wunderschöner Nietenfetisch - Bakongo - Demokratische Republik Kongo (Ohne mindestpreis)





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die Minkisi (Plural von Nkisi) bilden tatsächlich die Verkörperung einer spirituellen Entität, die durch Rituale menschlicher Kontrolle unterworfen wird. Sie werden verwendet, um alle Arten von Problemen zu lösen (Krankheit, Sterilität, Konflikte...)
Die Minkisi waren auch Träger des kollektiven Gedächtnisses des Clans und konnten gelegentlich dazu dienen, die Unschuldigen zu rächen, indem sie dem Meineidigen eine plötzliche Krankheit zufügten oder ihn töteten.
In der Regel handelt es sich um anthropomorphe Statuen von 15 bis 30 cm Höhe, die eine ventrale Höhlung besitzen, in der die magische Füllung platziert wird: das Bilongo.
Letztere besteht aus verschiedenen pflanzlichen und tierischen Substanzen, die in die durch einen harzartigen Stopfen verschlossene Höhlung gelegt werden und mit Muscheln oder Spiegeln verziert ist.
Der Spiegel erlaubte dem Wahrsager, das Herannahen von Zauberern aus jeder der vier Richtungen zu erkennen.
Die Handlung, diesen Behälter zu schließen, ist nicht zufällig, denn sie zeigt, dass die heraufbeschworenen Kräfte beherrscht werden können.
Es ist der Wahrsager, der Nganga, der im Verlauf einer Zeremonie die Ladung einsetzt und dadurch die Kräfte der Statue mittels verschiedener Berührungen aktiviert.
Später, da er der Mittelsmann zwischen der Person ist, die zu ihm kommt, und dem Nkisi, leckt der Nganga eine Tacke oder ein Metallstück und treibt es in den Körper der Statue ein. Dieses Ritual wird teilweise auch in Skulpturen wiedergegeben, einige Nkisi besitzen eine heraushängende Zunge. Je nach Quelle war es gelegentlich der Klient selbst, der die Tacke ableckte, bevor er sie in die Statue eindrang (Trésors d'Afrique - Tervuren Seite 288).
Durch das Ablecken der Tacke weckt der Wahrsager und/oder der Klient so den Geist des Nkisi, der nun durch Invocationen herbeigerufen werden kann.
Anschließend lag alles im Blick. Es gab den Blick des Nkisi, der durch seine Metall- oder Spiegelaugen jene zu fixieren schien, die den Eid ablegten.
Und umgekehrt der Blick des Klienten, der sich nicht vom Spiegelstück am Bauch der Statue lösen konnte, in dem die magischen Substanzen versteckt waren.
Die Minkisi (Plural von Nkisi) bilden tatsächlich die Verkörperung einer spirituellen Entität, die durch Rituale menschlicher Kontrolle unterworfen wird. Sie werden verwendet, um alle Arten von Problemen zu lösen (Krankheit, Sterilität, Konflikte...)
Die Minkisi waren auch Träger des kollektiven Gedächtnisses des Clans und konnten gelegentlich dazu dienen, die Unschuldigen zu rächen, indem sie dem Meineidigen eine plötzliche Krankheit zufügten oder ihn töteten.
In der Regel handelt es sich um anthropomorphe Statuen von 15 bis 30 cm Höhe, die eine ventrale Höhlung besitzen, in der die magische Füllung platziert wird: das Bilongo.
Letztere besteht aus verschiedenen pflanzlichen und tierischen Substanzen, die in die durch einen harzartigen Stopfen verschlossene Höhlung gelegt werden und mit Muscheln oder Spiegeln verziert ist.
Der Spiegel erlaubte dem Wahrsager, das Herannahen von Zauberern aus jeder der vier Richtungen zu erkennen.
Die Handlung, diesen Behälter zu schließen, ist nicht zufällig, denn sie zeigt, dass die heraufbeschworenen Kräfte beherrscht werden können.
Es ist der Wahrsager, der Nganga, der im Verlauf einer Zeremonie die Ladung einsetzt und dadurch die Kräfte der Statue mittels verschiedener Berührungen aktiviert.
Später, da er der Mittelsmann zwischen der Person ist, die zu ihm kommt, und dem Nkisi, leckt der Nganga eine Tacke oder ein Metallstück und treibt es in den Körper der Statue ein. Dieses Ritual wird teilweise auch in Skulpturen wiedergegeben, einige Nkisi besitzen eine heraushängende Zunge. Je nach Quelle war es gelegentlich der Klient selbst, der die Tacke ableckte, bevor er sie in die Statue eindrang (Trésors d'Afrique - Tervuren Seite 288).
Durch das Ablecken der Tacke weckt der Wahrsager und/oder der Klient so den Geist des Nkisi, der nun durch Invocationen herbeigerufen werden kann.
Anschließend lag alles im Blick. Es gab den Blick des Nkisi, der durch seine Metall- oder Spiegelaugen jene zu fixieren schien, die den Eid ablegten.
Und umgekehrt der Blick des Klienten, der sich nicht vom Spiegelstück am Bauch der Statue lösen konnte, in dem die magischen Substanzen versteckt waren.

