Palatius - Aquila Franca - 1679






Spezialistin für alte Bücher, spezialisiert auf theologische Streitigkeiten seit 1999.
550 € | ||
|---|---|---|
3 € | ||
2 € |
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 140172 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Aquila Franca von Palatius ist eine lateinische illustrierte Erstausgabe von 1679 in diesem Format, fest gebundene Ausgabe, Falttitelgröße, 348 Seiten.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
IN FOLIO - ÜBERSCHAFFENDE ILLUSTRIERTE GESCHICHTE DER FRANKISCHEN IMPERATOREN - GENEALOGIE, WAPPEN UND MÜNZEN
Prachtvolle historisch-iconografische Arbeit des vollen venezianischen Barock, gewidmet den Kaisern der fränkischen oder salischen Dynastie und dem Übergang bis Lotar II.
Der Band vereint Kaiserherrschaftsgeschichte, Genealogie, Heraldik, Numismatik, Recht und politische Symbolik in einer spektakulären Festkultur der kaiserlichen Macht. Palazzi beschränkt sich nicht darauf, die Geschicke der Herrscher zu erzählen, sondern rekonstruiert die Kontinuität der kaiserlichen Autorität durch Porträts, Wappen, Münzen, Wappen, Titel und Dokumente und verwandelt das Buch damit in ein echtes papiernes Museum des Heiligen Römischen Reiches. Der reichhaltige figürliche Apparat umfasst zahlreiche kupferstichartige Abbildungen im Text, die Kaiser, Fürsten und dynastische Ikonografie behandeln, mit der Mitarbeit bedeutender Graveure, die im venezianischen Barock des späten 17. Jahrhunderts tätig waren, darunter Arnold van Westerhout. Der auf rotem und schwarzem Druck gesetzte Titel‑Vorderdeckel und das Großformat verleihen dem Werk eine starke visuelle Wirkung.
WARUM MAN ES KAUFEN SOLLTE
GROSS IN FOLIO DESSEKELTONS! Eine spektakuläre illustrierte Geschichte des Heiligen Römischen Reiches im vollen Barock.
KAISER, WAPPEN UND MÜNZEN! Ein echtes papiernes Museum der kaiserlichen Souveränität.
FRANKEN-DYNASTIE! Konstantin II. und die salische Kaiser in einer der Schlüsseldimensionen des Konflikts zwischen Reich und Papsttum.
SEHR REICH ERSCHLAGENDE DRUCKVORLAGEN! Porträts, Heraldik, Numismatik und politische Symbolik in einem großen barocken Seereigen.
MARKTWERT
Die Aquila Franca behält ein gutes Interesse bei Sammlern von Kaiserhistoriografie, Heraldik, Genealogie, Numismatik und illustrativen Büchern des 17. Jahrhunderts. Der Wert hängt vor allem von der Vollständigkeit des figürlichen Apparats, der Frische der Blätter und der Qualität der Bindung ab. Für ein vollständiges Exemplar in allgemein gutem Zustand erscheint ein Einzelhandelswert im Bereich von ca. 1.000–1.400 € realistisch, mit der Möglichkeit höherer Anfragen für besonders frische, vollständige Exemplare und in antiken hochwertvollen Bindungen.
PHYSIK/ZUSTAND
S. (2), 2 nn., 342, (2). Vorderdruck in rotem und schwarzen Druck gesetzt. Zahlreiche kupferstichartige Illustrationen im Text, mit Porträts, Wappen, Münzen, Unternehmungen und anderen Motiven im Zusammenhang mit der Geschichte und Symbolik des Heiligen Römischen Reiches. Die Seiten 263–264 sind in der Nummerierung wiederholt, eine charakteristische Eigenschaft der Ausgabe und kein Fehler des Exemplars. Neu gebundene Hardkarton-Bindung. Blätter mit einigen Braunfärbungen, Verfärbungen und normalen Alterszeichen. Ein interessantes Exemplar dieses großen historisch-iconografischen Barockwerks. Wie bei allen alten Bänden sind leichte Mängel oder Restaurierungen möglich, die nicht ausdrücklich erwähnt werden.
VOLLSTÄNDIGE TITEL UND AUTOREN
Giovanni Palazzi, latinisiert Johannes Palatius (1640–1703).
Aquila Franca.
Venedig: ex Typographia Andreae Poleti, 1679.
Vierter Band der Monarchia Occidentalis.
S. (2), 2 nn., 342, (2).
Mit zahlreichen kupferstichartigen Abbildungen im Text.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Giovanni Palazzi (1640–1703), latinisiert Johannes Palatius, war ecclesiastischer, historischer, rechtlicher und gelehrter Mann, der im venetianischen Umfeld des späten 17. Jahrhunderts tätig war. Eng verbunden mit der Padovanischen Akademiekultur, widmete er sich Studien des canonischen Rechts, der Kirchengeschichte und der politischen Geschichte, mit besonderem Augenmerk auf die Überlieferung der Kaiserautorität und die Genealogie der großen europäischen Dynastien. Die Monarchia Occidentalis repräsentiert sein ehrgeizigstes Vorhaben: eine umfassende visuelle Geschichte des weströmischen Reiches, in der die Abfolge der Herrscher durch Biografien, Genealogien, Dokumente, Symbole, Münzen und heraldische Apparate rekonzipiert wird. Palazzi gehört ganz der barocken Gelehrtenkultur an, die Geschichte nicht nur als chronologische Erzählung sah, sondern als Sammlung und Interpretation materieller und ikonografischer Zeugnisse. Seine Werke sind daher besonders interessant wegen ihrer Fähigkeit, politische Geschichte, Recht, Numismatik und Heraldik in einem gigantischen celebrativen Projekt zu integrieren.
SAMMLUNG/SELTENHEIT
Die Aquila Franca ist kein besonders häufiges Titelstück auf dem Antiquitätenmarkt, besonders wenn der Illustrierte Apparat vollständig ist. Veröffentlicht in Venedig im Jahr 1679 von Andrea Poleti, stellt es den vierten Band der umfangreichen Monarchia Occidentalis von Giovanni Palazzi dar, besitzt aber eine eigene bibliografische und thematische Autonomie. Die serielle Struktur der Monarchia Occidentalis hat im Laufe der Zeit zu einer Dispersion der einzelnen Bände geführt, doch besitzt jede Aquila eine eigene Titelseite und einen klaren historischen Gegenstandsbereich, was ihr eine volle bibliografische und sammlerische Autonomie ermöglicht. Besonders begehrt sind vollständige Exemplare der zahlreichen Abbildungen, da Porträts, Wappen und numismatische Tafeln auch getrennt oder beschädigt werden konnten. Die Kombination aus Großformat, reichem figürlichen Apparat und imperialem Stoff macht das Buch besonders interessant für Sammlungen zum Heiligen Römischen Reich, Heraldik und der illustrierten Geschichte des 17. Jahrhunderts.
Historische Bedeutung
Die Aquila Franca ist ein besonders repräsentatives Beispiel für die politisch-gelehrte Barockkultur. Palazzi nutzt das Bild als Instrument der Interpretation der Geschichte: Porträts, Genealogien, Wappen, Symbole, Münzen, Privilegien und Dokumente tragen zur Konstruktion der kaiserlichen Erinnerung und zur Darstellung der Kontinuität der kaiserlichen Macht bei. Der Band widmet sich der salischen/fränkischen Dynastie, begonnen mit Konrad II., 1024 zum römischen König gewählt und 1027 zum Kaiser gekrönt, und durchläuft eine der sensibelsten Phasen der europäischen Mittelaltergeschichte, geprägt durch den langwierigen Konflikt zwischen Reich und Papsttum. Das Werk ist daher eine interessante Quelle nicht nur für politische Geschichte, sondern auch, um zu verstehen, wie im XVII. Jahrhundert die kaiserliche Autorität durch Symbole, Genealogien und dynastische Ikonografie interpretiert und visualisiert wurde. Der figürliche Apparat ist integraler Bestandteil des intellektuellen Projekts und verwandelt das Buch in ein wahres Verzeichnis der Kultur der Souveränität im barocken Europa.
BIBLIOGRAPHIE
Giovanni Palazzi, Aquila Franca, Venedig, Andrea Poleti, 1679.
Giovanni Palazzi, Monarchia Occidentalis, historische-genealogische Serie zu den westlichen Kaisern.
Graesse, Trésor de livres rares et précieux, V, 104.
Piantanida, Autori italiani del ’600, nn. 483-485.
Repertori bibliografici dedicati zur Geschichte des Heiligen Römischen Reiches, Heraldik und der seicento Numismatik.
Kataloge historischer Bibliotheken Europas zur Monarchia Occidentalis und zur Aquila Franca.
Der Verkäufer stellt sich vor
IN FOLIO - ÜBERSCHAFFENDE ILLUSTRIERTE GESCHICHTE DER FRANKISCHEN IMPERATOREN - GENEALOGIE, WAPPEN UND MÜNZEN
Prachtvolle historisch-iconografische Arbeit des vollen venezianischen Barock, gewidmet den Kaisern der fränkischen oder salischen Dynastie und dem Übergang bis Lotar II.
Der Band vereint Kaiserherrschaftsgeschichte, Genealogie, Heraldik, Numismatik, Recht und politische Symbolik in einer spektakulären Festkultur der kaiserlichen Macht. Palazzi beschränkt sich nicht darauf, die Geschicke der Herrscher zu erzählen, sondern rekonstruiert die Kontinuität der kaiserlichen Autorität durch Porträts, Wappen, Münzen, Wappen, Titel und Dokumente und verwandelt das Buch damit in ein echtes papiernes Museum des Heiligen Römischen Reiches. Der reichhaltige figürliche Apparat umfasst zahlreiche kupferstichartige Abbildungen im Text, die Kaiser, Fürsten und dynastische Ikonografie behandeln, mit der Mitarbeit bedeutender Graveure, die im venezianischen Barock des späten 17. Jahrhunderts tätig waren, darunter Arnold van Westerhout. Der auf rotem und schwarzem Druck gesetzte Titel‑Vorderdeckel und das Großformat verleihen dem Werk eine starke visuelle Wirkung.
WARUM MAN ES KAUFEN SOLLTE
GROSS IN FOLIO DESSEKELTONS! Eine spektakuläre illustrierte Geschichte des Heiligen Römischen Reiches im vollen Barock.
KAISER, WAPPEN UND MÜNZEN! Ein echtes papiernes Museum der kaiserlichen Souveränität.
FRANKEN-DYNASTIE! Konstantin II. und die salische Kaiser in einer der Schlüsseldimensionen des Konflikts zwischen Reich und Papsttum.
SEHR REICH ERSCHLAGENDE DRUCKVORLAGEN! Porträts, Heraldik, Numismatik und politische Symbolik in einem großen barocken Seereigen.
MARKTWERT
Die Aquila Franca behält ein gutes Interesse bei Sammlern von Kaiserhistoriografie, Heraldik, Genealogie, Numismatik und illustrativen Büchern des 17. Jahrhunderts. Der Wert hängt vor allem von der Vollständigkeit des figürlichen Apparats, der Frische der Blätter und der Qualität der Bindung ab. Für ein vollständiges Exemplar in allgemein gutem Zustand erscheint ein Einzelhandelswert im Bereich von ca. 1.000–1.400 € realistisch, mit der Möglichkeit höherer Anfragen für besonders frische, vollständige Exemplare und in antiken hochwertvollen Bindungen.
PHYSIK/ZUSTAND
S. (2), 2 nn., 342, (2). Vorderdruck in rotem und schwarzen Druck gesetzt. Zahlreiche kupferstichartige Illustrationen im Text, mit Porträts, Wappen, Münzen, Unternehmungen und anderen Motiven im Zusammenhang mit der Geschichte und Symbolik des Heiligen Römischen Reiches. Die Seiten 263–264 sind in der Nummerierung wiederholt, eine charakteristische Eigenschaft der Ausgabe und kein Fehler des Exemplars. Neu gebundene Hardkarton-Bindung. Blätter mit einigen Braunfärbungen, Verfärbungen und normalen Alterszeichen. Ein interessantes Exemplar dieses großen historisch-iconografischen Barockwerks. Wie bei allen alten Bänden sind leichte Mängel oder Restaurierungen möglich, die nicht ausdrücklich erwähnt werden.
VOLLSTÄNDIGE TITEL UND AUTOREN
Giovanni Palazzi, latinisiert Johannes Palatius (1640–1703).
Aquila Franca.
Venedig: ex Typographia Andreae Poleti, 1679.
Vierter Band der Monarchia Occidentalis.
S. (2), 2 nn., 342, (2).
Mit zahlreichen kupferstichartigen Abbildungen im Text.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Giovanni Palazzi (1640–1703), latinisiert Johannes Palatius, war ecclesiastischer, historischer, rechtlicher und gelehrter Mann, der im venetianischen Umfeld des späten 17. Jahrhunderts tätig war. Eng verbunden mit der Padovanischen Akademiekultur, widmete er sich Studien des canonischen Rechts, der Kirchengeschichte und der politischen Geschichte, mit besonderem Augenmerk auf die Überlieferung der Kaiserautorität und die Genealogie der großen europäischen Dynastien. Die Monarchia Occidentalis repräsentiert sein ehrgeizigstes Vorhaben: eine umfassende visuelle Geschichte des weströmischen Reiches, in der die Abfolge der Herrscher durch Biografien, Genealogien, Dokumente, Symbole, Münzen und heraldische Apparate rekonzipiert wird. Palazzi gehört ganz der barocken Gelehrtenkultur an, die Geschichte nicht nur als chronologische Erzählung sah, sondern als Sammlung und Interpretation materieller und ikonografischer Zeugnisse. Seine Werke sind daher besonders interessant wegen ihrer Fähigkeit, politische Geschichte, Recht, Numismatik und Heraldik in einem gigantischen celebrativen Projekt zu integrieren.
SAMMLUNG/SELTENHEIT
Die Aquila Franca ist kein besonders häufiges Titelstück auf dem Antiquitätenmarkt, besonders wenn der Illustrierte Apparat vollständig ist. Veröffentlicht in Venedig im Jahr 1679 von Andrea Poleti, stellt es den vierten Band der umfangreichen Monarchia Occidentalis von Giovanni Palazzi dar, besitzt aber eine eigene bibliografische und thematische Autonomie. Die serielle Struktur der Monarchia Occidentalis hat im Laufe der Zeit zu einer Dispersion der einzelnen Bände geführt, doch besitzt jede Aquila eine eigene Titelseite und einen klaren historischen Gegenstandsbereich, was ihr eine volle bibliografische und sammlerische Autonomie ermöglicht. Besonders begehrt sind vollständige Exemplare der zahlreichen Abbildungen, da Porträts, Wappen und numismatische Tafeln auch getrennt oder beschädigt werden konnten. Die Kombination aus Großformat, reichem figürlichen Apparat und imperialem Stoff macht das Buch besonders interessant für Sammlungen zum Heiligen Römischen Reich, Heraldik und der illustrierten Geschichte des 17. Jahrhunderts.
Historische Bedeutung
Die Aquila Franca ist ein besonders repräsentatives Beispiel für die politisch-gelehrte Barockkultur. Palazzi nutzt das Bild als Instrument der Interpretation der Geschichte: Porträts, Genealogien, Wappen, Symbole, Münzen, Privilegien und Dokumente tragen zur Konstruktion der kaiserlichen Erinnerung und zur Darstellung der Kontinuität der kaiserlichen Macht bei. Der Band widmet sich der salischen/fränkischen Dynastie, begonnen mit Konrad II., 1024 zum römischen König gewählt und 1027 zum Kaiser gekrönt, und durchläuft eine der sensibelsten Phasen der europäischen Mittelaltergeschichte, geprägt durch den langwierigen Konflikt zwischen Reich und Papsttum. Das Werk ist daher eine interessante Quelle nicht nur für politische Geschichte, sondern auch, um zu verstehen, wie im XVII. Jahrhundert die kaiserliche Autorität durch Symbole, Genealogien und dynastische Ikonografie interpretiert und visualisiert wurde. Der figürliche Apparat ist integraler Bestandteil des intellektuellen Projekts und verwandelt das Buch in ein wahres Verzeichnis der Kultur der Souveränität im barocken Europa.
BIBLIOGRAPHIE
Giovanni Palazzi, Aquila Franca, Venedig, Andrea Poleti, 1679.
Giovanni Palazzi, Monarchia Occidentalis, historische-genealogische Serie zu den westlichen Kaisern.
Graesse, Trésor de livres rares et précieux, V, 104.
Piantanida, Autori italiani del ’600, nn. 483-485.
Repertori bibliografici dedicati zur Geschichte des Heiligen Römischen Reiches, Heraldik und der seicento Numismatik.
Kataloge historischer Bibliotheken Europas zur Monarchia Occidentalis und zur Aquila Franca.
