Ewiger Kalender - ''Timor'' - Italien






Abgeschlossenes Studium der Kunstgeschichte, über 25 Jahre Erfahrung in Antiquitätenbewertung.
1 € |
|---|
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 138947 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Timor Perpetual-Kalender, entworfen von Enzo Mari, hergestellt in Italien aus ABS- und PVC-Kunststoff, Maße 16 cm Breit, 9 cm Tiefe, 17 cm Höhe, Zustand wie neu, mit Originalverpackung und Unterlagen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses ''Timor''-Perpetualkalender wurde 1967 von Enzo Mari entworfen. Ohne Zweifel gehört er zu den bedeutendsten und bekanntesten Designstücken von Mari. Durch diese Anerkennung ist der ''Timor''-Kalender Teil der Sammlungen zahlreicher Museen geworden, wie etwa MoMA in New York und der Smithsonian-Sammlung.
Wie man an diesem Objekt sehen kann, war Mari schon immer von der Form und ihrer engen Beziehung zur Funktion des Objekts besessen. Für das Design des ''Timor''-Perpetualkalenders ließ sich Mari von Bahnschildern inspirieren und davon, wie effektiv sie die Informationen, die man auf einen Blick benötigt, vermitteln. Er nahm diese Form und gab ihr eine neue Funktion, einen einzigen Tageskalender. Selbstverständlich verwendete er die ultimative Mid-Century-Schriftart: Helvetica (1957).
Die Anzeige ermöglicht es, den Tag, den Monat und den Wochentag zu ändern, sodass der Benutzer passende Kombinationen auswählen kann. Das Stück ist modular, flexibel, waschbar und transformierbar – alles Eigenschaften, die durch den Einsatz von Kunststoff garantiert werden. Was kein Zufall ist, denn in den 1960er-Jahren wurde Kunststoff (in all seinen Variationen) zum bevorzugten Material für den Großteil des italienischen Designs, sowohl wegen der technischen Vorteile, die es bot, als auch wegen der starken innovativen Botschaft, die es vermittelte. Die Ideologie des Kunststoffs war tatsächlich auch als Symbol des italienischen Designs im Entstehen begriffen: Sie brachte Ideale von Freiheit, Demokratie und Gleichheit. Daher wählte Enzo Mari dieses Material für den ''Timor''-Perpetualkalender, zumal er Karl Marx’ Lehren und das Prinzip der französischen Revolution der „Égalité“ stets so teuer war.
Dieser ''Timor''-Perpetualkalender befindet sich in einem neuen und ungebrauchten Zustand. Mit Originalverpackung und Dokumentation.
16×9×17 cm
Zum Designer:
Enzo Mari (1932–2020) war ein italienischer Modernist und Möbelgestalter, der dafür bekannt ist, Generationen von Industriedesignern beeinflusst zu haben. Eines der berühmtesten italienischen Designer überhaupt. Er begann seine Tätigkeit mit Studien zur visuellen Wahrnehmung und wandte sich dann Spielen für Kinder, Grafik, Design und Architektur zu. 1967, 1979, 1987 und 2001 wurde ihm der Compasso d'Oro verliehen, letzterer für seinen Tisch Tavolo legato. 2001 veröffentlichte er das Buch Progetto e passione (Projekt und Leidenschaft), das das Design in einem weiteren kulturellen Horizont analysiert. Mari ist Autor von über 1500 Objekten, gefertigt für bedeutende italienische Unternehmen. Dazu gehören Zanotta, Driade, Alessi, Danese, Artemide, Olivetti, Ideal Standard, Flou, Estel, Lema und Robots. Enzo Mari starb am 19. Oktober 2020 im Alter von 88 Jahren und wurde zusammen mit seiner Frau Opfer der Corona-Pandemie.
Der Verkäufer stellt sich vor
Dieses ''Timor''-Perpetualkalender wurde 1967 von Enzo Mari entworfen. Ohne Zweifel gehört er zu den bedeutendsten und bekanntesten Designstücken von Mari. Durch diese Anerkennung ist der ''Timor''-Kalender Teil der Sammlungen zahlreicher Museen geworden, wie etwa MoMA in New York und der Smithsonian-Sammlung.
Wie man an diesem Objekt sehen kann, war Mari schon immer von der Form und ihrer engen Beziehung zur Funktion des Objekts besessen. Für das Design des ''Timor''-Perpetualkalenders ließ sich Mari von Bahnschildern inspirieren und davon, wie effektiv sie die Informationen, die man auf einen Blick benötigt, vermitteln. Er nahm diese Form und gab ihr eine neue Funktion, einen einzigen Tageskalender. Selbstverständlich verwendete er die ultimative Mid-Century-Schriftart: Helvetica (1957).
Die Anzeige ermöglicht es, den Tag, den Monat und den Wochentag zu ändern, sodass der Benutzer passende Kombinationen auswählen kann. Das Stück ist modular, flexibel, waschbar und transformierbar – alles Eigenschaften, die durch den Einsatz von Kunststoff garantiert werden. Was kein Zufall ist, denn in den 1960er-Jahren wurde Kunststoff (in all seinen Variationen) zum bevorzugten Material für den Großteil des italienischen Designs, sowohl wegen der technischen Vorteile, die es bot, als auch wegen der starken innovativen Botschaft, die es vermittelte. Die Ideologie des Kunststoffs war tatsächlich auch als Symbol des italienischen Designs im Entstehen begriffen: Sie brachte Ideale von Freiheit, Demokratie und Gleichheit. Daher wählte Enzo Mari dieses Material für den ''Timor''-Perpetualkalender, zumal er Karl Marx’ Lehren und das Prinzip der französischen Revolution der „Égalité“ stets so teuer war.
Dieser ''Timor''-Perpetualkalender befindet sich in einem neuen und ungebrauchten Zustand. Mit Originalverpackung und Dokumentation.
16×9×17 cm
Zum Designer:
Enzo Mari (1932–2020) war ein italienischer Modernist und Möbelgestalter, der dafür bekannt ist, Generationen von Industriedesignern beeinflusst zu haben. Eines der berühmtesten italienischen Designer überhaupt. Er begann seine Tätigkeit mit Studien zur visuellen Wahrnehmung und wandte sich dann Spielen für Kinder, Grafik, Design und Architektur zu. 1967, 1979, 1987 und 2001 wurde ihm der Compasso d'Oro verliehen, letzterer für seinen Tisch Tavolo legato. 2001 veröffentlichte er das Buch Progetto e passione (Projekt und Leidenschaft), das das Design in einem weiteren kulturellen Horizont analysiert. Mari ist Autor von über 1500 Objekten, gefertigt für bedeutende italienische Unternehmen. Dazu gehören Zanotta, Driade, Alessi, Danese, Artemide, Olivetti, Ideal Standard, Flou, Estel, Lema und Robots. Enzo Mari starb am 19. Oktober 2020 im Alter von 88 Jahren und wurde zusammen mit seiner Frau Opfer der Corona-Pandemie.
