OKUYAMA Gihachirō - „Großer Buddha von Kamakura“ - Japanischer Holzschnitt - Ukiyo-e - Japan - 20. Jahrhundert






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OKUYAMA Gihachirōs Kamakura no Daibutsu (Große Buddha von Kamakura), eine ca. 1950er Shin Hanga-Holzschnittdrucke von Kyoto Hanga-in, im Ōban Tate-e-Format (36 × 24 cm) und in hervorragendem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
OKUYAMA Gihachirō (奥山 儀八郎)
Kamakura no Daibutsu (鎌倉の大佛) – Der Große Buddha von Kamakura
Technik: Holzschnittdruck (mokuhanga) – Shin Hanga
Datum: ca. 1950
Verleger: Kyoto Hanga-in (京都版画院), Shinagawa Kaede (品川楓)
Format: Ōban tate-e (大判竪絵) – 41,0 × 29,5 cm (16,1 × 11,6 Zoll)
Signatur: Unterer linker Bildbereich signiert mit seinem Namen „Gihachiro“ (儀八郎); Verlegerzeichen in der unteren linken Marginal.
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Anmutung & Farben: Sehr gute Abbildung mit hervorragenden bis guten Farben. Die tiefen Indigo- und Violetttöne des Dämmerungshimmels sind reich und schön gegliedert.
Papier: Ausgezeichnetem Zustand. Leichte Verfärbungen und geringfügige Abnutzung am Rand. Das dicke Washi-Papier ist intakt, ohne signifikante Verluste, Risse oder Restaurierungen.
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Der Große Buddha in der Dämmerung
Diese atmosphärische Komposition stellt das ikonischste buddhistische Monument Japans – den Großen Buddha (Daibutsu) des Tempels Kōtoku-in in Kamakura – dar, getauft vom ätherischen Licht der Dämmerung. Die monumentale bronzene Amida-Buddha-Statue, gegossen im Jahr 1252 und über drei Meter hoch, sitzt in stiller Meditation, während der Himmel hinter ihr von warmen Goldwolken zum tief Indigo der Nacht übergeht. Okuyama fängt die Statue mit eindringlicher Empfindsamkeit ein: die weiche Grünspan-Patina des jahrhundertealten Bronzes, die sanften Falten der klösterlichen Robe und der contemplative Ausdruck des Gesichts werden durch meisterhafte Farbabstufung und präzentes Schnitzen wiedergegeben.
Die Komposition zieht den Betrachter entlang eines Wegs aus Steinstufen nach oben, vorbei an kleinen menschlichen Figuren, die dem Maßstab der Statue eine lebendige Vorstellung vom enormen Umfang geben. Links rahmen eine mehrstufige Steinpagode und üppiges Grün die Szene, während rechts eine zarte Kirschblüte in voller Blüte eine Note vergänglicher Schönheit hinzufügt – ein berührender Kontrast zum ewigen Frieden des Buddhas. Die tiefe nächtliche Farbpalette, durchzogen von kleinen Farbtupfern in der Kleidung der Besucher, erzeugt eine Stimmung von tiefer Stille und Ehrfurcht. Die geprägten (Karazuri-)Wolken sind eine besonders feine Note und verleihen dem dunkler werdenden Himmel eine subtile Dreidimensionalität.
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Okuyama Gihachirō: Eine Brücke zwischen zwei Drucktraditionen
Okuyama Gihachirō (1907–1981) gehörte zu den vielseitigsten und produktivsten japanischen Druckgrafikern des zwanzigsten Jahrhunderts und schuf über tausend Entwürfe in seiner Karriere. Geboren in Sagae, Provinz Yamagata, erhielt er Unterricht bei Kosaka Gajin und Ishii Kendo und erwarb umfangreiche Expertise sowohl in moderner kreativer Druckgrafik als auch in den klassischen Traditionen der Ukiyo-e. Einzigartig unter seinen Zeitgenossen bewegte sich Okuyama flexibel zwischen den Shin-hanga- und den Sōsaku-hanga-Bewegungen – erzeugte eindrucksvolle, reich colorierte Landschaftsdrucke in der kooperativen Shin-hanga-Tradition neben experimentelleren, persönlich geschnittenen Werken im Geiste des Sōsaku-hanga.
Dieser Druck wurde vom Kyoto Hanga-in (Kyoto Print Institute) verlegt, einem der angesehenen Shin-hanga-Verlage der Nachkriegszeit. Der Druck verkörpert die feinsten Qualitäten der Shin-hanga-Tradition: die harmonische Zusammenarbeit zwischen Künstler-Designer, geübtem Holzschnitzer und Meisterdrucker liefert Ergebnisse von außergewöhnlicher Raffinesse – von den nahtlosen Bokashi-Gradationen des Dämmerungshimmels bis zur feinen Prägung der Wolken. Okuyamas Hintergrund im kommerziellen Design verleiht seinen Kompositionen eine auffällige grafische Klarheit, während sein tiefes Studium der traditionellen Drucktechnik atmosphärische Subtilität und emotionale Tiefe sicherstellt, die die besten Shin-hanga-Landschaftsdrucke kennzeichnen.
Der Verkäufer stellt sich vor
OKUYAMA Gihachirō (奥山 儀八郎)
Kamakura no Daibutsu (鎌倉の大佛) – Der Große Buddha von Kamakura
Technik: Holzschnittdruck (mokuhanga) – Shin Hanga
Datum: ca. 1950
Verleger: Kyoto Hanga-in (京都版画院), Shinagawa Kaede (品川楓)
Format: Ōban tate-e (大判竪絵) – 41,0 × 29,5 cm (16,1 × 11,6 Zoll)
Signatur: Unterer linker Bildbereich signiert mit seinem Namen „Gihachiro“ (儀八郎); Verlegerzeichen in der unteren linken Marginal.
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Anmutung & Farben: Sehr gute Abbildung mit hervorragenden bis guten Farben. Die tiefen Indigo- und Violetttöne des Dämmerungshimmels sind reich und schön gegliedert.
Papier: Ausgezeichnetem Zustand. Leichte Verfärbungen und geringfügige Abnutzung am Rand. Das dicke Washi-Papier ist intakt, ohne signifikante Verluste, Risse oder Restaurierungen.
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Der Große Buddha in der Dämmerung
Diese atmosphärische Komposition stellt das ikonischste buddhistische Monument Japans – den Großen Buddha (Daibutsu) des Tempels Kōtoku-in in Kamakura – dar, getauft vom ätherischen Licht der Dämmerung. Die monumentale bronzene Amida-Buddha-Statue, gegossen im Jahr 1252 und über drei Meter hoch, sitzt in stiller Meditation, während der Himmel hinter ihr von warmen Goldwolken zum tief Indigo der Nacht übergeht. Okuyama fängt die Statue mit eindringlicher Empfindsamkeit ein: die weiche Grünspan-Patina des jahrhundertealten Bronzes, die sanften Falten der klösterlichen Robe und der contemplative Ausdruck des Gesichts werden durch meisterhafte Farbabstufung und präzentes Schnitzen wiedergegeben.
Die Komposition zieht den Betrachter entlang eines Wegs aus Steinstufen nach oben, vorbei an kleinen menschlichen Figuren, die dem Maßstab der Statue eine lebendige Vorstellung vom enormen Umfang geben. Links rahmen eine mehrstufige Steinpagode und üppiges Grün die Szene, während rechts eine zarte Kirschblüte in voller Blüte eine Note vergänglicher Schönheit hinzufügt – ein berührender Kontrast zum ewigen Frieden des Buddhas. Die tiefe nächtliche Farbpalette, durchzogen von kleinen Farbtupfern in der Kleidung der Besucher, erzeugt eine Stimmung von tiefer Stille und Ehrfurcht. Die geprägten (Karazuri-)Wolken sind eine besonders feine Note und verleihen dem dunkler werdenden Himmel eine subtile Dreidimensionalität.
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Okuyama Gihachirō: Eine Brücke zwischen zwei Drucktraditionen
Okuyama Gihachirō (1907–1981) gehörte zu den vielseitigsten und produktivsten japanischen Druckgrafikern des zwanzigsten Jahrhunderts und schuf über tausend Entwürfe in seiner Karriere. Geboren in Sagae, Provinz Yamagata, erhielt er Unterricht bei Kosaka Gajin und Ishii Kendo und erwarb umfangreiche Expertise sowohl in moderner kreativer Druckgrafik als auch in den klassischen Traditionen der Ukiyo-e. Einzigartig unter seinen Zeitgenossen bewegte sich Okuyama flexibel zwischen den Shin-hanga- und den Sōsaku-hanga-Bewegungen – erzeugte eindrucksvolle, reich colorierte Landschaftsdrucke in der kooperativen Shin-hanga-Tradition neben experimentelleren, persönlich geschnittenen Werken im Geiste des Sōsaku-hanga.
Dieser Druck wurde vom Kyoto Hanga-in (Kyoto Print Institute) verlegt, einem der angesehenen Shin-hanga-Verlage der Nachkriegszeit. Der Druck verkörpert die feinsten Qualitäten der Shin-hanga-Tradition: die harmonische Zusammenarbeit zwischen Künstler-Designer, geübtem Holzschnitzer und Meisterdrucker liefert Ergebnisse von außergewöhnlicher Raffinesse – von den nahtlosen Bokashi-Gradationen des Dämmerungshimmels bis zur feinen Prägung der Wolken. Okuyamas Hintergrund im kommerziellen Design verleiht seinen Kompositionen eine auffällige grafische Klarheit, während sein tiefes Studium der traditionellen Drucktechnik atmosphärische Subtilität und emotionale Tiefe sicherstellt, die die besten Shin-hanga-Landschaftsdrucke kennzeichnen.
