AKIYAMA Iwao • Raijin, der Donnergott (1979) • japanischer Holzschnitt - Japan - 20. Jahrhundert






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Japan, aus Privatbesitz, originales 1979 Holzschnitt von Akiyama Iwao mit dem Titel Raijin, der Donnergott, 50 × 40 cm, Auflage 44/100, in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Artist: AKIYAMA Iwao (秋山巌, 1921–2014)
Title: Raijin 雷神 — "The Thunder God"
Series / context: From Akiyama's long-running Santōka cycle (種田山頭火 haiku prints); issued as one of a pendant pair with Fūjin 風神, the Wind God
Technique: Holzschnitt (mokuhanga), sōsaku-hanga, sumi mit handaufgetragenem Rot, auf gemustertem handgeschöpften Washi
Date: 1979 (im Bleistift datiert)
Edition: 44/100 (Bleistift)
Format: ca. 50×40 cm
Signature: Handsigniert Akiyama Iwao (秋山巌) in Bleistift unten rechts, betitelt 雷神 und nummeriert/datiert im Bleistift in der unteren Randzone; rotes Künstlerstempel unten rechts
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Zustand
Ausgezeichnet. Frische, gut eingefärbte Abbildung. Das Papier ist in exzellentem Zustand mit leichter Verfärbung an den Rändern.
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Über das Werk
Donner naht als eine einzelne schwarze Masse. Akiyama schneidet den Gott fast vollständig als Negativraum aus: ein Kern aus dichtem Sumi, aus dem Krallen, ein hackiges Maul und eine wilde Haarpracht hervortreten, mit zwei von Hand gesetzten roten Augen — die einzige Farbe im Blatt und der Wendepunkt des gesamten Designs. Über der Figur zieht ein Bogen runder Formen den Himmel hinaus, in der Art von Raijins traditionellem Ring aus Trommeln; unten löst sich das Schwarz in zwei großen Spiralen von Sturmtrommen auf. Der Druck ist absichtlich grobkantig, der Block hinterlässt zerfaserte, trocken gebürstete Konturen statt sauberer Umrisse, sodass der Gott den Papiertaschen zu scheinen scheint, statt gedruckt zu sein.
In der unteren Hälfte ist in Akiyamas direkter, geätzter Hand das begleitende freier Vers-Haiku von Taneda Santōka (種田山頭火, 1882–1940) eingraviert, rechts unten mit dem Namen des Dichters signiert:
雷をまぢかに覚めてかしこまる
Erwacht durch den Donner ganz dicht darüber — ich knie nieder.
Der Witz und die Zärtlichkeit liegen in der Paarung: ein erschreckender Gott oben, und unter ihm ein kleiner wandernder Mönch, der aus dem Schlaf aufgeweckt wird und Instinkt erfährt, gerade aufrecht zu sitzen. Santōkas Gedichte gaben Akiyama über vier Jahrzehnte hinweg Motive, und die beiden Männer hatten sich tatsächlich getroffen.
Das Trägermaterial ist ein warmer cremefarbener handgeschöpfter Washi, stark fleckig mit Rindeinlagen und farbigen Fasern — das grobe, organische Papier, das Akiyama während seiner gesamten Karriere verwendete und das einen wesentlichen Teil des Effekts ausmacht: Die straffe Silhouette schwebt auf einem Grund, der selbst von Textur lebt.
Der Verkäufer stellt sich vor
Artist: AKIYAMA Iwao (秋山巌, 1921–2014)
Title: Raijin 雷神 — "The Thunder God"
Series / context: From Akiyama's long-running Santōka cycle (種田山頭火 haiku prints); issued as one of a pendant pair with Fūjin 風神, the Wind God
Technique: Holzschnitt (mokuhanga), sōsaku-hanga, sumi mit handaufgetragenem Rot, auf gemustertem handgeschöpften Washi
Date: 1979 (im Bleistift datiert)
Edition: 44/100 (Bleistift)
Format: ca. 50×40 cm
Signature: Handsigniert Akiyama Iwao (秋山巌) in Bleistift unten rechts, betitelt 雷神 und nummeriert/datiert im Bleistift in der unteren Randzone; rotes Künstlerstempel unten rechts
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Zustand
Ausgezeichnet. Frische, gut eingefärbte Abbildung. Das Papier ist in exzellentem Zustand mit leichter Verfärbung an den Rändern.
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Über das Werk
Donner naht als eine einzelne schwarze Masse. Akiyama schneidet den Gott fast vollständig als Negativraum aus: ein Kern aus dichtem Sumi, aus dem Krallen, ein hackiges Maul und eine wilde Haarpracht hervortreten, mit zwei von Hand gesetzten roten Augen — die einzige Farbe im Blatt und der Wendepunkt des gesamten Designs. Über der Figur zieht ein Bogen runder Formen den Himmel hinaus, in der Art von Raijins traditionellem Ring aus Trommeln; unten löst sich das Schwarz in zwei großen Spiralen von Sturmtrommen auf. Der Druck ist absichtlich grobkantig, der Block hinterlässt zerfaserte, trocken gebürstete Konturen statt sauberer Umrisse, sodass der Gott den Papiertaschen zu scheinen scheint, statt gedruckt zu sein.
In der unteren Hälfte ist in Akiyamas direkter, geätzter Hand das begleitende freier Vers-Haiku von Taneda Santōka (種田山頭火, 1882–1940) eingraviert, rechts unten mit dem Namen des Dichters signiert:
雷をまぢかに覚めてかしこまる
Erwacht durch den Donner ganz dicht darüber — ich knie nieder.
Der Witz und die Zärtlichkeit liegen in der Paarung: ein erschreckender Gott oben, und unter ihm ein kleiner wandernder Mönch, der aus dem Schlaf aufgeweckt wird und Instinkt erfährt, gerade aufrecht zu sitzen. Santōkas Gedichte gaben Akiyama über vier Jahrzehnte hinweg Motive, und die beiden Männer hatten sich tatsächlich getroffen.
Das Trägermaterial ist ein warmer cremefarbener handgeschöpfter Washi, stark fleckig mit Rindeinlagen und farbigen Fasern — das grobe, organische Papier, das Akiyama während seiner gesamten Karriere verwendete und das einen wesentlichen Teil des Effekts ausmacht: Die straffe Silhouette schwebt auf einem Grund, der selbst von Textur lebt.
