patina, die die Echtheit bezeugt.
Vollständige Moiré-Papier-Finish: Sowohl das Innere des Kästchens als auch der äußere Unterboden sind mit feinem Moiré-/Marmor-Papier in Crem- und Goldtönen bezogen. Die Wahl, auch den Boden außen meisterhaft zu finishing (eine von industriellen Serienproduktionen späterer Jahre abweichende Detail) bestätigt die völlige Handwerkskunst und Sorgfalt der Fertigung.
Struktur: Kern aus schwerem Presskarton, extrem starr und strukturell perfekt.
Abmessungen
Höhe: 12 cm
Breite: 22 cm
Aufbewahrungszustand: GRADE „TOP“
Das Objekt befindet sich in einem außergewöhnlichen Erhaltungszustand für sein Alter:
Außen: Der Stoff ist perfekt gespannt, farbintensiv, frei von Ausfransungen, Rissen oder Flecken. Die Passamaneria ist an jedem Punkt fest.
Innenraum und Boden: Das zarte Moiré-Papier ist erstaunlich intakt, vollständig trocken, frei von Feuchtigkeitseinschlägen, Rissen oder Herauslösungen.
