Zierornament - Italien - Tafel über dem Portal






Hat einen Bachelor-Abschluss in Kunst- und Architekturgeschichte und verfügt über 12 Jahre Erfahrung in der dekorativen Kunst.
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Bemalte Turblatt-Tafel aus roter Tannenholz (Abete rosso) aus Italien, 20. Jahrhundert, 116 cm hoch, 40 cm breit, 3 cm tief, ca. 5 kg schwer, in gutem gebrauchten Zustand mit leichten Altersspuren.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese wunderbare bemalte Tafel (historisch als strukturelles Element, Deckenverzierung oder Torspannenelement verwendet) zeigt zwei Porträts in halbnahen Ansichten, eingerahmt von einer reichen Verzierung aus Voluten und floralen Motiven. Das Werk erinnert stark an die Tradition der Deckenholztafeln der italienischen Renaissance oder die anschließende barocke Entwicklung.
Es präsentiert offensichtliche und fesselnde Spuren der Zeit. Sichtbar sind tiefe Holzfasern, longitudinale Risse durch das natürliche Bewegungsmuster des Holzes und kleine Lücken in der Farbschicht, durch die das darunterliegende Material zu erkennen ist. Die seitlichen vertikalen Kanten zeigen dunkle Farbreste, wahrscheinlich Überreste des ursprünglichen strukturellen Rahmens, in dem die Tafel eingefasst war.
Innerhalb zweier Reserve- oder optischer "Fenster" sind zwei halbnackte Figuren dargestellt, die sich einander ideal zu schauen scheinen. Links befindet sich eine männliche Figur mit dunklem, kurzen, lockigen Haar, verziert mit kleinen gelben Blüten, der Blick geht nach rechts und über die Schultern legt sich eine Draperie. Rechts erscheint eine weibliche Figur mit zusammengebundenem Haar, Stirnbinde und einer Perlen- bzw. goldbraun/ockerfarbigen Halskette am Dekolleté.
In der Mitte der Tafel, um die beiden Gesichter zu trennen, dominiert eine große stilisierte gelb-ockerfarbene Blüte mit sechs Blütenblättern und dunklem Zentrum. Von diesem Zentrum aus entfaltet sich eine komplexe Struktur aus Blattwerk- und Rankenvoluten in Grün- und Blautönen, die die Darsteller einrahmen und symmetrisch an den oberen und unteren Rändern wiederholt wird. Kleine gelbe Knospen betonen die Ecken und die leeren Flächen und erzeugen einen durchgehenden dekorativen Rhythmus (inspiriert von grottesken Motiven).
Die Gesichtsmerkmale — durch dicke, konturierte Linien, große geometrische Augen, ernste Ausdrücke — verbunden mit der Wahl der pflanzenartigen Voluten erinnern stark an den Geschmack der italienischen Renaissance bzw. der Spätrenaissance (16. – 17. Jahrhundert). Die Interpretation der Gesichter und die Farbstreifung könnten jedoch auch auf eine spätere handwerkliche/populäre Fertigung des 18. oder 19. Jahrhunderts hindeuten, die sich an klassischen Modellen orientiert.
Diese wunderbare bemalte Tafel (historisch als strukturelles Element, Deckenverzierung oder Torspannenelement verwendet) zeigt zwei Porträts in halbnahen Ansichten, eingerahmt von einer reichen Verzierung aus Voluten und floralen Motiven. Das Werk erinnert stark an die Tradition der Deckenholztafeln der italienischen Renaissance oder die anschließende barocke Entwicklung.
Es präsentiert offensichtliche und fesselnde Spuren der Zeit. Sichtbar sind tiefe Holzfasern, longitudinale Risse durch das natürliche Bewegungsmuster des Holzes und kleine Lücken in der Farbschicht, durch die das darunterliegende Material zu erkennen ist. Die seitlichen vertikalen Kanten zeigen dunkle Farbreste, wahrscheinlich Überreste des ursprünglichen strukturellen Rahmens, in dem die Tafel eingefasst war.
Innerhalb zweier Reserve- oder optischer "Fenster" sind zwei halbnackte Figuren dargestellt, die sich einander ideal zu schauen scheinen. Links befindet sich eine männliche Figur mit dunklem, kurzen, lockigen Haar, verziert mit kleinen gelben Blüten, der Blick geht nach rechts und über die Schultern legt sich eine Draperie. Rechts erscheint eine weibliche Figur mit zusammengebundenem Haar, Stirnbinde und einer Perlen- bzw. goldbraun/ockerfarbigen Halskette am Dekolleté.
In der Mitte der Tafel, um die beiden Gesichter zu trennen, dominiert eine große stilisierte gelb-ockerfarbene Blüte mit sechs Blütenblättern und dunklem Zentrum. Von diesem Zentrum aus entfaltet sich eine komplexe Struktur aus Blattwerk- und Rankenvoluten in Grün- und Blautönen, die die Darsteller einrahmen und symmetrisch an den oberen und unteren Rändern wiederholt wird. Kleine gelbe Knospen betonen die Ecken und die leeren Flächen und erzeugen einen durchgehenden dekorativen Rhythmus (inspiriert von grottesken Motiven).
Die Gesichtsmerkmale — durch dicke, konturierte Linien, große geometrische Augen, ernste Ausdrücke — verbunden mit der Wahl der pflanzenartigen Voluten erinnern stark an den Geschmack der italienischen Renaissance bzw. der Spätrenaissance (16. – 17. Jahrhundert). Die Interpretation der Gesichter und die Farbstreifung könnten jedoch auch auf eine spätere handwerkliche/populäre Fertigung des 18. oder 19. Jahrhunderts hindeuten, die sich an klassischen Modellen orientiert.
